Folge 74 - Sinn statt Sicherheit: Vom Computer zur Astrologie
Shownotes
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00:00:00: Es gibt halt diesen materiellen Teil, dem auch wichtig ist die äußere Anerkennung
00:00:04: und der Anteil in mir, der auch da ist, das sensitive,
00:00:09: das feinfühlige, kreative und auch dem es so wichtig ist, sich verbunden zu
00:00:19: fühlen, auch mit den Menschen und mit den Dingen.
00:00:24: Also mit so einem Computer kann man sich schwer verbunden fühlen.
00:00:28: Also dieses mehr Mitmenschliche und Mitfühlende in mir, was einfach keinen Platz
00:00:36: hatte in diesem Leben, wie es mir da so aufgebaut hat.
00:00:42: Baba, Hamsterrad, Servus Berufung!
00:00:45: Hallo und herzlich willkommen beim Podcast für berufliche Veränderung, Erfüllung und Sinn.
00:00:53: Ich bin Claudia Scheer, deine Expertin für den Neustart mit all seinen Facetten.
00:00:59: Wenn du gerade merkst, dass du dich in deinem Job nicht mehr wohlfühlst,
00:01:03: du um oder wieder einsteigen möchtest, dann erfährst du hier alles über berufliche
00:01:08: Perspektiven und Karrierewege.
00:01:11: Herzlich willkommen bei Papa Hamsterrad, Servus Berufung und auch heute habe
00:01:16: ich wieder einen ganz lieben Gast bei mir. Hallo, liebe Maria Schlicker.
00:01:21: Ja, hallo Claudia. Vielen Dank für die Einladung. Ja, sehr gerne.
00:01:25: Liebe Maria, magst du dich mal bitte kurz vorstellen, wo du herkommst,
00:01:29: wie so deine Lebenssituation ist?
00:01:32: Ja, aktuell lebe ich jetzt schon über 20 Jahre in Düsseldorf.
00:01:37: Bin geboren in München-Gladbach, also nicht weit weg von zu Hause gekommen sozusagen.
00:01:41: Aber Düsseldorf ist meine Wahlheimat. Ich mag das Städtische,
00:01:45: das Urbane. Das ist so ein bisschen meine Welt.
00:01:48: Ich komme aus der Softwareentwicklung und habe mit Mitte 30 durch die Astrologie
00:01:54: meine Berufung gefunden.
00:01:56: Und sie ist auch meine Berufung geworden. Von daher bin ich jetzt psychologische Astrologin.
00:02:02: Okay, super. Da kommen wir dann noch im Detail drauf.
00:02:08: Liebe Maria, kannst du dich erinnern, was du als Kind werden wolltest?
00:02:16: Tatsächlich hatte ich da keine Vorstellung, also ich habe das Leben,
00:02:20: ich hatte, habe in der Retro-Perspektive gefühlt das Leben hat mich habe ich
00:02:26: so gedacht, das führt mich oder es kommt irgendwie,
00:02:31: also es gab nicht so, ich wünsche mir was das wurde auch nicht sehr,
00:02:36: unterstützt in meiner Familie, man hatte eine Vorstellung, wie ich wo es für mich hingehen sollte,
00:02:44: und dann habe ich mehr rebelliert, als dass ich eigene Wünsche hatte.
00:02:50: Also so prinzipiell was anderes, oder? Ja, so mehr oder weniger.
00:02:57: Aber so kleine Kinder mit vier, fünf Jahren, die haben ja oft schon mal so Wunschberufe.
00:03:06: Also ich konnte mir Lehrerin immer gut vorstellen. Ich wollte immer die Lehrerin
00:03:09: sein, wir haben immer Schule gespielt und ich wollte immer die Lehrerin sein.
00:03:14: Das fand ich immer gut.
00:03:18: Ja, genau. Ich hatte das auch mit der Lehrerin. Aber das Erwachsenenbildner
00:03:22: ist mir ja auch sowas ähnliches.
00:03:25: Ja, total. Also ich merke auch, dieses pädagogische Geschick,
00:03:28: Leuten was zu erklären, das haben die Kollegen immer schon gesagt.
00:03:31: Wenn du mir das erklärst, dann verstehe ich das.
00:03:34: Also irgendwo war das schon früh da. Ja, genau. Das finde ich auch.
00:03:39: Und das ist ja auch eine wichtige soziale Kompetenz, die sich da schon zeigt
00:03:44: wo man noch quasi unverbildet ist wo noch keine Schule und oft noch nicht mal
00:03:50: den Kindergarten eingegriffen hat genau,
00:03:55: Ja, sehr cool. Also, wie bist du zur Softwareentwicklung gekommen?
00:04:02: Hast du eine technische Schule gemacht oder wie ist das?
00:04:08: Ja, also ich wollte nicht studieren. Ich wollte nach dem Abitur, wusste ich gar nichts.
00:04:14: Dann war die höhere Handelsschule, was ein Jahr konnte ich damals machen,
00:04:18: was mir total geholfen hat, weil ich habe Steno gelernt, das man heute nicht
00:04:23: mehr braucht, aber ich habe Schreibmaschine gelernt mit 120 Anschlägen die Minute.
00:04:27: Und am Computer ist das natürlich eine Wahnsinnshilfe.
00:04:32: Und da bin ich ganz dankbar. und ich habe meine Liebe zu Spanisch entdeckt.
00:04:36: Also spreche ich heute noch ein bisschen, aber da haben wir in einem Jahr konnten
00:04:40: wir Geschäftsbriefe schreiben auf Spanisch. So toll, ein Jahr.
00:04:45: Da haben wir richtig Zucht drin. Also da haben wir viel Vokamen lernen müssen.
00:04:53: Aber ich war jetzt nach dem Abitur sehr hilflos und habe dann,
00:04:59: okay, höhere Handelsschule.
00:05:00: Dann bin ich erstmal wieder versorgt. Ich muss mir keine Pläne machen.
00:05:04: Und dann war das gerade mal September angefangen. Und die anderen in der Klasse
00:05:07: fingen an, sich zu bewerben. Und ich sage, für was bewerbt ihr euch?
00:05:10: Und die meinten ja so Bankkaufmann oder Industriekaufmann. Das waren die Optionen.
