Folge 70 - Sichtbar, souverän, selbstbewusst: Verhandeln im Job neu gedacht

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:00: Dass ich innerhalb von vier Jahren die fünfte Umstrukturierung bei der Rewe

00:00:03: nicht überstanden habe.

00:00:05: Und ich habe das 20 Jahre gemacht und dann war das einmal, wer bin ich denn ohne meinen Job?

00:00:11: Und das ist schon, da merkt man mal, wie mächtig man immer ist,

00:00:16: wenn man dieses Einkaufsvolumen verantwortet und auf einmal hat man das nicht

00:00:20: mehr. Wer ist man als Mensch?

00:00:25: Baba, Hamsterrad, Servus Berufung. Hallo und herzlich Willkommen beim Podcast

00:00:32: für berufliche Veränderung, Erfüllung und Sinn.

00:00:36: Ich bin Claudia Scheer, deine Expertin für den Neustart mit all seinen Facetten.

00:00:42: Wenn du gerade merkst, dass du dich in deinem Job nicht mehr wohlfühlst,

00:00:46: du um oder wieder einsteigen möchtest, dann erfährst du hier alles über berufliche

00:00:51: Perspektiven und Karrierewege.

00:00:54: Hallo und herzlich willkommen diesmal wieder zu einer besonderen Folge von Papa

00:00:59: Hamsterrad, Servusberufung.

00:01:01: Und die Folge ist deshalb besonders,

00:01:03: weil ich wieder einen Interviewgast habe, die liebe Silke Hofer.

00:01:09: Hallo, liebe Silke. Hallo, liebe Claudia.

00:01:13: Ich freue mich sehr, dass du da bist. Wir haben uns ja über ein paar Ecken,

00:01:20: sage ich jetzt einmal, gefunden.

00:01:23: Magst du dich mal kurz in ein paar Worten vorstellen?

00:01:30: Ja, sehr gern. Genau, du hast schon gesagt, wir haben uns über ein paar Ecken

00:01:34: kennengelernt und zwar von einer ganz lieben Kollegin,

00:01:38: mit der ich mich immer austausche, die hat sich jetzt einen tollen Podcast bei

00:01:41: dir gemacht und ich tendiere immer dazu, dass ich meinem Herzen folge und deswegen

00:01:46: habe ich dich kontaktiert und freue mich sehr.

00:01:50: Ich habe eine Verhandlungsakademie, die nennt sich You Are Gold und lerne da

00:01:56: Menschen zu verhandeln, dass sie in ihrer vollen Kraft und in ihrer vollen Stärke sind.

00:02:03: Das können berufliche Verhandlungen sein,

00:02:07: ganz normal, also ich komme vom Einkauf, ich war 20 Jahre im Einkauf im Internationalen

00:02:12: und Nationalen oder auch vor Gerichtsverhandlungen, wo gewisse Ängste hochkommen.

00:02:20: Ja, also das ist sozusagen von mir. Also meine Leidenschaft seit meiner Jugend

00:02:25: sind wirklich Verhandlungen.

00:02:28: Mein Papa hat mich sehr früh motiviert zu verhandeln.

00:02:32: Der hat ein Drogeriemarktunternehmen zum Marktführer aufgebaut in Tschechien

00:02:37: und hat uns da immer sehr involviert, uns Kinder.

00:02:41: Ich habe dann internationale Wirtschaftswissenschaften. Okay,

00:02:45: da kommen wir noch auf die Details.

00:02:47: Kannst du dich noch erinnern, was du als Kind werden wolltest? Ja, das war's.

00:02:50: Als Kind, ich wollte immer verhandeln. Wirklich? Ja, wirklich.

00:02:58: Irgendwas mit verhandeln machen.

00:03:00: Hast du immer noch ein Eis rausgehauen oder wie?

