Die Essenz des Monats März 2026: Was dich festhält

Shownotes

Links / Ressourcen • Folge 76 zum Thema Perfektionismus: https://open.spotify.com/episode/1MBiuWP3mPophRJIoc3X0b?si=tj3uvDGMTSyr1JPkg0JLTQ • Folge 77 zum Thema berufliche Veränderung: https://open.spotify.com/episode/3kVWcKTPtrhyGbjzCtnMFa?si=BKGSNPx3TkeNVVzonXwmmA • Folge 78 zum Thema Stress, Regeneration und Energie: https://open.spotify.com/episode/6uKwbOKNZXC7GLcT5yc9xF?si=gUizkhrBRCC5vqP5QNExfA • Mehr zu meinem Angebot rund um berufliche Neuorientierung und Profiling: Wenn du auf dem letzten Stand meiner Angebote und Inhalte bleiben möchtest, dann trage dich gerne in meinen Newsletter https://www.claudiascheer.at/news-gratis-tool/ ein.

Schreibe mir gerne, wenn du Fragen hast oder mir von deinem Weg berichten möchtest über meine Mailadresse oder meine sozialen Medien und abonniere meinen Account.

Mail: office@claudiascheer.at Webseite: https://www.claudiascheer.at/ Facebook: https://www.facebook.com/claudiascheer.berufsundentscheidungscoach Instagram: https://www.instagram.com/claudia.scheer67/ LinkedIn: https://at.linkedin.com/in/claudia-scheer-berufscoach YouTube: https://www.youtube.com/results?search_query=baba+hamsterrad%2C+servus+berufung

Transkript anzeigen

00:00:00: Nicht alles, was dich in deinem alten Job hält, ist von außen sichtbar.

00:00:05: Manchmal ist es Perfektionismus, manchmal Selbstzweifel, manchmal schlicht Erschöpfung.

00:00:13: In dieser Folge geht es um genau diese stillen Bremsen und um drei Gespräche, die zeigen,

00:00:22: berufliche Neuorientierung beginnt nicht beim Lebenslauf, sondern dort,

00:00:27: wo du ehrlich hinschaust, was dich zurückhält.

00:00:32: Baba Hamsterrad, Servus Berufung!

00:00:36: Hallo und herzlich willkommen beim Podcast für berufliche Veränderung, Erfüllung und Sinn.

00:00:43: Ich bin Claudia Scheer, deine Expertin für den Neustart mit all seinen Facetten.

00:00:49: Wenn du gerade merkst, dass du dich in deinem Job nicht mehr wohlfühlst,

00:00:54: du um oder wieder einsteigen möchtest, dann erfährst du hier alles über berufliche

00:00:59: Perspektiven und Karrierewege.

00:01:02: Heute schauen wir gemeinsam auf die Folgen mit Regina Kainz,

00:01:07: Bettina Couché und Barbara Füreder, die alle im März 2026 erschienen sind.

00:01:14: Ich verlinke euch die Folgen in den Shownotes. Auf den ersten Blick sind das

00:01:20: drei unterschiedliche Themen.

00:01:22: Es geht um Perfektionismus, um berufliche Neuorientierung nach vielen Jahren

00:01:27: in einem Berufsfeld und um Stress, Regulation und Energie.

00:01:35: Wenn man diese drei Gespräche aber nebeneinander legt, wird schnell klar,

00:01:40: sie hängen enger zusammen, als es zuerst wirkt.

00:01:44: Denn berufliche Veränderung beginnt selten erst dort, wo jemand Bewerbungen

00:01:49: schreibt oder nach einer neuen Stelle sucht. Sie beginnt viel früher.

00:01:55: Dort, wo du merkst, dass etwas nicht mehr passt.

00:01:59: Dort, wo du innerlich unruhig wirst.

00:02:03: Dort, wo du spürst, so wie bisher, will ich nicht weitermachen.

00:02:09: Aber ich weiß noch nicht genau, wie es stattdessen gehen kann.

00:02:15: Und genau an dieser Stelle wird es spannend.

00:02:20: Weil dann eben nicht nur der Lebenslauf eine Rolle spielt, sondern auch deine

00:02:25: Muster, deine Prägungen, deine Energie, dein Blick auf dich selbst.

00:02:32: In Folge 76 von Regina Kainz geht es um Perfektionismus und zwar nicht um die

00:02:39: freundliche Variante von Ich mache die Dinge halt gerne ordentlich,

00:02:44: sondern um jene Form, die Druck macht, die einengt, die Kraft kostet.

