Folge 71 - Warum Denken nichts mit Klarheit und alles mit Erlaubnis zu tun hat

Shownotes

Diese Folge fasst die Verdichtet die Erkenntnisse auf folgenden Podcastfolgen von "Baba Hamsterrad, Servus Berufung": Folge 68: Klarheit kommt nicht durch Nachdenken – sondern durch Sehen und Verstehen Folge 69: „Ja, das bin ich“ – Jacqueline Pröll im Interview Folge 70: Sichtbar, souverän, selbstbewusst: Verhandeln im Job neu gedacht

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Transkript anzeigen

00:00:00: Die Essenz des Monats erscheint immer am Ende eines Monats,

00:00:05: in der letzten Woche des Monats und fasst die Erkenntnisse aus den Podcast-Folgen

00:00:13: des laufenden Monats zusammen,

00:00:16: ordnet sie ein und setzt sie in Zusammenhang zum Thema berufliche Neuorientierung

00:00:22: und allem, was damit zusammenhängt.

00:00:24: Ich freue mich, dass du bei der Premiere dabei bist und freue mich auch über Feedback.

00:00:35: Baba Hamsterrad, Servus Berufung!

00:00:39: Hallo und herzlich willkommen beim Podcast für berufliche Veränderung, Erfüllung und Sinn.

00:00:46: Ich bin Claudia Scheer, deine Expertin für den Neustart mit all seinen Facetten.

00:00:52: Wenn du gerade merkst, dass du dich in deinem Job nicht mehr wohlfühlst,

00:00:56: du um oder wieder einsteigen möchtest, dann erfährst du hier alles über berufliche

00:01:02: Perspektiven und Karrierewege.

00:01:05: Hallo und herzlich willkommen bei Baba Hamstrad Servusberufung. Schön, dass du da bist.

00:01:12: In den letzten Wochen habe ich hier viele Gespräche geführt,

00:01:16: viele Perspektiven gehört und viele Geschichten geteilt. Mit dieser Folge halte

00:01:22: ich inne und frage mich, was ist die Essenz daraus?

00:01:28: In der neuen Kategorie Die Essenz des Monats verdichte ich die wichtigsten Impulse,

00:01:34: ordne sie ein und verbinde sie mit meiner Arbeit rund um berufliche Neuorientierung,

00:01:40: Klarheit und innere Erlaubnis.

00:01:43: Besonders für Frauen in der Lebensmitte.

00:01:46: Schön, dass du dabei bist bei der Sehens des Monats, Jänner.

00:01:53: Der Jänner ist ja für viele der Monat der Vorsätze und gleichzeitig ist es oft

00:01:58: der Monat, in dem das innere Ringen und die eigenen wie fremden Ansprüche besonders laut werden.

00:02:04: Wir nehmen uns alles Mögliche vor, was dieses Jahr besser laufen soll,

00:02:10: was sich eventuell verändern soll und dann kommen so Fragen auf,

00:02:16: wie soll ich bleiben, soll ich gehen,

00:02:19: bin ich undankbar oder einfach nur nicht mehr am richtigen Platz?

00:02:23: Macht das alles noch Sinn oder kostet es nur mehr Energie?

00:02:27: In den Gesprächen dieses Monats ging es immer wieder genau um diese Schwelle.

00:02:33: Nicht mehr dort zu sein, wo man war, aber auch noch nicht dort, wo man sein möchte.

00:02:40: Bevor wir über Entscheidungen, Mut oder Veränderung sprechen,

00:02:45: möchte ich hier kurz stoppen.

00:02:47: Denn viele Frauen kommen nicht deshalb nicht weiter, weil sie zu wenig denken,

00:02:53: sondern weil sie zu viel denken.

00:02:56: In der ersten Jännerfolge habe ich genau darüber gesprochen.

00:03:00: Ich kann das alles nicht mehr hören, auch meine eigenen Gedanken nicht.

00:03:07: Und weißt du was? Das ist kein Zeichen von Schwäche. Ganz im Gegenteil,

00:03:13: das ist ein Zeichen dafür, dass dein System etwas anderes braucht.

00:03:25: Berufliche Klarheit ist keine mathematische Gleichung, man kann sie nicht zu Ende denken.

00:03:31: Irgendwann wird das Denken zu laut und man ist hin und her gerissen und genau

00:03:37: dann verlieren viele Frauen den Kontakt zu sich selbst.

00:03:42: Der Grund dafür, sie haben zu lange versucht, sich Sicherheit zu erdenken,

00:03:48: wo eigentlich etwas anders gebraucht wird. Kontakt, Resonanz und Spüren.

00:03:58: Wenn das Denken leiser wird, entsteht Raum für etwas anderes.

00:04:04: Für Bilder, für Gefühle, für Vorstellungen, für den leisen inneren Ruf,

00:04:12: der oft sehr lange da ist.