00:03:04: Nein, das ist nichts, sondern verhandeln im Handel. Also ich wollte immer in

00:03:08: den Einkauf kommen, weil mich das so fasziniert hat,

00:03:12: wie man die Sortimente, die Produkte auswählt in einem Geschäft,

00:03:18: wie man die Preise gestaltet.

00:03:20: Das hat mich als Kind schon immer fasziniert, weil ich kann stundenlang in Drogeriemärkten

00:03:26: oder Supermärkten verbringen.

00:03:28: Okay. Hast du gerne einkaufen gespielt?

00:03:31: Ja. Also ich habe schon als ganz kleines Kind immer so meinen Einkaufsladen gehabt.

00:03:40: Das finde ich ist echt eine nette Phase. Das ist super. Schade,

00:03:44: dass es oft nur so ein kurzes Ding ist, dann wird es wieder uninteressant,

00:03:48: aber das finde ich mir total lieb.

00:03:52: Da gibt es einfach so schöne Sachen dafür.

00:03:57: Okay, also das war schon klar, dass du gerne einkaufen möchtest und verhandeln möchtest.

00:04:03: Und wie ist deine schulische Karriere dann weitergegangen?

00:04:08: Ich bin ganz normal in die Volksschule, Sportgymnasium gegangen,

00:04:14: war dann im naturwissenschaftlichen Zweig, das wollte ich eher nicht,

00:04:19: aber ich habe auch zwischenzeitlich wenig gelernt, weil ich war im Internat,

00:04:24: das war wie Landschulwoche, ein Skikurs, ein ganzes Jahr lang,

00:04:27: jetzt hat mich mein Vater da wieder rausgenommen.

00:04:30: Und ich musste in den naturwissenschaftlichen Zweig gehen und habe gesagt,

00:04:34: Papa, da kann ich nicht bleiben, die laufen alle vom Volleyball davon.

00:04:40: Und dann hat er gesagt, naja, du sollst dich ja jetzt auch nicht um den Sport

00:04:43: kümmern, sondern einmal um deine Weiterbildung.

00:04:48: Naja, und dann bist du... Ja, und dann habe ich zum Papa gesagt,

00:04:53: es geht gar nicht, ich brauche irgendwas Wirtschaftliches.

00:04:56: Und da sind lauter Leute, die mal Medizin studieren wollen, Physik studieren

00:05:00: wollen. Habe ich gesagt, ich fühle mich da überhaupt nicht wohl.

00:05:03: Sagte, naja, wenn du das unbedingt machen willst, dann kannst du ja studieren.

00:05:06: Und das habe ich dann gemacht.

00:05:07: Also ich war dann in Innsbruck, habe da internationale Wirtschaftswissenschaften

00:05:12: studiert, war dann ein Jahr in Melbourne, war ein Semester in Taipei,

00:05:17: war ein Jahr in Prag, habe dann meine Diplomarbeit geschrieben über die Entwicklung

00:05:23: von einem Convenience-Store-Konzept für den tschechischen Markt,

00:05:26: habe das dann an die Spar verkauft und habe dann bei der Spar begonnen zu arbeiten.

00:05:32: Wow, das ist ja perfekt, oder? Das ist ja super, wenn man das gleich für ein

00:05:37: konkretes, dieses Projekt,

00:05:40: Diplomarbeit gleich für ein konkretes Angebot oder quasi verwenden kann. Das ist ja super.

00:05:50: Sag mal, das waren ja doch sehr unterschiedliche Auslandsaufenthalte,

00:05:55: Melbourne und Taipei, oder was?

00:05:58: Genau, Melbourne, Taipei, Prag, ja. Ja.

00:06:03: Hast du da irgendwelche Unterschiede gesehen, wie Verhandlungen so auf nationalen Gesehen laufen?

00:06:13: Ja, also gerade der kulturelle Aspekt ist in Verhandlungen immer ganz, ganz wichtig.

00:06:19: Also im asiatischen Bereich, also dieses Gesichtswahrende, dass oft jemand dabei

00:06:26: ist, der sehr senior ist, der eigentlich die ganze Verhandlung oft nicht sagt und so.