00:02:53: Hören wir kurz in einen Gedanken hinein, der in dieser Folge besonders hängen bleibt.

00:02:59: Weil Perfektionistinnen versuchen, Sachen richtig gut zu machen und Fehler gehören da nicht dazu.

00:03:06: Das Blöde ist aber, wenn man Fehler vermeiden will, vermeidet man aber auch Innovation.

00:03:11: Also es braucht ein gewisses Fehlermanagement, damit man innovativ an Sachen herangeht.

00:03:16: Ich finde, da wird etwas sehr Wesentliches sichtbar.

00:03:21: Perfektionismus wird oft mit Qualität verwechselt, mit Verlässlichkeit,

00:03:26: mit hohem Anspruch Und ja, das kann auch alles drinnen stecken Aber sehr oft

00:03:33: steckt eben auch Angst dahinter Die Angst, nicht gut genug zu sein Die Angst,

00:03:40: Fehler zu machen Die Angst, sichtbar zu werden,

00:03:44: bevor etwas wirklich fertig ist.

00:03:47: Regina beschreibt das sehr differenziert. Perfektionismus ist eben nicht nur

00:03:53: eine Arbeitsweise, es ist oft ein Schutzmechanismus.

00:03:57: Viele Menschen wirken nach außen souverän, organisiert und leistungsfähig.

00:04:03: Und gleichzeitig laufen innerlich Sätze mit, wie bloß keinen Fehler machen,

00:04:09: das reicht noch nicht, ich muss mich noch mehr anstrengen, ich darf mir keine Blöße geben.

00:04:16: Das Problem daran ist, wer nur mehr damit beschäftigt ist, Fehler zu vermeiden,

00:04:23: wagt oft auch nichts Neues mehr.

00:04:26: Und das betrifft berufliche Neuorientierung ganz besonders.

00:04:32: Denn Veränderung ist selten geschniegelt, sie ist selten perfekt,

00:04:37: sie ist meistens ein Stück Versuch, ein Stück Unsicherheit und ein Stück Lernen unterwegs.

00:04:44: Wer glaubt, erst losgehen zu dürfen, wenn schon alles Glas klar ist,

00:04:51: bleibt oft genau dort sitzen, wo es längst nicht mehr stimmig ist.

00:04:56: Und genau da sehe ich auch in meiner Arbeit immer wieder einen wichtigen Punkt.

00:05:02: Gerade Frauen 45 plus haben oft jahrzehntelang gelernt, stark zu sein,

00:05:09: zuverlässig zu sein, durchzuhalten, die Zähne zusammenzubeißen und hohe Standards zu erfüllen.

00:05:17: Das war oft sinnvoll und notwendig, aber irgendwann kippt diese Stärke.

00:05:23: Dann wird aus Gewissenhaftigkeit Druck, aus Verantwortung wird Überverantwortung

00:05:29: und aus einem hohen Anspruch wird ein innerer Käfig.

00:05:35: Wenn ich Frauen in der beruflichen Neuorientierung begleite,

00:05:39: dann schauen wir deshalb nicht nur auf die Frage, was könntest du beruflich

00:05:43: machen, sondern auch auf die viel ehrlichere Frage,

00:05:48: was hält dich eigentlich fest, obwohl du längst spürst, dass es so nicht weitergehen soll.

00:05:54: Und manchmal ist genau diese Erkenntnis schon der erste wichtige Schritt.

00:06:01: Perfektionismus hält Menschen also nicht nur im Stress, er hält sie oft auch in alten Rollen fest.

00:06:08: Und damit sind wir auch schon beim Hauptthema der zweiten Folge.

00:06:12: In Folge 77 spricht Bettina Couchet über ihren eigenen Weg und über ihre berufliche

00:06:20: Veränderung nach vielen Jahren im Bankenbereich.

00:06:24: Ein Satz, den viele Hörerinnen vermutlich sofort wiedererkennen,

00:06:28: ist dieser. Ich kann ja gar nichts anderes.

00:06:33: Hören wir kurz hinein in diesen Gedanken, der für viele Menschen bei beruflicher

00:06:38: Veränderung fast automatisch auftaucht.

00:06:42: Man hat ja oft so dieses Gefühl, es gibt nichts anderes. Ich kann mich noch

00:06:46: ganz genau erinnern, in meiner Bankzeit, ich hatte so diesen...

00:06:52: Diese Idee in meinem Kopf, ich bin ein absoluter Fachtrottel,

00:06:56: unter Anführungsstrichen.

