Die Essenz des Monats März 2026: Was dich festhält
Shownotes
Links / Ressourcen • Folge 76 zum Thema Perfektionismus: https://open.spotify.com/episode/1MBiuWP3mPophRJIoc3X0b?si=tj3uvDGMTSyr1JPkg0JLTQ • Folge 77 zum Thema berufliche Veränderung: https://open.spotify.com/episode/3kVWcKTPtrhyGbjzCtnMFa?si=BKGSNPx3TkeNVVzonXwmmA • Folge 78 zum Thema Stress, Regeneration und Energie: https://open.spotify.com/episode/6uKwbOKNZXC7GLcT5yc9xF?si=gUizkhrBRCC5vqP5QNExfA • Mehr zu meinem Angebot rund um berufliche Neuorientierung und Profiling: Wenn du auf dem letzten Stand meiner Angebote und Inhalte bleiben möchtest, dann trage dich gerne in meinen Newsletter https://www.claudiascheer.at/news-gratis-tool/ ein.
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00:00:00: Nicht alles, was dich in deinem alten Job hält, ist von außen sichtbar.
00:00:05: Manchmal ist es Perfektionismus, manchmal Selbstzweifel, manchmal schlicht Erschöpfung.
00:00:13: In dieser Folge geht es um genau diese stillen Bremsen und um drei Gespräche, die zeigen,
00:00:22: berufliche Neuorientierung beginnt nicht beim Lebenslauf, sondern dort,
00:00:27: wo du ehrlich hinschaust, was dich zurückhält.
00:00:32: Baba Hamsterrad, Servus Berufung!
00:00:36: Hallo und herzlich willkommen beim Podcast für berufliche Veränderung, Erfüllung und Sinn.
00:00:43: Ich bin Claudia Scheer, deine Expertin für den Neustart mit all seinen Facetten.
00:00:49: Wenn du gerade merkst, dass du dich in deinem Job nicht mehr wohlfühlst,
00:00:54: du um oder wieder einsteigen möchtest, dann erfährst du hier alles über berufliche
00:00:59: Perspektiven und Karrierewege.
00:01:02: Heute schauen wir gemeinsam auf die Folgen mit Regina Kainz,
00:01:07: Bettina Couché und Barbara Füreder, die alle im März 2026 erschienen sind.
00:01:14: Ich verlinke euch die Folgen in den Shownotes. Auf den ersten Blick sind das
00:01:20: drei unterschiedliche Themen.
00:01:22: Es geht um Perfektionismus, um berufliche Neuorientierung nach vielen Jahren
00:01:27: in einem Berufsfeld und um Stress, Regulation und Energie.
00:01:35: Wenn man diese drei Gespräche aber nebeneinander legt, wird schnell klar,
00:01:40: sie hängen enger zusammen, als es zuerst wirkt.
00:01:44: Denn berufliche Veränderung beginnt selten erst dort, wo jemand Bewerbungen
00:01:49: schreibt oder nach einer neuen Stelle sucht. Sie beginnt viel früher.
00:01:55: Dort, wo du merkst, dass etwas nicht mehr passt.
00:01:59: Dort, wo du innerlich unruhig wirst.
00:02:03: Dort, wo du spürst, so wie bisher, will ich nicht weitermachen.
00:02:09: Aber ich weiß noch nicht genau, wie es stattdessen gehen kann.
00:02:15: Und genau an dieser Stelle wird es spannend.
00:02:20: Weil dann eben nicht nur der Lebenslauf eine Rolle spielt, sondern auch deine
00:02:25: Muster, deine Prägungen, deine Energie, dein Blick auf dich selbst.
00:02:32: In Folge 76 von Regina Kainz geht es um Perfektionismus und zwar nicht um die
00:02:39: freundliche Variante von Ich mache die Dinge halt gerne ordentlich,
00:02:44: sondern um jene Form, die Druck macht, die einengt, die Kraft kostet.
00:02:53: Hören wir kurz in einen Gedanken hinein, der in dieser Folge besonders hängen bleibt.
00:02:59: Weil Perfektionistinnen versuchen, Sachen richtig gut zu machen und Fehler gehören da nicht dazu.
00:03:06: Das Blöde ist aber, wenn man Fehler vermeiden will, vermeidet man aber auch Innovation.
00:03:11: Also es braucht ein gewisses Fehlermanagement, damit man innovativ an Sachen herangeht.