00:05:15: Und dann dachte ich, ja, Bank will ich nicht.
00:05:17: Also Industriekaufmann. Und habe mir so große Firmen rausgesucht,
00:05:21: weil ich wollte gerne raus aus diesem Mönchengladbach.
00:05:24: Und habe mich bei Mann ist Mann in Düsseldorf beworben als Industriekaufmann.
00:05:29: Und dann war das so, dass die sagten, also Industriekaufleute haben wir ganz
00:05:34: viele Bewerbungen, aber wir suchen auch für die Datenverarbeitung welche.
00:05:38: Und man musste immer einen Zweitwunsch jetzt ankreuzen, weil Industriekaufleute
00:05:42: hatten sich viel zu viele Bewerbungen.
00:05:44: Und dann habe ich dann Warburgskaufmann, weil das hatten wir auch in dieser Schule.
00:05:47: Wir haben da so Programmablaufpläne gezeichnet und diese Logik,
00:05:51: das Analysieren, das gefiel mir gut.
00:05:52: Und dann bin ich da reingekommen und habe diese Ausbildung da gemacht.
00:05:55: Hier war man erstmal in Düsseldorf.
00:05:58: Dann habe ich ganz schnell festgestellt, dass man damit auch richtig viel Geld verdienen kann.
00:06:03: Das war so eine Motivation. Ich wollte also, Geld war für mich Freiheit und
00:06:08: dann gab es halt auch einen hohen Lebensstandard und tolle Reisen und,
00:06:12: und ja, das war dann alles so, wie man gedacht hat, wie das so sein sollte.
00:06:18: Ja, bis ans Ende des Lebens, nicht?
00:06:21: Ja, wie ich mir das auch gewünscht hatte, ne?
00:06:24: Mann, Haus und Kinder war jetzt nicht mein Wunsch, aber, und das Reisen und
00:06:31: tolle Autos und so. Ja, ja.
00:06:35: Aber es kam anders, oder? Ja, es hat mich nicht zufrieden gemacht.
00:06:39: Ich bin in eine totale Krise gekommen.
00:06:41: Also ich war seelisch verkümmert eigentlich, weil es mich einfach,
00:06:45: also das alles, was da war, hat für mich, hat mir keinen Sinn gegeben.
00:06:51: Oder hat meine Seele nicht zufrieden gemacht und ich wurde immer trauriger.
00:06:57: Und in dieser, habe vieles probiert oder bin auch unterschiedlich.
00:07:03: Mein Umfeld hat es natürlich nicht verstanden. Du hast doch alles.
00:07:07: Und dann bin ich zufällig bei einer Astrologin gelandet.
00:07:11: Und die hat diesen Anteil in mir gesehen, der da so unzufrieden und traurig ist.
00:07:17: Hast du in dieser Analyse festmachen können, was dir gefehlt hat?
00:07:23: Also Sinn ist ein großer Begriff.
00:07:28: Da steckt ja normalerweise etwas eher Konkretes dahinter.
00:07:34: Ja, es gibt halt diesen materiellen Teil, dem auch wichtig ist,
00:07:39: die äußere Anerkennung und der Anteil in mir, der auch da ist, das sensitive,
00:07:46: das feinfühlige, kreative und auch dem es so wichtig ist, sich verbunden zu
00:07:55: fühlen, auch mit den Menschen und mit den Dingen.
00:08:00: Also mit so einem Computer kann man sich schwer verbunden fühlen.
00:08:04: Also dieses mehr Mitmenschliche und Mitfühlende in mir, was einfach keinen Platz
00:08:13: hatte in diesem Leben, wie ich es mir da so aufgebaut hatte.
00:08:16: Ja, und da hat sie drüber gesprochen, ich war natürlich total entsetzt,
00:08:21: also erstmal, ich war total entsetzt, weil ja,
00:08:25: einmalseits, da fühlt man sich, fühlt ich mich gesehen und andererseits,
00:08:30: oh Gott, das verändert alles.
00:08:34: Also ich habe sofort gespürt, das verändert alles, wenn ich dem nachgehe.
00:08:39: Ja genau, das ist so der Knackpunkt. Also warst du da sofort bereit,
00:08:45: irgendwelche Konsequenzen zu ziehen?
00:08:47: Oder hast du die Klasse gebraucht, bis du das akzeptieren konntest?
00:08:51: Also das hat wirklich vier Jahre gedauert, bis ich gemerkt habe,
00:08:56: also ich muss was anderes machen.
00:08:59: Ich bin immer noch in der Softwareentwicklung geblieben. Also das Geld und die
00:09:05: Lebensstandards ist ja auch nicht so einfach dann zu sagen, okay,
00:09:08: ich gehe da Schritte zurück.
00:09:10: Aber ich habe dann schon gesagt, ich brauche mehr Raum für diese Seite.
00:09:15: Ich habe dann nur noch vier Tage die Woche gearbeitet, habe mich selber mit
00:09:18: astrologischen Themen, mit Selbsterfahrung beschäftigt und Therapie gemacht.
00:09:23: Also da sind Jahre noch ins Land gegangen.
00:09:26: Also der Mut hat mir gefehlt, also sofort zu sagen, ich hätte auch keinen Plan,
00:09:30: was es genau sein könnte und wie es genau ablaufen könnte. Also das hat noch gedauert.
00:09:35: Da bin ich dann doch 51 Jahre alt drüber geboren und bis ich dann gesagt habe,
00:09:40: ich mache jetzt die Astrologie zum Hauptberuf.
00:09:44: Also ich möchte das insofern ein bisschen noch einordnen als sich wahnsinnig
00:09:53: irgendwo reinstürzen ohne entsprechenden Background. Das würde ich ja nicht als Mut bezeichnen.
00:09:59: Das ist ja dann, ich weiß nicht, Glücksritterei oder so mit der Hoffnung, dass es gut ausgeht.
00:10:05: Ja, also ja, das darf schon sein, dass das dann noch dauert,
00:10:11: weil man das ja sozusagen in sein Leben irgendwie integrieren muss oder das
00:10:15: irgendwie anpassen muss oder so.