00:06:57: Ich habe 20 Jahre lang in der Bank gearbeitet, ich habe da studiert.

00:07:01: Ich kann ja gar nichts anderes als das.

00:07:04: Und das würde ich auch gerne so deinen Hörern mitgeben.

00:07:09: Man darf sich nicht immer alles glauben, was man denkt. Das ist so ein Satz,

00:07:14: der sich oft sehr wahr anfühlt.

00:07:17: Und gleichzeitig stimmt er bei genauerem Hinsinn meistens nicht.

00:07:20: Denn was viele unterschätzen, nur weil du lange in einem bestimmten Umfeld gearbeitet

00:07:27: hast, heißt das nicht, dass du nur für dieses Umfeld geeignet bist.

00:07:33: Viele Fähigkeiten werden mit den Jahren so selbstverständlich,

00:07:38: dass man sie selbst kaum noch wahrnimmt.

00:07:40: Kommunikation, Organisation, Menschenlesen, Konflikte aushalten,

00:07:47: Verantwortung übernehmen,

00:07:50: Prioritäten setzen, Zusammenhänge erfassen und improvisieren,

00:07:56: wenn etwas nicht nach Plan läuft.

00:07:58: Das alles wird oft gar nicht als Kompetenz abgespeichert, sondern als etwas, das eh normal ist.

00:08:06: Bettina macht in dieser Folge etwas sehr Wertvolles sichtbar.

00:08:11: Berufliche Identität ist oft enger geworden, als sie sein müsste Nicht,

00:08:16: weil die Menschen nichts können Sondern, weil sie sich selbst zu lange durch

00:08:21: eine einzige Rolle erklärt haben Und genau das ist bei Neuorientierung oft einer

00:08:27: der Knackpunkte Nicht fehlende Fähigkeit,

00:08:31: sondern fehlender Blick auf das, was längst da ist.

00:08:37: Das ist auch ein Punkt, den ich in meiner Arbeit sehr oft sehe.

00:08:40: Viele Frauen kommen mit dem Gefühl, ich weiß gar nicht, was ich überhaupt kann.

00:08:46: Und wenn wir dann gemeinsam hinschauen, zeigt sich sehr schnell, da ist enorm viel da.

00:08:52: Es ist nur oft verschüttet unter Routinen, Selbstverständlichkeit und Selbstzweifeln.

00:08:59: Genau deshalb arbeite ich so gern mit einer Kombination aus Reflexion,

00:09:04: Profiling und genauerem Hinschauen, weil sich dadurch oft viel klarer zeigt, welche Stärken,

00:09:12: Werte, Motive und auch Arbeitsbedingungen wirklich zu einer Person passen.

00:09:18: Es geht also nicht nur darum, einen neuen Jobtitel zu finden.

00:09:22: Es geht darum, besser zu verstehen, wer du bist, was du brauchst und in welchem

00:09:29: Rahmen du überhaupt aufblühen kannst.

00:09:32: Und ich finde, das ist ein ganz wichtiger Unterschied, denn sonst wechselt man

00:09:37: im schlimmsten Fall nur die Firma, aber nimmt das alte Muster einfach mit.

00:09:43: Mit diesem Gedanken kommen wir zur dritten Folge im März.

00:09:47: Denn selbst wenn jemand innerlich schon spürt, dass Veränderung notwendig wäre,

00:09:53: heißt das noch lange nicht, dass genug Kraft dafür da ist.

00:09:57: In Folge 78 mit Barbara Führeda geht es um Stress, Regeneration und die Frage,

00:10:04: was ein erschöpftes System eigentlich noch leisten kann.

00:10:07: Und ich finde, diese Folge bringt eine Perspektive hinein, die in Gesprächen

00:10:12: über berufliche Neuorientierung viel zu oft fehlt.

00:10:17: Hören wir in einen Gedanken hinein, der besonders deutlich macht,

00:10:20: warum Veränderung nicht nur eine Frage des Wohlens ist.

00:10:26: Regeneration ist keine Erholung. Ich sage immer, man darf das nie wieder sagen, die Phase 2,

00:10:31: dieses parasympathisch-vagus-nerv-ausgleichende System in uns,

00:10:38: wird bei uns als Luxus, als Erholung, wenn ich fertig bin, dann belohne ich

00:10:42: mich, wenn ich viel gearbeitet habe, dann habe ich einen Tag Derme verdient.

00:10:45: Bitte denk das nie wieder so.

00:10:50: Ausgleich ist eine Phase der Arbeit. Wenn ich nur einatme, falle ich irgendwann um.