00:03:16: Ich finde, da wird etwas sehr Wesentliches sichtbar.
00:03:21: Perfektionismus wird oft mit Qualität verwechselt, mit Verlässlichkeit,
00:03:26: mit hohem Anspruch Und ja, das kann auch alles drinnen stecken Aber sehr oft
00:03:33: steckt eben auch Angst dahinter Die Angst, nicht gut genug zu sein Die Angst,
00:03:40: Fehler zu machen Die Angst, sichtbar zu werden,
00:03:44: bevor etwas wirklich fertig ist.
00:03:47: Regina beschreibt das sehr differenziert. Perfektionismus ist eben nicht nur
00:03:53: eine Arbeitsweise, es ist oft ein Schutzmechanismus.
00:03:57: Viele Menschen wirken nach außen souverän, organisiert und leistungsfähig.
00:04:03: Und gleichzeitig laufen innerlich Sätze mit, wie bloß keinen Fehler machen,
00:04:09: das reicht noch nicht, ich muss mich noch mehr anstrengen, ich darf mir keine Blöße geben.
00:04:16: Das Problem daran ist, wer nur mehr damit beschäftigt ist, Fehler zu vermeiden,
00:04:23: wagt oft auch nichts Neues mehr.
00:04:26: Und das betrifft berufliche Neuorientierung ganz besonders.
00:04:32: Denn Veränderung ist selten geschniegelt, sie ist selten perfekt,
00:04:37: sie ist meistens ein Stück Versuch, ein Stück Unsicherheit und ein Stück Lernen unterwegs.
00:04:44: Wer glaubt, erst losgehen zu dürfen, wenn schon alles Glas klar ist,
00:04:51: bleibt oft genau dort sitzen, wo es längst nicht mehr stimmig ist.
00:04:56: Und genau da sehe ich auch in meiner Arbeit immer wieder einen wichtigen Punkt.
00:05:02: Gerade Frauen 45 plus haben oft jahrzehntelang gelernt, stark zu sein,
00:05:09: zuverlässig zu sein, durchzuhalten, die Zähne zusammenzubeißen und hohe Standards zu erfüllen.
00:05:17: Das war oft sinnvoll und notwendig, aber irgendwann kippt diese Stärke.
00:05:23: Dann wird aus Gewissenhaftigkeit Druck, aus Verantwortung wird Überverantwortung
00:05:29: und aus einem hohen Anspruch wird ein innerer Käfig.
00:05:35: Wenn ich Frauen in der beruflichen Neuorientierung begleite,
00:05:39: dann schauen wir deshalb nicht nur auf die Frage, was könntest du beruflich
00:05:43: machen, sondern auch auf die viel ehrlichere Frage,
00:05:48: was hält dich eigentlich fest, obwohl du längst spürst, dass es so nicht weitergehen soll.
00:05:54: Und manchmal ist genau diese Erkenntnis schon der erste wichtige Schritt.
00:06:01: Perfektionismus hält Menschen also nicht nur im Stress, er hält sie oft auch in alten Rollen fest.
00:06:08: Und damit sind wir auch schon beim Hauptthema der zweiten Folge.
00:06:12: In Folge 77 spricht Bettina Couchet über ihren eigenen Weg und über ihre berufliche
00:06:20: Veränderung nach vielen Jahren im Bankenbereich.
00:06:24: Ein Satz, den viele Hörerinnen vermutlich sofort wiedererkennen,
00:06:28: ist dieser. Ich kann ja gar nichts anderes.
00:06:33: Hören wir kurz hinein in diesen Gedanken, der für viele Menschen bei beruflicher
00:06:38: Veränderung fast automatisch auftaucht.
00:06:42: Man hat ja oft so dieses Gefühl, es gibt nichts anderes. Ich kann mich noch
00:06:46: ganz genau erinnern, in meiner Bankzeit, ich hatte so diesen...
00:06:52: Diese Idee in meinem Kopf, ich bin ein absoluter Fachtrottel,
00:06:56: unter Anführungsstrichen.
00:06:57: Ich habe 20 Jahre lang in der Bank gearbeitet, ich habe da studiert.
00:07:01: Ich kann ja gar nichts anderes als das.
00:07:04: Und das würde ich auch gerne so deinen Hörern mitgeben.
00:07:09: Man darf sich nicht immer alles glauben, was man denkt. Das ist so ein Satz,
00:07:14: der sich oft sehr wahr anfühlt.