00:10:19: Aber das ist halt so ein Aspekt, den eben viele Frauen haben, mit denen ich spreche.
00:10:25: Dass sie sagen, ich kann jetzt nicht alles hinschmeißen, wer zahlt meine Miete
00:10:29: und so. Und das sind berechtigte Gründe und wichtige Argumente.
00:10:34: Ja, absolut. Also ich war jetzt in einer guten Position, es gab keine Kinder,
00:10:39: aber dann hat man nochmal eine ganz andere Verantwortung ja auch. Ja, sicher.
00:10:45: Aber man hat finanzielle Verpflichtungen, irgendwelche Kredite fürs Haus oder was weiß ich.
00:10:52: Genau, genau, genau, genau.
00:10:57: Wie bist du denn so nach und nach zu deiner Entscheidung gekommen?
00:11:02: Es war dann tatsächlich so, dass ich wieder einen neuen Partner gefunden habe,
00:11:07: mit dem ich gedacht habe, okay, da läuft es jetzt anders.
00:11:13: Das war dann aber, und ich bin jemand, der sehr supportet.
00:11:16: Also ich bin jemand, der sehr viel Energie auch in die andere Person gibt in
00:11:20: einer Partnerschaft. Das ist mir aber auch erst im Nachhinein klar geworden.
00:11:25: Aber da ist dann viel Energie auch wieder auf der Strecke geblieben.
00:11:29: Dann war diese Softwareentwicklung, dieses Programmieren in Großprojekten,
00:11:33: man ist dann doch nicht nur vier Tage beschäftigt.
00:11:36: Ich war oft am Wochenende auch so kaputt, dass ich mich um gar nichts anderes kümmern konnte.
00:11:40: Also dann war auch viel das Leben so am Laufen halten und die Pläne des anderen
00:11:46: haben ja auch eine Wichtigkeit.
00:11:48: Und meine eigenen sind dann auch wieder ein bisschen in den Hintergrund gerückt.
00:11:54: Und tatsächlich habe ich dann irgendwann gedacht, ich muss hier raus, aber ich weiß nicht wie.
00:12:01: Und da bin ich über eine Freundin zu einem Yoga-Wochenende gekommen.
00:12:05: Und da bin ich nach Hause gekommen und habe angefangen, jeden Morgen Yoga zu
00:12:09: machen, also meditieren.
00:12:11: Kleine Yoga-Übungen und dann eine Meditation. Mit zehn Minuten angefangen.
00:12:15: Ich habe gedacht, ich weiß nicht, was ich machen kann. Ich möchte mein Leben ändern.
00:12:18: Aber was ich wirklich machen kann, ist dieses Meditieren versuchen.
00:12:22: Das klappt natürlich nicht immer.
00:12:24: Aber über diese, und da bin ich sehr diszipliniert, das habe ich jetzt, das habe ich gemacht.
00:12:31: Dann habe ich auch meine Wünsche ein bisschen an den Kosmos abgegeben.
00:12:35: Ich bin schon auch ein sehr gläubiger Mensch, dass da was ist, das uns auch hilft.
00:12:40: Und über die Jahre dann, das eine wurde immer drängender, der Druck wurde,
00:12:48: der innere Druck wurde immer größer und dann habe ich irgendwann,
00:12:53: gab es dann die Situation,
00:12:55: dass ein Vertrag nicht verlängert wurde.
00:12:58: Ich hätte mich darum kümmern können, dass er verlängert wird und dann habe ich
00:13:02: gesagt, nee, das ist jetzt das Zeichen, jetzt mache ich es nicht mehr.
00:13:07: Also da waren dann auch Hilfestellungen. Von außen so ein bisschen die Umstände
00:13:13: haben es dann mir irgendwann ermöglicht zu sagen, nee, ich mache es jetzt.
00:13:19: Ich habe in meiner Masterarbeit Gründe untersucht, warum Frauen,
00:13:25: die schon lange in bestimmten Unternehmen sind oder in selben Unternehmen sind,
00:13:30: sich dann irgendwann entscheiden, doch einen beruflichen Neustart zu wagen.
00:13:35: Und da waren immer solche, ich habe das Sollbruchstellen genannt,
00:13:39: die da gut als Entscheidungshilfe geholfen haben.
00:13:43: Sei es jetzt Karenzen oder Bildungskarenzen, was es bei uns noch gegeben hat
00:13:49: in Österreich, oder eben, dass ein Dienstverhältnis nicht verlängert wurde,
00:13:56: werden konnte, wie auch immer.
00:13:59: Das waren immer gute Anlasspunkte, nochmal zu schauen, okay,
00:14:02: was könnte ich jetzt noch machen.
00:14:05: Ja, das sind so Weggabelungen vom Schicksal, sag ich jetzt mal,
00:14:10: oder vom Leben, an denen man nochmal gefragt wird, was willst du jetzt?
00:14:15: Oder was ist dein Weg? Genau, ja.
00:14:20: Und das ist ja auch das Spannende an der Corona-Pandemie, da haben ja auch viele
00:14:25: ihre Lebenswege nochmal geändert. Ja, genau.
00:14:28: Das war ja sowieso, also ich finde, total spooky, so diese ersten Tage vom Lockdown,
00:14:34: wo wir alle zu Hause gesessen sind und gewusst haben, was sollen wir jetzt mit unserer Zeit machen?
00:14:39: Ja. Da haben wir alle Termine weggefallen. Also da kam bei mir das große Gefühl von Freiheit.
00:14:46: Kein Termin vornehmen müssen. Ja.
00:14:51: Und dann kamen ganz schnell die Online-Termine. Die Online-Welt kam dazu.
00:14:56: Ja, aber es war witzig, in der ersten Woche konnten die meisten Leute noch kein Zoom verwenden.
00:15:00: Ja. Und das war alles noch in den Kinderschuhen.
00:15:05: Nachher hat es sich dann eh alles etabliert.
00:15:10: Das stimmt, das stimmt. ja ah ok und hast du dann recht.