00:06:30: Also da muss man schon wissen, wie man mit seinem Gegenüber hier eigentlich bestmöglich umgeht.

00:06:40: Ist schon auch immer viel einlassen auf die Person, oder?

00:06:44: Ja, generell Verhandlung ist ganz, ganz wichtig,

00:06:48: dass ich mich also schon in der Verhandlungsvorbereitung, dass ich mich auf

00:06:52: mein Gegenüber einlasse und man macht auch immer die Verhandlungsvorbereitung,

00:06:56: also man schlupft immer mal in die Rolle des Gegenübers und macht noch einmal

00:07:00: die Verhandlungsvorbereitung auch aus der Sicht des Gegenübers.

00:07:04: Und man kann dann so gut vorbereitet sein, das bringt einem dann nichts,

00:07:10: weil wenn man dann in Interaktion mit der Person ist oder mit den Personen,

00:07:15: dann kommt es doch immer ganz anders und da ist es ganz wichtig,

00:07:19: auf seine Intuition zu hören, aber auch geschützt zu sein.

00:07:25: Weil Verhandlungen heißt auch immer, dass man gegenüber die Triggerpunkte vielleicht trifft und so.

00:07:31: Und da ist es eben ganz, ganz wichtig, dass man seine Intuition schützt und

00:07:37: dass man hier den richtigen Weg geht.

00:07:39: Und auch wenn man merkt, man ist unter Druck, dass man dann einfach auch einmal

00:07:44: eine Verhandlung abbricht.

00:07:45: Dass man sagt, man möchte sich kurz was zum Trinken holen oder man muss ein

00:07:50: kurzes Telefonat führen.

00:07:51: Also dass man nicht in dieser Situation dann stecken bleibt.

00:07:56: Ja, das ist ein wertvoller Tipp.

00:07:59: Das versuchen wir jetzt gleich mal so gedanklich zu notieren,

00:08:02: aus einer Verhandlung auch mal auszusteigen und so einen kurzen Side-Step zu

00:08:07: machen und dann wieder einzusteigen.

00:08:11: Gut, und dann hast du bei Spar begonnen. Ja.

00:08:17: Und erzähl mal, wie war das da bei Spar? Wofür warst du zuständig?

00:08:24: Im Non-Food-Bereich, im Einkauf. Also ich war 20 Jahre insgesamt im Einkauf

00:08:29: bei der Firma Spar am längsten,

00:08:31: dann bei der Firma Rewe und war im internationalen Einkauf, war im nationalen

00:08:37: Einkauf tätig und war bei der Rewe auch viel im Ausland.

00:08:43: Also in Brüssel, wo die internationalen Verhandlungen waren,

00:08:47: also da habe ich zuletzt verantwortet 1,3 Milliarden Euro Einkaufsvolumen,

00:08:51: 100 Mitarbeiter und wir haben bis zur dritten Kommastelle oft ein ganzes Jahr lang verhandelt.

00:08:59: Und ich habe natürlich, also es sind die einenseits die externen Verhandlungen,

00:09:04: aber die schwierigsten Verhandlungen sind oft die internen Verhandlungen, weil man sich da,

00:09:10: tendenziell nicht so gut abgrenzt und nicht so gut schützt, weil wenn man in

00:09:14: eine externe Verhandlung geht,

00:09:16: dann bereitet man sich tendenziell, wenn man nicht geschult ist,

00:09:21: doch noch ein bisschen besser vor, als wenn man jetzt in eine interne Verhandlung geht. Okay.

00:09:29: Mir fallen jetzt tausend Fragen. Eine ist gleich gerade großes Thema innenpolitisch.

00:09:37: Ich frage mal, wenn du es nicht beantworten willst, ist es kein Thema.

00:09:41: Wie ist das mit diesem sogenannten Österreich-Zuschlag? Gibt es sowas wirklich?