00:07:17: Und gleichzeitig stimmt er bei genauerem Hinsinn meistens nicht.
00:07:20: Denn was viele unterschätzen, nur weil du lange in einem bestimmten Umfeld gearbeitet
00:07:27: hast, heißt das nicht, dass du nur für dieses Umfeld geeignet bist.
00:07:33: Viele Fähigkeiten werden mit den Jahren so selbstverständlich,
00:07:38: dass man sie selbst kaum noch wahrnimmt.
00:07:40: Kommunikation, Organisation, Menschenlesen, Konflikte aushalten,
00:07:47: Verantwortung übernehmen,
00:07:50: Prioritäten setzen, Zusammenhänge erfassen und improvisieren,
00:07:56: wenn etwas nicht nach Plan läuft.
00:07:58: Das alles wird oft gar nicht als Kompetenz abgespeichert, sondern als etwas, das eh normal ist.
00:08:06: Bettina macht in dieser Folge etwas sehr Wertvolles sichtbar.
00:08:11: Berufliche Identität ist oft enger geworden, als sie sein müsste Nicht,
00:08:16: weil die Menschen nichts können Sondern, weil sie sich selbst zu lange durch
00:08:21: eine einzige Rolle erklärt haben Und genau das ist bei Neuorientierung oft einer
00:08:27: der Knackpunkte Nicht fehlende Fähigkeit,
00:08:31: sondern fehlender Blick auf das, was längst da ist.
00:08:37: Das ist auch ein Punkt, den ich in meiner Arbeit sehr oft sehe.
00:08:40: Viele Frauen kommen mit dem Gefühl, ich weiß gar nicht, was ich überhaupt kann.
00:08:46: Und wenn wir dann gemeinsam hinschauen, zeigt sich sehr schnell, da ist enorm viel da.
00:08:52: Es ist nur oft verschüttet unter Routinen, Selbstverständlichkeit und Selbstzweifeln.
00:08:59: Genau deshalb arbeite ich so gern mit einer Kombination aus Reflexion,
00:09:04: Profiling und genauerem Hinschauen, weil sich dadurch oft viel klarer zeigt, welche Stärken,
00:09:12: Werte, Motive und auch Arbeitsbedingungen wirklich zu einer Person passen.
00:09:18: Es geht also nicht nur darum, einen neuen Jobtitel zu finden.
00:09:22: Es geht darum, besser zu verstehen, wer du bist, was du brauchst und in welchem
00:09:29: Rahmen du überhaupt aufblühen kannst.
00:09:32: Und ich finde, das ist ein ganz wichtiger Unterschied, denn sonst wechselt man
00:09:37: im schlimmsten Fall nur die Firma, aber nimmt das alte Muster einfach mit.
00:09:43: Mit diesem Gedanken kommen wir zur dritten Folge im März.
00:09:47: Denn selbst wenn jemand innerlich schon spürt, dass Veränderung notwendig wäre,
00:09:53: heißt das noch lange nicht, dass genug Kraft dafür da ist.
00:09:57: In Folge 78 mit Barbara Führeda geht es um Stress, Regeneration und die Frage,
00:10:04: was ein erschöpftes System eigentlich noch leisten kann.
00:10:07: Und ich finde, diese Folge bringt eine Perspektive hinein, die in Gesprächen
00:10:12: über berufliche Neuorientierung viel zu oft fehlt.
00:10:17: Hören wir in einen Gedanken hinein, der besonders deutlich macht,
00:10:20: warum Veränderung nicht nur eine Frage des Wohlens ist.
00:10:26: Regeneration ist keine Erholung. Ich sage immer, man darf das nie wieder sagen, die Phase 2,
00:10:31: dieses parasympathisch-vagus-nerv-ausgleichende System in uns,
00:10:38: wird bei uns als Luxus, als Erholung, wenn ich fertig bin, dann belohne ich
00:10:42: mich, wenn ich viel gearbeitet habe, dann habe ich einen Tag Derme verdient.
00:10:45: Bitte denk das nie wieder so.
00:10:50: Ausgleich ist eine Phase der Arbeit. Wenn ich nur einatme, falle ich irgendwann um.
00:10:57: Und all das, was in der Phase 1 Aktivierung, also in der Aktivierung,
00:11:01: Stress und so eingeschaltet ist, heißt, dass im Körper vieles ausgeschaltet
00:11:06: sein muss, wie zum Beispiel die Zellheilung, Verdauung, Empathie, Fortpflanzung.