00:15:18: Mit deiner also hast du noch eine Ausbildung gemacht also die hatte ich schon
00:15:25: gemacht 2002 also die Ausbildung habe ich nebenher schon gemacht also ich war
00:15:29: schon fertige Astrologe und ich habe auch schon im Nebenberuf hin und wieder,
00:15:34: beraten und ich habe dann gedacht wenn ich es jetzt nur noch mache und meinen
00:15:38: Kundenstamm so ein paar hatte ich ich sag mal,
00:15:42: vielleicht 50, 60, die aber nicht dauernd wiederkommen.
00:15:46: Also die meisten kommen mal zur Beratung oder dann, wenn das Leben wieder eine Krise hervorruft.
00:15:53: Und dann war ich auch sehr freudig und habe gedacht, okay, wenn ich jetzt ein
00:15:57: Schild raushenke, ich mache das jetzt nur noch, dann rennen sie mir die Bude ein.
00:16:01: Das war jetzt nicht so und dann musste ich tatsächlich lernen,
00:16:06: Marketing lernen. Also es geht ja, wenn man sich selbstständig macht,
00:16:09: egal mit was, man hat seine Expertise und dann lernt man auf einmal,
00:16:14: ich muss mich vermarkten.
00:16:16: Und wenn jetzt nicht aus dem Marketing kommt, also wie ich, ich habe mir dann
00:16:21: die Kurse reingezogen. Also ich habe mich da mit all diesen Dingen beschäftigt.
00:16:25: Ich bin natürlich auch auf Coaches gestoßen, die mir versprochen haben,
00:16:28: in wenigen Wochen vertausendfacht sich mein Einkommen und was auch immer.
00:16:36: Ja, aber es ging alles nicht so schnell. Es brauchte viel Geduld und viel...
00:16:42: Ja, viel Disziplin auch. Das habe ich am Anfang, ich habe vieles am Anfang auch
00:16:46: unterschätzt in meiner Selbstständigkeit.
00:16:49: Ja, das ist ein ständiger Lernprozess, wenn man selbstständig ist.
00:16:54: Man ist auch ständig mit neuen Situationen konfrontiert.
00:16:59: Ja, und ich finde auch, dass Selbstständigkeit noch mal mehr zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt.
00:17:07: Also man merkt auch, wo es bei einem selber hapert.
00:17:12: Also ich habe immer gedacht, wenn keiner anruft oder einen Termin bucht,
00:17:17: dann brauche ich ja nichts machen.
00:17:19: Das hat eine Weile gedauert, bis ich gemerkt habe, dann passiert ja überhaupt gar nichts.
00:17:25: Ja, das stimmt. Das habe ich schon öfter gehört, dass die Selbstständigkeit
00:17:29: die größte Schule der Persönlichkeitsentwicklung ist.
00:17:36: Ja, jetzt muss ich mal ganz doof fragen,
00:17:40: Astrologie ist ja jetzt so eine Richtung, sagen wir mal so eine Richtung,
00:17:50: die oft nicht so als wissenschaftlich wahrgenommen wird,
00:17:57: wo es wahrscheinlich auch genug schwarze Schafe gibt und so weiter.
00:18:00: Oder wie gehst du mit solchen Einwänden um, wenn da jemand zu dir kommt und
00:18:07: sagt, sie sind zwar sehr nett und eigentlich vertraue ich ihnen,
00:18:09: aber Astrologie wäre es nicht.
00:18:16: Ich würde dir gerne unsere Philosophie erklären, die Philosophie,
00:18:22: die dahinter steht, warum wir glauben als Astrologen aus dem Geburtsbild Persönlichkeiten
00:18:28: ablesen zu können. Vielen Dank.
00:18:31: Und der Moment, zu dem wir geboren sind, der wird quasi, die Planetenkonstellation wird festgehalten.
00:18:39: Also wo standen die zehn Planeten unseres Universums? Sonne,
00:18:43: Mond, Merkur, Venus, Mars und die anderen. Ich will sie nicht alle aufzählen.
00:18:50: Und diese Planetenkonstellation, die ist so einmalig, insbesondere wenn ich
00:18:58: sie auf Tag, Ort und Uhrzeit genau berechne, dass sie rechnerisch in 400.000
00:19:03: Jahren erst wiederkommt.
00:19:05: Das bedeutet, es ist schon was, die Kombination von all dem,
00:19:11: die Sonne im Löwen und Mond jetzt in Jungfrau oder in Skorpion oder wo auch
00:19:18: immer und die anderen auch nochmal,
00:19:21: das ist so einmalig wie du oder die Person, die ich berate, ist.
00:19:28: Und das Instrument bedeutet wie oben so unten.
00:19:33: Es gibt keine Energien, die auf uns einwirken.
00:19:37: Was die Wissenschaftler immer gerne sagen, das kann ja nicht sein,
00:19:40: dass die Planeten Energien auf uns transportieren oder so.
00:19:48: Es ist ein Ableseinstrument, es ist wie eine Landkarte.
00:19:51: Man hat es einfach festgestellt, dass wenn am Himmel eine bestimmte Konstellation
00:19:55: ist, dass auf der Erde Ereignisse wahrscheinlicher sind als zu anderen Zeiten.
00:20:04: Wir wissen es bei Elbe und Flut.
00:20:06: Die Ägypter wussten, wann der Nil über die Ufer tritt, mutmaßlich wegen der
00:20:12: Planetenkonstellation.
00:20:14: Und das hat man, nachdem dann Silke Jung die Welt,
00:20:21: Erstmal gab es natürlich keine Psyche. Also Psyche gibt es ja erst seit Anfang des 20.
00:20:26: Jahrhunderts mit Freud und C.G. Jung. Und C.G. Jung hat den Link gemacht,
00:20:32: also die Verknüpfung zu den zwölf Archetypen.
00:20:35: Und daraus ist dann die psychologische Astrologie entstanden.
00:20:40: Früher wurde sie viel mehr genutzt für ganz praktische Sachen.
00:20:45: Also wann ist ein guter Zeitpunkt, die Reise zu starten? Oder hat dieser Mann
00:20:55: Geld, der da um mich wirbt?
00:20:57: Und solche Fragen wurden an die Astrologen gestellt.
00:21:02: Also, ja, ist ja auch schon eine sehr alte Wissenschaft.
00:21:10: Ich schaue immer auf das Bild da im Hintergrund mit den zwei...