00:09:47: Und in Österreich, ja, also es gibt es wirklich, also wenn man jetzt Einkaufspreise

00:09:52: verhandelt, wenn du das meinst, dann ist es, in Österreich sind die Produkte

00:09:59: teurer als in Deutschland.

00:10:01: Und wir haben dann oft probiert, dass wir die Produkte dann woanders einkaufen und importieren und so.

00:10:08: Und es ist halt alles mühsam, weil es wird auch von den Großen,

00:10:11: von der Industrie einfach gestoppt.

00:10:14: Und wenn ich ganz ehrlich bin, sie haben sämtliche Argumente gebracht,

00:10:18: sie sagen dann wegen der höheren Menge und so, ja okay, die Rewe ist in Österreich, in Deutschland.

00:10:23: Also ich verstehe es nicht wirklich. Ich glaube, das ist was künstlich gemachtes, aus meiner Sicht.

00:10:29: Und was man natürlich schon sagen muss, in Österreich sind die Kosten für Unternehmer extrem hoch.

00:10:37: Das kannst du vielleicht noch ein bisschen erklären und ein bisschen rechtfertigen.

00:10:45: Sehr spannend. Aber das ist ja nicht das eigentliche Thema.

00:10:50: Im Zuge deiner Laufbahn bei einem Unternehmen, sehr lange und auch generell

00:10:57: in der Branche, wie hast du das beobachtet?

00:11:01: Ist das mit Frauen in Führungsrollen?

00:11:06: Frauen in Führungsrollen. Also man muss sagen, dass der Handel eine sehr nach

00:11:11: wie vor männlich dominiertes Feld ist und,

00:11:18: Es hängt an einem selbst ab.

00:11:23: Ich habe das Verhandeln ja von meinem Vater gelernt und habe mir dann immer

00:11:27: gedacht, Role Model ist mein Papa und ich habe dann so hart verhandelt,

00:11:32: bis mein gesamtes Hormonsystem kollabiert ist,

00:11:36: und habe mich dann sehr viel damit beschäftigt mit dem Thema Frau in der Verhandlung

00:11:42: oder auch Frau im Business und bin dann draufgekommen, dass eigentlich meine wahrliche Stärke ist.

00:11:50: Diese wahrliche Kraft, auch dieses weibliche Weiche und damit zu balancieren

00:11:55: und zu spielen, aber schon klar die Grenzen zu setzen, aber nicht zu hart.

00:12:00: Also ich habe teilweise einfach eine Rolle gespielt, dann auch von der Kleidung

00:12:04: her, war sehr männlich eigentlich angezogen,

00:12:07: also so Anzug und so Und bin dann immer weiblicher geworden und bin immer mehr

00:12:13: in meine volle Kraft gekommen und war authentischer.

00:12:17: Also es ist etwas, was wir über viele Generationen auf der einen Seite mitbekommen.

00:12:23: Und ich habe mich ja sehr viel mit dem Thema Macht beschäftigt,

00:12:26: weil Verhandlung und Macht ja sehr nahe liegt.

00:12:29: Und bin dann auch draufgekommen, wenn ich mit Männern verhandle,

00:12:32: dass ich im Unterbewussten Macht abgib.

00:12:34: Das hängt aber jetzt nicht so sehr mit dem Mann zusammen, weil Verhandlung ist

00:12:39: generell Triggerpunkt und den anderen niedriger zu halten,

00:12:42: sondern dass das in mir steckt und habe da sehr viel Persönlichkeitsarbeit gemacht.

00:12:52: Und ich denke, der Kern ist wirklich, dass man sich von in sich stärkt und das

00:12:59: nach außen transportiert und dass dann einfach diese gläserne Decke weggeht, schön langsam.

00:13:07: Also aber war ein sehr männlich dominiertes Umfeld, also gerade von den Entscheidungsträgern her auch.

00:13:16: Und auch bei...