00:10:57: Und all das, was in der Phase 1 Aktivierung, also in der Aktivierung,

00:11:01: Stress und so eingeschaltet ist, heißt, dass im Körper vieles ausgeschaltet

00:11:06: sein muss, wie zum Beispiel die Zellheilung, Verdauung, Empathie, Fortpflanzung.

00:11:12: Und daher erkennt man schon, wenn wir so tun, als wäre einmal nichts tun und

00:11:18: Ausgleich und für sich sorgen, etwas, was wir uns nur gönnen können,

00:11:21: wenn wir mit was fertig sind und dann nur als Luxus und Urlaub und so,

00:11:25: dann rennt da was total verkehrt, weil das ist wie wenn du nur verdauen würdest,

00:11:29: wenn du gerade einen Urlaub hast.

00:11:30: Das ist ja total, wenn man das mal so ausspricht, wirkt es auch ein bisschen eigenartig.

00:11:36: Also das gehört zwingend zum Alltag dazu, in Blitzeinheiten,

00:11:41: in Fünfminuteneinheiten, dann auch manchmal in einer halben Stunde,

00:11:44: manchmal dann auch in mehr als einer halben Stunde, das so in den Alltag zu

00:11:47: integrieren, dass diese Phase 2, der Ausgleich,

00:11:50: als Teil der kompletten Arbeit gerechnet wird, weil nur wenn die Phase 2 passiert.

00:11:55: Das ist ein Punkt, den man oft gar nicht genug sagen kann.

00:11:59: Ein erschöpftes System denkt anders, fühlt anders, entscheidet anders.

00:12:06: Wenn jemand jahrelang unter Strom steht, ständig funktioniert,

00:12:11: viel trägt, wenig regeneriert und vielleicht zusätzlich auch noch hormonelle

00:12:16: Veränderungen, Belastungen im Alltag oder inneren Spannungen gefordert ist,

00:12:22: dann wird Veränderung unglaublich anstrengend.

00:12:26: Nicht, weil die Person zu wenig will, nicht, weil sie undiszipliniert ist und

00:12:31: auch nicht, Nicht, weil sie zu bequem wäre, sondern weil schlicht die Kapazität fehlt.

00:12:37: Und das ist wahnsinnig entlastend, weil der Blick wegführt von Schuld und hin

00:12:45: zu einem realistischeren Verständnis.

00:12:48: Barbara macht sehr klar, Regeneration ist kein Luxus, kein Bonus,

00:12:55: keine Belohnung, die man sich irgendwann gönnt, wenn alles erledigt ist.

00:13:01: Regeneration ist Voraussetzung.

00:13:05: Denn wenn dein Nervensystem nur mehr auf Überleben gestellt ist,

00:13:10: dann wird es kaum Lust auf Experiment, Risiko und Aufbruch haben.

00:13:14: Dann will es Sicherheit, Rückzug, bekanntes Terrain.

00:13:20: Ich finde, das ist besonders für Frauen ab 45 ein ganz zentraler Punkt.

00:13:24: Viele spüren sehr genau, dass sie beruflich etwas verändern möchten,

00:13:29: aber gleichzeitig fehlt die Energie, um sich mit dieser Veränderung wirklich auseinanderzusetzen.

00:13:35: Und dann kommt schnell die Selbstkritik. Warum kriege ich das nicht hin?

00:13:40: Andere schaffen das doch auch.

00:13:42: Ich müsste mich nur endlich zusammenreißen. Nur, sich zusammenreißen ist selten

00:13:47: die Lösung, wenn jemand innerlich schon seit langer Zeit über die eigenen Grenzen geht.

00:13:53: Deshalb braucht berufliche Orientierung aus meiner Sicht immer auch einen ehrlichen

00:13:59: Blick auf die Rahmenbedingungen.

00:14:01: Auf Belastung, auf Energie, auf Regeneration, auf das, was gerade überhaupt tragfähig ist.

00:14:10: Und das hat Platz in meiner Begleitung, weil ich nicht nur auf Ziele schaue,

00:14:16: sondern auch darauf, was für die jeweilige Person in ihrer aktuellen Lebensrealität

00:14:21: wirklich stimmig und machbar ist.

00:14:25: Wenn man diese drei Folgen nun zusammennimmt, ergibt sich ein sehr klares Bild.

00:14:32: Und zwar die gemeinsame Essenz der drei Folgen.