00:21:16: Ich weiß nicht, was Wissenschaftler sein sollen oder so, nehme ich an.
00:21:20: Sterndeuter. Sterndeuter.
00:21:23: Sterndeuter. Ja, wir kommen ja schon in der Bibel vor, ehrlicherweise,
00:21:27: weil die Weisen aus dem Morgenland sind dem Stern gefolgt und haben da das Jesuskind gefunden in Bethlehem.
00:21:36: Also natürlich, die Seelfahrer haben sich immer an den Stern orientiert.
00:21:41: Und wir müssen uns ja vorstellen, was heute für uns unvorstellbar ist,
00:21:44: Die Nächte waren dunkel und die Sterne und die Planeten, das hat gefunkelt.
00:21:49: Und die haben ja nichts anderes gemacht, als abends da zu sitzen und zu gucken, wie die sich bewegen.
00:21:55: Die konnten im alten Ägypten schon vorberechnen, wann welcher Planet wo stehen wird.
00:22:01: Da sind ja auch die Pyramiden nachher ausgerichtet.
00:22:05: Ja, stimmt. Und eben, die hatten ja auch in der Beratung ziemlich hohen Stellenwert am Hof.
00:22:13: Also so die, wenn der Rasputin und was weiß ich, bei den Ägyptern war es auch schon so.
00:22:20: Also ja, ich kann es verstehen, weil es gab ja auch noch keine andere Wissenschaft,
00:22:26: die gesagt hat, wir sind die alleinige Wissenschaft.
00:22:29: Also es war sicher eine von der ersten, eine erste Form von Wissenschaft mit
00:22:38: den Mitteln, die man damals halt hatte.
00:22:41: Ja, und wenn wir heute eine Wetterprognose sehen, die ja sehr hochwissenschaftlich
00:22:48: mit tausend Satelliten unterstützt und dann wird der Regen vorausgesagt und
00:22:53: jetzt scheint doch die Sonne. Also ich meine.
00:22:57: Man ist schon sehr gläubig geworden, auch mit den Navis heute.
00:23:05: Man folgt diesen vermeintlich wissenschaftlichen elektronischen Geräten und
00:23:11: landet dann doch vielleicht manchmal in der Pampa. Oder wie Sie das sagen.
00:23:17: Genau. Oder irgendwo am Ende der Straße, wo es nicht mehr weitergeht. Ja.
00:23:24: Ja, sag, und mit welchen Fragestellungen kommen dann Menschen zu dir?
00:23:32: Und wie kannst du ihnen das mit Hilfe der psychologischen Astrologie dann,
00:23:38: wie kannst du ihnen dann beihelfen?
00:23:43: Ganz, also zum Beispiel ganz viele kommen mit beruflichen Themen,
00:23:47: also dass sie sich überfordert fühlen oder unterfordert auch oder das Gefühl
00:23:53: haben, dass vielleicht jetzt,
00:23:56: oder es ist ein neuer Lebensabschnitt, vielleicht geht es auf die Rente zu,
00:24:00: was kann ich jetzt noch tun?
00:24:01: Oder die jungen Menschen, die so viele Möglichkeiten haben heute und die einfach
00:24:06: fragen, welcher Beruf passt zu mir?
00:24:09: Also sie können so vieles studieren und was wäre denn jetzt meins?
00:24:14: Da war dieser junge Mann, der sagte, ich weiß überhaupt nicht,
00:24:17: weil ich studieren soll.
00:24:18: Und in seinem Horoskop war so viel das Erdelement.
00:24:22: Wir haben vier Elemente, Feuer, Erde, Luft und Wasser. Und er hatte so viel
00:24:28: Erdelement, auch in diesen Berufshäusern, wie wir das nennen,
00:24:33: also in den Feldern, die sich mit dem Beruf beschäftigen.
00:24:37: Und ich habe gemeint, was wäre die Idee, wenn sie was Praktisches machen?
00:24:42: Ach ja, ich wäre so gerne Automechaniker, sagt er.
00:24:46: Also wir haben darüber gesprochen und da ist diese Idee, also er fühlte sich
00:24:53: verstanden, also er fühlte was gesehen,
00:24:56: was jeder, der sagt, ja, der hat ein gutes Abitur gemacht und natürlich soll
00:25:01: man heute studieren und so weiter, jetzt nicht so gesehen hat.
00:25:05: Und er fühlte sich einfach gesehen, so wie er ist.
00:25:12: Ja, das ist, also du weißt ja, ich bin auch im Profiling tätig,
00:25:20: ja, Persönlichkeitsprofiling und das ist schon bis zu einem gewissen Grad,
00:25:24: machen wir ähnliche Dinge halt auf anderen Grundlagen, ja. Ja.
00:25:28: Und das ist schon so, wenn du jemandem ein bisschen erläuterst,
00:25:33: welcher Persönlichkeitstyp er oder sie ist, dann wachsen diese Menschen richtig,
00:25:41: weil sie sich so gesehen fühlen.
00:25:42: Ja, ich weiß, in den meisten Fällen ist das mein Muster, mit dem ich fühle.
00:25:50: Aber manchmal, und wenn irgendwer kommt und der ist dann so komplett konträr,
00:25:56: dann ist das so schwierig und so anstrengend.
00:26:01: Ja, und das ist das Wunderbare, wenn jemand sagt.
00:26:05: Sie verstehen mich oder mit ihnen kann ich sprechen wie mit einer guten Freundin,
00:26:11: weil ein bisschen ist es, wer mir seine Geburtstag, Ort und Uhrzeit anvertraut.
00:26:18: Und ich kriege ein sehr gutes Bild über die Persönlichkeit schon im Vorfeld.
00:26:24: Wobei die eindimensional ist. Ich weiß nicht, was hat die Person schon erfahren?
00:26:28: Was weiß sie über sich? Was ist gut integriert? Und wo empfindet sie sich,
00:26:33: als fühlt sie sich unverstanden?
00:26:35: Oder hat keine Ahnung, dass dieser Teil auch noch da ist?
00:26:39: Das finden wir im Gespräch raus. Aber wenn dann jemand zu mir sagt,
00:26:43: ja, ich fühle mich gesehen oder verstanden, wie du das aussachst,
00:26:46: Also meine Hoheskopberatung ist eine andere Methodik, um Persönlichkeitsanalysen zu machen.