00:11:12: Und daher erkennt man schon, wenn wir so tun, als wäre einmal nichts tun und
00:11:18: Ausgleich und für sich sorgen, etwas, was wir uns nur gönnen können,
00:11:21: wenn wir mit was fertig sind und dann nur als Luxus und Urlaub und so,
00:11:25: dann rennt da was total verkehrt, weil das ist wie wenn du nur verdauen würdest,
00:11:29: wenn du gerade einen Urlaub hast.
00:11:30: Das ist ja total, wenn man das mal so ausspricht, wirkt es auch ein bisschen eigenartig.
00:11:36: Also das gehört zwingend zum Alltag dazu, in Blitzeinheiten,
00:11:41: in Fünfminuteneinheiten, dann auch manchmal in einer halben Stunde,
00:11:44: manchmal dann auch in mehr als einer halben Stunde, das so in den Alltag zu
00:11:47: integrieren, dass diese Phase 2, der Ausgleich,
00:11:50: als Teil der kompletten Arbeit gerechnet wird, weil nur wenn die Phase 2 passiert.
00:11:55: Das ist ein Punkt, den man oft gar nicht genug sagen kann.
00:11:59: Ein erschöpftes System denkt anders, fühlt anders, entscheidet anders.
00:12:06: Wenn jemand jahrelang unter Strom steht, ständig funktioniert,
00:12:11: viel trägt, wenig regeneriert und vielleicht zusätzlich auch noch hormonelle
00:12:16: Veränderungen, Belastungen im Alltag oder inneren Spannungen gefordert ist,
00:12:22: dann wird Veränderung unglaublich anstrengend.
00:12:26: Nicht, weil die Person zu wenig will, nicht, weil sie undiszipliniert ist und
00:12:31: auch nicht, Nicht, weil sie zu bequem wäre, sondern weil schlicht die Kapazität fehlt.
00:12:37: Und das ist wahnsinnig entlastend, weil der Blick wegführt von Schuld und hin
00:12:45: zu einem realistischeren Verständnis.
00:12:48: Barbara macht sehr klar, Regeneration ist kein Luxus, kein Bonus,
00:12:55: keine Belohnung, die man sich irgendwann gönnt, wenn alles erledigt ist.
00:13:01: Regeneration ist Voraussetzung.
00:13:05: Denn wenn dein Nervensystem nur mehr auf Überleben gestellt ist,
00:13:10: dann wird es kaum Lust auf Experiment, Risiko und Aufbruch haben.
00:13:14: Dann will es Sicherheit, Rückzug, bekanntes Terrain.
00:13:20: Ich finde, das ist besonders für Frauen ab 45 ein ganz zentraler Punkt.
00:13:24: Viele spüren sehr genau, dass sie beruflich etwas verändern möchten,
00:13:29: aber gleichzeitig fehlt die Energie, um sich mit dieser Veränderung wirklich auseinanderzusetzen.
00:13:35: Und dann kommt schnell die Selbstkritik. Warum kriege ich das nicht hin?
00:13:40: Andere schaffen das doch auch.
00:13:42: Ich müsste mich nur endlich zusammenreißen. Nur, sich zusammenreißen ist selten
00:13:47: die Lösung, wenn jemand innerlich schon seit langer Zeit über die eigenen Grenzen geht.
00:13:53: Deshalb braucht berufliche Orientierung aus meiner Sicht immer auch einen ehrlichen
00:13:59: Blick auf die Rahmenbedingungen.
00:14:01: Auf Belastung, auf Energie, auf Regeneration, auf das, was gerade überhaupt tragfähig ist.
00:14:10: Und das hat Platz in meiner Begleitung, weil ich nicht nur auf Ziele schaue,
00:14:16: sondern auch darauf, was für die jeweilige Person in ihrer aktuellen Lebensrealität
00:14:21: wirklich stimmig und machbar ist.
00:14:25: Wenn man diese drei Folgen nun zusammennimmt, ergibt sich ein sehr klares Bild.
00:14:32: Und zwar die gemeinsame Essenz der drei Folgen.
00:14:37: Was verbindet diese drei Gespräche? Erstens, Veränderung scheitert oft nicht
00:14:44: am fehlenden Wunsch, sondern an inneren Mustern.