00:13:19: Ja, also schon, aber ich habe jetzt nie das Gefühl gehabt, dass ich benachteiligt

00:13:25: werde, weil ich eine Frau bin, das überhaupt nicht.

00:13:28: Also es war wirklich in mir selbst, glaube ich.

00:13:36: Und ich meine, Verhandeln ist ja ein Riesenthema für Frauen auch, in allen Situationen.

00:13:43: Und so wie du eben sagst, sehr oft gibt man die Macht an den männlichen Part ab.

00:13:50: Was würdest du denn empfehlen, Frauen, die in Verhandlungssituationen zu unterschiedlichen Themen stehen,

00:13:59: wie sie da ihre weibliche Kraft so ein bisschen strategisch gut ausnützen können?

00:14:07: Ja, also das Wichtigste ist einmal, wie im Spitzensport auch, also die mentale Kraft.

00:14:15: Und da gibt es eben ein paar Übungen, wo man in seine volle Kraft kommt, in seine volle Stärke.

00:14:23: Und dass man einfach geschützt in eine Verhandlung geht, dass man bewusst an

00:14:27: seinen Triggerpunkten arbeitet.

00:14:29: Weil diese Triggerpunkte, die sind ja immer die Schmerzen in einem selbst.

00:14:33: Und es kann mich ja nichts treffen und es kann mich nichts kleiner machen,

00:14:37: wenn ich das eigentlich halbwegs unter Kontrolle habe.

00:14:40: Und da geht es einmal darum, also viele Leute wissen gar nicht,

00:14:43: was sie eigentlich kleiner macht in einer Verhandlung.

00:14:46: Also viele Frauen wollen gefallen, also die wollen generell was harmonischeres,

00:14:53: ein harmonischeres Gespräch, wenn es dann einmal ein bisschen lauter wird oder

00:14:56: einmal ein bisschen der andere ablehnend ist oder ein bisschen schaut,

00:14:59: als ob sie nicht interessiert, dann geben sie schon einmal im unterbewussten Macht ab.

00:15:04: Also wichtig ist, dass man sich einmal mit seinen Triggerpunkten beschäftigt und sagt,

00:15:09: was sind denn das, was macht mich kleiner, was ist richtig unangenehm,

00:15:13: wo mag ich nicht mehr, wo versteckt es mir die Sprache und wie reagiere ich da.

00:15:19: Also das ist schon einmal ganz wichtig und dann kann man da einfach ein paar

00:15:25: Dinge machen, dass man nicht mehr in diese Triggerpunkte reinfällt,

00:15:30: also einfach an seiner Persönlichkeit ein bisschen arbeiten,

00:15:33: merken, okay, wenn der Triggerpunkt jetzt kommt.

00:15:37: Dann geht ja dieses Hirn, fährt einfach Schlitten unser System,

00:15:40: dass ich vielleicht einmal kurz zwick oder aus der Situation rausgehe oder mal

00:15:45: einen Stift fallen lasse.

00:15:46: Also irgendwas macht, dass das Gehirn resettet wird und sinnvoll ist es halt,

00:15:52: an diesen Triggerpunkten zu arbeiten und dann einfach weiter zu trainieren und

00:15:57: das finde ich halt das Spannende an der Verhandlung,

00:16:00: weil man lernt bei jedem Gespräch,

00:16:02: bei jeder Verhandlung über sich selbst und über den anderen und der andere ist

00:16:06: ja immer nur ein Spiegel.

00:16:09: Was würdest du aus deiner Verhandlungserfahrung auch mit anderen Frauen,

00:16:14: wir kommen auf das Thema ja eh noch zu sprechen, was würdest du sagen,

00:16:17: sind so die drei häufigsten Triggerpunkte bei Frauen?

00:16:22: Also man kann es jetzt nicht immer sagen, nur bei Frauen, ich habe viele Männer auch,

00:16:29: aber dass wenn jemand sehr mächtig auftritt, schon einmal von seiner Präsenz

00:16:37: und so von oben herab kommt,

00:16:40: also da ist, dass die Leute sehr leicht eingeschüchtert werden.