00:04:15: Und manchmal zeigt sich erst rückblickend, dass man nicht gegangen ist,

00:04:20: weil es irgendwo so schlimm war, sondern weil man gespürt hat,

00:04:25: dass es da noch etwas gibt, das auf einen wartet.

00:04:29: Ich bin nicht gegangen, weil es mir dort in diesem Job nicht gut gegangen ist.

00:04:33: Wie gesagt, es war super, es war ein super Team.

00:04:36: Ich hatte auch eine sehr großzügige Homeoffice-Regelung. Also es war eigentlich sehr gemütlich.

00:04:43: Aber gemütlich war nicht das, was ich wollte. Und ich bin gegangen nicht,

00:04:47: weil es dort nicht gut war, sondern einfach, weil ich was anderes wollte.

00:04:51: Und ich hatte das Gefühl, dass wann ich das jetzt für mich nicht wage,

00:04:54: dass ich vielleicht dann irgendwann mit 70 oder so in den Spiegel schaue,

00:04:59: Und mich daran frage, warum hast du es nicht gewagt? Warum hast du es nicht versucht?

00:05:06: Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Viele Frauen glauben, sie dürfen sich erst

00:05:12: verändern, wenn es wirklich nicht mehr geht.

00:05:15: Dabei entsteht berufliche Neuorientierung oft nicht aus Not,

00:05:20: sondern aus Reife, aus Erfahrung, aus einem inneren Jetzt passt es.

00:05:26: Was hier benötigt wird, ist nicht alles hinschmeißen, nicht radikal sein, sondern ehrlich.

00:05:34: Und dann kommt, früher oder später, eine sehr zentrale Frage.

00:05:39: Eine Frage, die viele Frauen unerwartet trifft.

00:05:44: Wer bin ich eigentlich, wenn ich nicht mehr über meinen Job definiert bin?

00:05:50: Dass ich innerhalb von vier Jahren die fünfte Umstrukturierung bei der Rewe

00:05:54: nicht überstanden habe, Ich habe das 20 Jahre gemacht und dann war das einmal,

00:05:59: wer bin ich denn ohne meinen Job und das ist schon, dann merkt man mal,

00:06:04: wie mächtig man immer ist, wenn man dieses Einkaufsvolumen verantwortet und

00:06:09: auf einmal hat man das nicht mehr. Wer ist man als Mensch?

00:06:20: Diese Folge geht tief, vor allem bei Frauen, die viel Verantwortung getragen

00:06:26: haben, die lange stark waren, die sich über Leistung definiert haben.

00:06:33: Berufliche Veränderungen sind dann nicht nur äußere Schritte,

00:06:37: sie sind innere Neusortierungen.

00:06:40: Und genau hier entsteht oft so diese Unsicherheit, Zweifel, aber auch neue Freiheit.

00:06:48: Wenn ich all diese Gespräche zusammenfasse, dann zeigt sich für mich eine klare Essenz.

00:06:55: Klarheit entsteht nicht durch mehr Information, nicht durch noch mehr Nachdenken,

00:07:01: sondern durch Kontakt, Erlaubnis und ein neues Verständnis von Selbstwert.

00:07:08: Nicht was soll ich tun, ist die Frage, sondern wer bin ich und was passt wirklich zu mir.

00:07:16: In meiner Arbeit sehe ich immer wieder, Frauen warten auf Sicherheit,

00:07:20: wo eigentlich ihnen die eigene Erlaubnis fehlt.

00:07:24: Sie unterschätzen, wie viel sie bereits mitbringen und sie glauben,

00:07:28: sie müssten jemand anderes werden, obwohl es oft darum geht,

00:07:32: wieder mehr sich selbst zu sein.

00:07:36: Profiling, Reflexion und innere Ausrichtung sind keine Spielereien,

00:07:41: sie sind Orientierung, wenn alte Landkarten nicht mehr passen.

00:07:48: Das war die Essenz des Monats Jänner. Wenn du gerade spürst,

00:07:52: dass ich beruflich etwas Neues sortieren will, dann nimm dieses Gefühl ernst.

00:07:58: Es weiß oft mehr, als dein Kopf im Moment zulässt.

00:08:03: Ich möchte hier auch noch die Folgen nennen, die zu dieser Episode beigetragen

00:08:11: haben. Die Folgen als Folgen wurden herangezogen.

00:08:15: Folge 68, meine Solo-Folge über Klarheit.

00:08:19: Folge 69, das Interview mit Brand-Fotografin und Videografin Jacqueline Pröll.

00:08:25: Folge 70, das Interview mit Silke Hofer zum Thema Verhandlungen.

00:08:30: Die Links zu den Folgen stelle ich dir natürlich in die Shownotes.

00:08:34: Wenn du über meine Angebote am Laufenden bleiben möchtest, dann findest du in

00:08:40: den Shownotes einen Link zu meinem Newsletter.

00:08:44: Ich bin sehr gespannt, wie dir dieses neue Format gefallen hat und freue mich über Feedback dazu.

00:08:50: Danke, dass du dir Zeit für dich und deine berufliche Klarheit genommen hast.

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