00:14:49: Perfektionismus ist so ein Muster, Selbstzweifel auch. Der Anspruch,
00:14:54: zuerst alles wissen zu müssen, ebenso.
00:14:58: Zweitens, viele Menschen unterschätzen ihre übertragbaren Kompetenzen.
00:15:04: Sie sehen ihren Berufsweg zu eng.
00:15:06: Sie definieren sich über alte Rollen und merken nicht, wie viel längst in ihnen steckt.
00:15:13: Und drittens, berufliche Neuorientierung ist keine reine Kopfentscheidung.
00:15:20: Sie hat immer auch mit Energie, Nervensystem und Belastung zu tun.
00:15:25: Und genau deshalb reicht es oft nicht, nur zu fragen, was wäre ein neuer Job für mich.
00:15:31: Man müsste auch fragen, was passt wirklich zu meiner Persönlichkeit?
00:15:35: Welche Arbeitsweise entspricht mir und was raubt mir Energie?
00:15:40: Was brauche ich, damit Veränderung überhaupt tragfähig wird?
00:15:45: Das ist für mich die eigentliche Essenz dieses Monats.
00:15:49: Berufliche Neuorientierung ist kein rein rationales Projekt.
00:15:53: Sie ist etwas sehr Persönliches.
00:15:56: Sie hat mit Erfahrungen zu tun, die wir alle machen, mit inneren Antreiben, mit Erschöpfung,
00:16:05: mit Mut und mit dem Selbstbild und mit der Bereitschaft, sich selbst ehrlich zu begegnen.
00:16:13: Mit ein bisschen Humor könnte man sagen, es bringt wenig, den schönsten neuen
00:16:19: Berufsweg auf dem Papier zu planen,
00:16:21: wenn innen noch Perfektionismus am Steuer sitzt und der Tank gleichzeitig längst auf Reserve blinkt.
00:16:29: Wenn du aus diesen drei Folgen nur ein paar Dinge mitnehmen magst, dann vielleicht diese.
00:16:36: Du musst nicht zuerst perfekt sein, um dich verändern zu dürfen.
00:16:41: Du bist sehr wahrscheinlich nicht so eindimensional, wie du manchmal über dich denkst.
00:16:47: Und wenn Veränderung gerade schwer wirkt, heißt das nicht automatisch, dass du unfähig bist.
00:16:55: Es kann auch heißen, dass dein System schlicht Unterstützung,
00:17:00: Klarheit und Entlastung braucht.
00:17:04: Vielleicht hast du dich in einer dieser drei Folgen besonders wiedergefunden.
00:17:09: Vielleicht im Perfektionismus, der dich antreibt und gleichzeitig ausbremst.
00:17:13: Vielleicht in dem Gedanken, dass du eigentlich nur das kannst,
00:17:17: was du eh schon immer gemacht hast.
00:17:19: Vielleicht in der Müdigkeit, die
00:17:21: jede berufliche Veränderung wie einen zusätzlichen Kraftakt wirken lässt.
00:17:27: Dann schau bitte nicht nur darauf, wohin du willst.
00:17:31: Schau auch darauf, was dich gerade festhält. und was du brauchst,
00:17:37: damit ein neuer Weg nicht nur theoretisch gut klingt, sondern auch wirklich sich nach dir anfühlt.
00:17:44: Wenn du dir dabei Begleitung wünschst, dann findest du auf meiner Webseite Informationen
00:17:50: zu meinem Angebot rund um berufliche Neuorientierung,
00:17:54: Profiling und Begleitung in Veränderungsphasen unter www.claudiasheer.at,
00:18:03: Dort kannst du dir in Ruhe anschauen, wie ich arbeite und ob das zu dir passt.
00:18:08: Und wenn du beim Zuhören gemerkt hast, dass genau jetzt der richtige Moment
00:18:13: ist, dir selbst ein Stück klarer zu werden, dann melde dich gern bei mir.
00:18:18: Nicht mit der Wartung, dass sofort alles entschieden sein muss,
00:18:22: sondern einfach mit dem Wunsch, genauer hinzuschauen.
00:18:26: Danke, dass du wieder dabei warst. Ich freue mich, wenn du auch beim nächsten
00:18:30: Mal wieder reinhörst. Und falls du jemanden kennst, für den diese Gedanken gerade
00:18:36: hilfreich sein könnten, dann schick gern diese Folge weiter. Baba!
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