00:26:53: Ja, du hast andere Methoden, eine andere, vielleicht Fragebogen,
00:26:57: ich weiß nicht, wie es funktioniert, aber das Ergebnis sollte das gleiche sein.
00:27:04: Ja, stimmt. Also ja, wir arbeiten mit anderen Methoden und halt auch aufgrund
00:27:12: von anderen Quellen. Aber ebenso, wie du sagst, hat sie Jung und so.
00:27:17: Also dort, wo es sich dann mit der Psychologie trifft, ab dem Zeitpunkt gibt
00:27:22: es dann natürlich auch ähnliche Quellen, würde ich mal sagen,
00:27:27: oder zumindest gewisse Parallelitäten.
00:27:33: Ja, das ist die Grundlage geworden für, also ich habe ja schon auch,
00:27:37: ich spreche ja auch mit anderen Coaches,
00:27:40: die Coaching-Methoden oder Tools, die meisten basieren da drauf,
00:27:46: ob diese Farbenlehre ist oder also,
00:27:49: ich kann sie jetzt nicht alle aufzählen, aber vieles trifft sich wieder, findet sich wieder,
00:27:57: wird anders benannt, sieht anders aus, aber letztendlich, ja.
00:28:03: Und wissenschaftlicher sind deine Tools vielleicht auch nicht.
00:28:11: Okay, da könnte man noch ein bisschen länger drüber reden.
00:28:14: Das wird jetzt wahrscheinlich... Ich wollte jetzt einfach noch was sagen. Ja, passt schon.
00:28:24: Wann ist für dich eine Beratung erfolgreich?
00:28:28: Was soll da bei dem Kunden dann sein, damit du sagst, okay, jetzt habe ich sozusagen
00:28:34: auch meinen Anspruch erfüllt, dass diese Person.
00:28:45: Gut weggehen kann, sozusagen aus der Beratung, gut rausgehen kann.
00:28:51: Tatsächlich frage ich am Anfang immer, was die Person sich wünscht.
00:28:55: Weil ich kann, also über das Horoskop eines Menschen, das ist wie eine Bibliothek,
00:29:00: da könnte ich sehr, sehr lange sprechen und wir haben 90 Minuten und es geht
00:29:06: um das Thema, was gerade brennt.
00:29:09: Und wenn da eine Idee ist, vielleicht der Mut, der bis dato gefehlt hat,
00:29:17: sich auch mal nach einem anderen Job umzukümmern, umzugucken,
00:29:20: weil man die ganze Zeit das Gefühl hat, ich muss da sitzen bleiben,
00:29:24: ich muss das erdulden, was da gerade ist.
00:29:26: Oder wenn die Kundin, die in einer schwierigen Partnerschaft ist,
00:29:32: jetzt gerade dann das Gefühl hat,
00:29:34: ja, es hat ja auch ein Stück weit was mit mir zu tun und ich könnte vielleicht
00:29:39: ein bisschen mir andere Perspektive auch geben auf mich selber oder auf meinen
00:29:47: Partner und dann mal zu gucken, was passiert dann.
00:29:51: Also sich ein bisschen eine neue Perspektive zu bekommen oder die Idee zu haben,
00:29:57: mutiger rauszugehen als reinzukommen, das fände ich immer toll.
00:30:00: Also wenn ich sehe, die kommen so ein bisschen schlapp an und gehen dann gerader
00:30:09: oder flotter raus, dann denke ich, ich habe sie erreicht.
00:30:14: Oder ich habe, was immer diejenige daraus macht oder derjenige,
00:30:19: aber dann habe ich das Gefühl, da ist was passiert.
00:30:23: Da ist ein Kontakt zum Inneren passiert. Ja.
00:30:28: Und kommen die Leute in der Regel
00:30:30: öfter, also zu mehreren Sitzungen zu dir oder nur so für eine Sitzung?
00:30:35: Also das ist sehr unterschiedlich. Manche kommen, sind erstmal neugierig,
00:30:39: manche kommen einmal im Jahr und lassen sich auch so einen astrologischen Abdeck geben.
00:30:43: So quasi, was ist im neuen Jahr aus kosmischer Sicht jetzt dran oder welche
00:30:48: Themen könnte ich gut voranbringen oder wo muss ich mit Herausforderungen rechnen.
00:30:53: Und andere sagen, ich habe das Thema Partnerschaft, das ist jetzt schon das
00:30:56: zweite Mal, dass ich wieder in der und der Situation bin.
00:31:00: Ich möchte mal gucken, was hat das mit mir zu tun.
00:31:03: Und dann vereinbaren wir auch vier, fünf Sessions, die sich intensiv aufeinander
00:31:09: aufbauen und gezielt, dass man an diesem Thema arbeitet, über einen begrenzten Zeitraum.
00:31:17: Um dann mal zu gucken, wie könnte ich da anders mit umgehen oder was hat das mit mir zu tun? Und,
00:31:25: wieso stecke ich jetzt wieder in der gleichen Situation, die ich gedacht habe,
00:31:30: die hätte ich hinter mir gelassen.
00:31:32: Manchmal sind es halt doch noch nicht erledigt, die Situationen. Ja, genau.
00:31:37: Also es geht dann auch, manche beschäftigen sich auch mit ihrer Seelenaufgabe,
00:31:41: wollen wissen, oder auch suchen immer noch, suchen nach der Berufung,
00:31:46: haben vielleicht einen Broterwerb gefunden, der sie gut ernährt,
00:31:50: aber die Berufung nicht gefunden.
00:31:55: Wenn du so Beratungen machst, hast du das Gefühl, es sind so mehr berufliche
00:32:02: Themen oder mehr private Themen?
00:32:04: Oder hält sich so in etwa die Waage?
00:32:07: Also tatsächlich kommen viele mit beruflichen Themen und schieben das Partnerschaftsthema
00:32:12: dann so hinten mit rein. Okay.
00:32:16: Also vorgedauert gründlich sind es meistens die Berufsthemen,
00:32:21: aber oft ist dann letztendlich doch noch eine partnerschaftliche Thematik im Weg sozusagen.