00:14:37: Was verbindet diese drei Gespräche? Erstens, Veränderung scheitert oft nicht

00:14:44: am fehlenden Wunsch, sondern an inneren Mustern.

00:14:49: Perfektionismus ist so ein Muster, Selbstzweifel auch. Der Anspruch,

00:14:54: zuerst alles wissen zu müssen, ebenso.

00:14:58: Zweitens, viele Menschen unterschätzen ihre übertragbaren Kompetenzen.

00:15:04: Sie sehen ihren Berufsweg zu eng.

00:15:06: Sie definieren sich über alte Rollen und merken nicht, wie viel längst in ihnen steckt.

00:15:13: Und drittens, berufliche Neuorientierung ist keine reine Kopfentscheidung.

00:15:20: Sie hat immer auch mit Energie, Nervensystem und Belastung zu tun.

00:15:25: Und genau deshalb reicht es oft nicht, nur zu fragen, was wäre ein neuer Job für mich.

00:15:31: Man müsste auch fragen, was passt wirklich zu meiner Persönlichkeit?

00:15:35: Welche Arbeitsweise entspricht mir und was raubt mir Energie?

00:15:40: Was brauche ich, damit Veränderung überhaupt tragfähig wird?

00:15:45: Das ist für mich die eigentliche Essenz dieses Monats.

00:15:49: Berufliche Neuorientierung ist kein rein rationales Projekt.

00:15:53: Sie ist etwas sehr Persönliches.

00:15:56: Sie hat mit Erfahrungen zu tun, die wir alle machen, mit inneren Antreiben, mit Erschöpfung,

00:16:05: mit Mut und mit dem Selbstbild und mit der Bereitschaft, sich selbst ehrlich zu begegnen.

00:16:13: Mit ein bisschen Humor könnte man sagen, es bringt wenig, den schönsten neuen

00:16:19: Berufsweg auf dem Papier zu planen,

00:16:21: wenn innen noch Perfektionismus am Steuer sitzt und der Tank gleichzeitig längst auf Reserve blinkt.

00:16:29: Wenn du aus diesen drei Folgen nur ein paar Dinge mitnehmen magst, dann vielleicht diese.

00:16:36: Du musst nicht zuerst perfekt sein, um dich verändern zu dürfen.

00:16:41: Du bist sehr wahrscheinlich nicht so eindimensional, wie du manchmal über dich denkst.

00:16:47: Und wenn Veränderung gerade schwer wirkt, heißt das nicht automatisch, dass du unfähig bist.

00:16:55: Es kann auch heißen, dass dein System schlicht Unterstützung,

00:17:00: Klarheit und Entlastung braucht.

00:17:04: Vielleicht hast du dich in einer dieser drei Folgen besonders wiedergefunden.

00:17:09: Vielleicht im Perfektionismus, der dich antreibt und gleichzeitig ausbremst.

00:17:13: Vielleicht in dem Gedanken, dass du eigentlich nur das kannst,

00:17:17: was du eh schon immer gemacht hast.

00:17:19: Vielleicht in der Müdigkeit, die

00:17:21: jede berufliche Veränderung wie einen zusätzlichen Kraftakt wirken lässt.

00:17:27: Dann schau bitte nicht nur darauf, wohin du willst.

00:17:31: Schau auch darauf, was dich gerade festhält. und was du brauchst,

00:17:37: damit ein neuer Weg nicht nur theoretisch gut klingt, sondern auch wirklich sich nach dir anfühlt.

00:17:44: Wenn du dir dabei Begleitung wünschst, dann findest du auf meiner Webseite Informationen

00:17:50: zu meinem Angebot rund um berufliche Neuorientierung,

00:17:54: Profiling und Begleitung in Veränderungsphasen unter www.claudiasheer.at,

00:18:03: Dort kannst du dir in Ruhe anschauen, wie ich arbeite und ob das zu dir passt.

00:18:08: Und wenn du beim Zuhören gemerkt hast, dass genau jetzt der richtige Moment

00:18:13: ist, dir selbst ein Stück klarer zu werden, dann melde dich gern bei mir.

00:18:18: Nicht mit der Wartung, dass sofort alles entschieden sein muss,

00:18:22: sondern einfach mit dem Wunsch, genauer hinzuschauen.

00:18:26: Danke, dass du wieder dabei warst. Ich freue mich, wenn du auch beim nächsten

00:18:30: Mal wieder reinhörst. Und falls du jemanden kennst, für den diese Gedanken gerade

00:18:36: hilfreich sein könnten, dann schick gern diese Folge weiter. Baba!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.