00:16:44: Dann wenn man ihnen nicht die gewünschte Empathie gibt.

00:16:50: Das ist sehr häufig bei Frauen, wenn die einfach merken, der andere mag mich

00:16:58: nicht, der findet mich nicht sympathisch.

00:17:00: Ist aber auch bei manchen Männern. Ich kenne zum Beispiel einen Anwalt,

00:17:03: der bricht voll ein, wenn er merkt, Richterinnen, Richter geben ihm nicht die gewisse Dinge.

00:17:09: Aber das ist häufiger bei Frauen zu beobachten.

00:17:14: Und was drittes, laute Stimme, das hängt aber immer damit zusammen,

00:17:22: ob vielleicht einmal Vater, Mutter extrem laut waren,

00:17:27: aber so laut einschüchtern ist ja auch was Machtvolles.

00:17:35: Und was die wenigsten aushalten, was eigentlich das schönste machterhöhendste

00:17:40: Instrument ist, wenn man es selbst aushält, ist die Macht der Stille. Mhm.

00:17:46: Also wenn das Gegenüber nicht sagt und das verunsichert irrsinnig oder man bekommt

00:17:52: ganz viel heraus dadurch.

00:17:55: Okay, das kenne ich ja aus dem Coaching auch. Stille aushalten,

00:17:59: da geht dann oft sehr viel weiter.

00:18:03: Und was du jetzt auch gesagt hast und wegen der Macht und so,

00:18:07: das kenne ich aus dem Profiling mit dem Status spielen.

00:18:12: Aber da gibt es ja auch Möglichkeiten.

00:18:16: Okay, also du hast ganz lange im Lebensmittelbereich gearbeitet, im Einkauf gearbeitet.

00:18:30: Was hat dich bewogen, dass du dich dann irgendwann entschlossen hast,

00:18:34: einen anderen Weg zu gehen?

00:18:38: Das Schicksal hat mich bewogen. Und zwar, ich hatte das Glück,

00:18:43: dass ich innerhalb von vier Jahren die fünfte Umstrukturierung bei der Rewe

00:18:47: nicht überstanden habe.

00:18:50: Und dann habe ich mir gedacht, ich habe das 20 Jahre gemacht und dann war das

00:18:56: einmal, wer bin ich denn ohne meinen Job?

00:18:58: Und das ist schon, dann merkt man mal, wie mächtig man immer ist,

00:19:03: wenn man dieses Einkaufsvolumen verantwortet und auf einmal hat man das nicht

00:19:07: mehr. Wer ist man als Mensch?

00:19:10: Und dann war ich schon ein Stück weit irgendwie orientierungslos.

00:19:16: Ich habe mich dann beworben und war aber sehr schwer, wenn man mal so eine gute

00:19:22: Position hat, dass man dann was findet.

00:19:28: Und irgendwie hat sich nichts aufgetan und dann hat mich eine gute Freundin,

00:19:32: die hat mich positioniert und dann hat die gesagt, du musst was machen mit verhandeln.

00:19:39: Die hat mir eben diese Frage gestellt, die du mir am Anfang gestellt hast,

00:19:42: was hast du als Kind so gern gemacht?

00:19:45: Und bin dann draufgekommen, das stimmt, ich habe eigentlich so gern immer die

00:19:50: Mitarbeiter weiterentwickelt, weil man kann ja in der Verhandlung so viel lernen vom anderen.

00:19:57: Und dafür war eigentlich ganz eher wenig Zeit und auch, dass man mehr in die

00:20:06: Tiefe geht, in die psychologische Tiefe.

00:20:09: Und mir ist das Thema Macht in der Verhandlung immer extrem abgegangen oder das Thema Selbstwert.

00:20:16: Also ich habe so viele wirklich tolle Verhandlungsseminare besucht.