00:32:31: Ja, die Frage, die doch... Und wenn die nicht allzu dick ist,
00:32:35: also es dürfen nicht zwei dicke Themen sein.
00:32:38: Also ich sage jetzt mal, wenn das Berufliche gerade so raumgreifend ist,
00:32:44: dann kann ich nicht beide Themen in eine Beratung, da müsste man einen zweiten Termin dann machen.
00:32:48: Aber wenn so etwas vielleicht auch mit dem, das ist schon auch,
00:32:52: ja, mit den Kollegen, wie ich für mich gemobbt und ja,
00:32:56: und bei meiner Partnerschaft, da fühle ich mich auch immer untergebuttert,
00:32:59: dann ist es für mich halt eine Sicherheit, sehr ähnliche Thematik,
00:33:02: dann kann man es auch in einem Gespräch dann mal so ansprechen. Mhm.
00:33:10: Und wie geht es dir dann damit, wenn jetzt jemand, sagen wir, ein-, zweimal kommt,
00:33:15: wegen irgendeiner beruflichen Thematik, und dann geht die Person und ist zufrieden, ja?
00:33:26: Kriegst du dann noch irgendwo Informationen, was aus dieser Person geworden
00:33:30: ist, oder welche Entscheidungen sie getroffen hat oder so?
00:33:35: Manchmal, nicht alle also ich versuche bemühen,
00:33:39: frage auch immer mal wieder nach wie geht es ihnen inzwischen oder hat sich
00:33:43: was ergeben, konnten sie eine Entscheidung treffen oder so aber es ist,
00:33:48: ich muss es also in dem Moment, ich muss sie loslassen das ist ihrs,
00:33:51: also ich bin jetzt nicht,
00:33:53: weder die Mutter noch irgendwas also ich kann ihnen alle Hinweise geben, die ich habe die,
00:34:02: ja, und dann ist jeder Herr seines freien Willens, also wie das,
00:34:08: ich finde es manchmal schade, wenn ich höre,
00:34:12: ja, ich stecke immer noch da fest, aber ich kann es nicht pushen oder verändern.
00:34:19: Ja, die Entscheidung verbleibt eh immer bei den zu gut abenden Menschen.
00:34:26: Aber ich kenne nämlich dieses Thema auch, die Leute gehen weg,
00:34:30: haben eine Idee, wie es weitergehen könnte, aber so gerade an diesem Punkt beruflicher
00:34:34: Neuorientierung ist das ja noch nicht abgeschlossen.
00:34:37: Was machen Sie daraus? Ja.
00:34:43: Mich würde das auch interessieren, also ganz selten, dass ich mal eine Rückmeldung
00:34:48: kriege oder man läuft sich wieder über den Weg und sagt, ja und,
00:34:50: was ist geworden und so weiter. Aber.
00:34:56: Mir fehlt das fast ein bisschen, weißt du, dieses zu sehen okay,
00:35:00: das hat er aus seiner Kenntnis oder sie aus der Kenntnis gemacht, ja.
00:35:06: Und einfach da zu sehen, wie sich das entwickelt hat.
00:35:09: Ja, ich habe natürlich den großen Vorteil. Ich weiß, wann die Leute Geburtstag haben.
00:35:14: Das heißt, ich bleibe auch von meiner Seite in Kontakt. Ich schreibe zum Geburtstag.
00:35:18: Ich schreibe dann auch mal zwei, drei Monate nach der Beratung. Wie geht es weiter?
00:35:24: Oder lade sie in mein Newsletter ein. Also das gehört dann wieder auch,
00:35:28: ich sage mal, ein Stück mal zum Marketing.
00:35:30: Dass man mich interessiert ist, genau wie dich. aber auch so in Kontakt zu bleiben
00:35:36: und dann auch mal zu hören und vielleicht ist ja auch ein guter Zeitpunkt,
00:35:40: dann nochmal tiefer reinzuschauen, warum habe ich mich nicht getraut oder wann
00:35:45: könnte ein guter Zeitpunkt sein,
00:35:47: jetzt doch mal den Schritt zu wagen, also da halte ich ja auch ein paar Ansätze,
00:35:54: wenn es nicht geklappt hat,
00:35:56: wie ich dann nochmal unterstützen könnte.
00:35:58: Ja, das ist sehr cool. sehr cool.
00:36:03: Wie schätzt du, wenn du jetzt in deine eigene Zukunft schaust,
00:36:07: wie schätzt du das ein? Wie wird es weitergehen?
00:36:11: Ich bin total optimistisch, bin grundsätzlich optimistisch, aber ganz generell
00:36:17: ist mein Leben gerade wie ein Traum.
00:36:19: Ich habe alles, was ich mir wünsche.
00:36:23: Ich bin frei, ich lebe inzwischen alleine, was mir sehr, sehr gut tut,
00:36:27: merke ich, weil das meine Kräfte bündelt auf das, was ich gerne möchte und ja,
00:36:35: ich habe viel, viel Freude an dem, was ich mache und ja.
00:36:40: Ich hoffe, ich bleibe noch lange gesund und dann will ich es auch noch lange
00:36:44: machen. Ja, sehr cool. Ich denke noch nicht an die Rente.
00:36:49: Das wünschen sich unsere Regierungen, dass sie sagen, wir wollen gar nicht aufhören zum Arbeiten.
00:36:53: Ja, wobei die Selbstständigen werden nicht unterstützt bei der Aktivrente,
00:36:58: die wir jetzt hier in Deutschland kriegen. Das ist auch noch ein Thema.
00:37:02: Aber, genau.
00:37:05: Für mich, also ich denke, ja, es wird immer Menschen geben, die auch Unterstützung brauchen.
00:37:12: Auf vielfältige Weise. Du bist ja auch jemand.
00:37:16: Jegliche Art von Coaching, Unterstützung.
00:37:20: Du musst nicht immer direkt eine Therapie sein, wenn es nicht so ist.
00:37:25: Da sehe ich, da ist Potenzial. Da werden wir auch nicht so schnell von der KI abgelöst.
00:37:32: Ja, obwohl da gibt es mittlerweile schon arge Tendenzen.
00:37:37: Erschütternd, wirklich erschütternd. muss ich sagen, aber ich glaube auch schlussendlich
00:37:43: ist es eben diese Human Intelligence die es einfach auch wirklich braucht, damit man da Vertrauen,
00:37:53: aufbauen kann und damit man dann wirklich unterstützen kann,
00:37:57: nicht mehr so 0815 Vorschläge machen Ja und gerade in meinem Bereich ist es
00:38:04: so ja, ich kann ZTTP fragen,
00:38:08: analysiere doch mal mein Horoskop.
00:38:11: Die Ergebnisse sind aber schlecht. Und der Laie weiß es nicht.
00:38:16: Der denkt, okay, das ist jetzt fundiert.
00:38:20: Aber du, wenn du an den falschen Astrologen gerätst, ist es auch nicht so toll
00:38:26: vielleicht. Oder Astrologin.
00:38:30: Da stecken wir nicht drin. Und dann müssen wir ein bisschen,
00:38:34: meine ich, die göttliche Fügung wird schon die richtigen Menschen zu den richtigen
00:38:41: Menschen auch wieder bringen.
00:38:42: Oder zum richtigen Zeitpunkt.
00:38:45: Und gibt es für dich noch irgendwelche Ziele, die du noch verwirklichen möchtest?
00:38:51: Außer, dass du bis ewig arbeiten möchtest. Also irgendetwas Spezielles,
00:38:56: ein Buch schreiben oder sonst irgendwas?
00:38:59: Nee, solche Wünsche habe ich gerade nicht. Also ein Buch schreiben ist nicht mein Ding.
00:39:05: Nee, also gerade im Moment nicht. Ich würde vielleicht ein bisschen mehr auf
00:39:12: Mallorca sein als in Düsseldorf. Das wäre noch so ein Ziel, was ich hätte.
00:39:16: Also, dass ich da vielleicht so eine zweite Dependance hätte,
00:39:20: wo ich dann so ein bisschen pendeln könnte.
00:39:23: Ich kann ja auch viel online arbeiten, also von daher ist es auch egal, wo ich bin.
00:39:29: Und Mallorca finde ich richtig gut, vor allen Dingen im Winter,
00:39:33: also wenn er nicht so voll ist.
00:39:36: Das wäre schon noch was, dass ich so den Winter auf Mallorca verbringe.
00:39:41: Das wäre so ein Ziel, ja. Ja, diesen Traum hatte ich auch lang.
00:39:47: Was ist daraus geworden? Ja, mittlerweile, ich weiß nicht, auch mit meinen Katzen
00:39:54: und so hin- und herreisen, das ist halt auch nicht so einfach.
00:40:01: Aber zumindest vielleicht so nicht das ganze halbe Jahr, aber so vielleicht
00:40:06: ein paar Monate, weißt du?
00:40:09: Wenn die kältesten Monate hier sind zum Beispiel oder so. Ja.
00:40:15: Genau. Sehr cool. Ich müsste so viele Bücher mitnehmen, das ist mein Problem.
00:40:20: Also da kann ein Techniker mittlerweile auch unterstützen, gibt es ja schon viel, E-Books und so.
00:40:27: Das ist das, was ich wirklich finde, was ein Vorteil ist.
00:40:32: Also früher mein Gepäck hatte, ich weiß nicht wie viel Kilo gehabt,
00:40:35: weil ich meine halbe Bibliothek mitgeschleppt habe, jetzt reicht ein so ein Ding. Ja, das stimmt.
00:40:43: Da will ich noch nicht. Aber wenn das dann mal wahr werden würde,
00:40:47: dann müsste ich mich auch mit dem IRI da beschäftigen. Ja, genau.
00:40:53: Wenn man mit dir zusammenarbeiten möchte und wenn jemand noch etwas für sein
00:40:59: Leben wissen möchte oder eine psychologische, astrologische Beratung haben möchte,
00:41:07: wie kann er mit dir zusammenarbeiten?
00:41:14: Wie findet du dich auf deiner Webseite? Genau, ich habe eine Webseite.
00:41:19: Ich habe eine Webseite. Da geht es auch gleich zur Terminbuchung.
00:41:23: Also da findet man alle Details, was kostet, wie lange es dauert und mögliche
00:41:28: Themen, mit denen man kommen kann.
00:41:30: Wenn man aber Fragen hat, kann man mich auch gerne anrufen oder eine E-Mail
00:41:34: schreiben, wenn man nicht sicher ist, ob die Astrologie helfen kann in einer bestimmten Situation.
00:41:39: Ansonsten gerne über die Webseite. Ja, okay, super. Wir werden die auch in die
00:41:44: Shownotes reingeben. Ja, danke schön.
00:41:48: Und dann bedanke ich mich ganz, ganz herzlich.
00:41:53: Hast du noch irgendeinen Tipp, den du noch weitergeben möchtest?
00:41:58: Wie das Jahr gut ausklingt oder das nächste gut beginnt oder was auch immer, ich weiß es nicht.
00:42:04: Ich denke, wer bei sich bleibt und nicht zu viel im Außen guckt,
00:42:10: der hat auch immer gute Chancen, gut durch die Zeit zu kommen.
00:42:15: Also viel passiert im Außen.
00:42:18: Ja, wir wollen informiert sein, aber immer wieder auch Ruheinsen für sich zu finden.
00:42:26: Das ist bei allen Stürmen, die draußen im Leben sind, glaube ich, eine gute Idee.
00:42:32: Ja, das ist ein super Rat. Sehr gut, super.
00:42:35: Also vielen lieben Dank, liebe Maria, dass du hier bist. Sehr gerne.
00:42:39: Danke, danke für die Einladung. Sehr, sehr gerne. Und bei unseren lieben ZuhörerInnen
00:42:45: bedanke ich mich ganz, ganz herzlich wieder fürs Einschalten und dabei bleiben.
00:42:50: Und hoffe, ihr seid in 14 Tagen wieder dabei.
00:42:54: Und ansonsten gerne sich melden, wenn es Fragen gibt.
00:42:58: Wenn es Fragen an die Maria gibt, sich bitte melden. und wir sehen uns in zwei Wochen.
00:43:04: Baba! Ciao!
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