00:20:20: Also Wolfgang Bachler, Leiter damaliger von der Cobra Einheit,

00:20:25: hat verhandelt um Leben und Tod.

00:20:28: Sämtliche andere Verhandlungsseminare. Und mir ist aber immer was abgegangen,

00:20:32: wie man das dann umsetzt, dass man in seiner Macht bleibt.

00:20:37: Also dieses Mindset, diese Triggerpunkte, also diese Persönlichkeitsentwicklung

00:20:41: und habe dann meine Verhandlungsakademie gegründet, Your Gold,

00:20:47: und habe mich zuerst auf den B2C-Bereich konzentriert, also auf Frauen und dann,

00:20:54: wie es so ist im Leben, haben sich ganz viele neue Dinge entwickelt.

00:20:59: Und ich bin bei vielen großen Firmen drinnen.

00:21:03: Und ich habe eine Gerichtsverhandlung gehabt mit der Rewe, die über zwei Jahre gegangen ist.

00:21:10: Und das war natürlich schon heftig, mal vor Gericht zu stehen.

00:21:15: Und ich glaube, das hat es einfach gebraucht, weil jetzt meine Hauptzielgruppe

00:21:20: bei den Frauen sind eigentlich Frauen, die in Entscheidungssituationen sind,

00:21:26: wo teilweise auch die Anwältinnen oder Anwälte mir dann die da mal schicken

00:21:31: und sagen, die kracht mal ein,

00:21:34: könntest du mit der da und da arbeiten, könntest du die vorbereiten für das Gespräch und, und, und.

00:21:39: Und habe auch Strafgerichtsprozesse schon begleitet, arbeite auch viel jetzt

00:21:44: mit Anwälten, wo ich mein Handelswissen mit einbringen kann.

00:21:50: Also der Weg hat sich irgendwie aus meinem eigenen Weg so eröffnet,

00:21:54: wo ich mir nie gedacht habe, dass ich irgendwas mit Gerichtsseelen einmal zu tun habe.

00:22:01: Das macht aber extrem viel Spaß, weil da ist einfach dieser Saal schon einmal

00:22:08: so mächtig und dann Dann auch so viele Parteien, die man auch vorbereiten muss.

00:22:15: Also es ist wirklich irrsinnig spannend.

00:22:18: Und sich dann halt, also da ist natürlich der Verhandlungsführer,

00:22:21: die Verhandlungsführung immer die Anwältin, der Anwalt.

00:22:24: Und da muss man halt in dieser Strategie zuarbeiten und schauen,

00:22:29: dass man die Person bestmöglich hier stärkt.

00:22:33: Das ist auch ein spannendes Angebot eben für Frauen,

00:22:39: weil so Gerichtsverhandlungen, Scheidungsverhandlungen oder so etwas,

00:22:43: das ist ja jetzt hoffentlich nicht Alltag bei den Menschen und doch eine recht

00:22:51: außergewöhnliche und emotional belastende Situation und auch finanziell belastende

00:22:56: Situation und da ist man ja ohnehin sehr verletzlich, oder?

00:23:03: Extrem. Und dann kommen halt so viele Dinge wie, die waren recht wohlhabend, immer die Frauen,

00:23:09: oder haben halt das Backup vom Mann gehabt und auf einmal jetzt in der Scheidungsphase

00:23:12: ist das ganze Geld weg und die können sich nicht einmal gescheit irgendwie was leisten.

00:23:18: Dann zieht sich der Anwalt, die Anwältin übers Ohr bei einer Kundin,

00:23:22: der geht um mehr Geld, die hat eine Rechnung und kriegt für zwei,

00:23:26: drei Gerichtsverhandlungen und ein paar Schriftsätze von 70.000 Euro.

00:23:30: Das sind schon einmal echte Summen. Und da geht es halt auch darum,

00:23:34: dass ich dann halt nachverhandle auf der einen Seite mit den Anwälten oder auch

00:23:40: Detektivkosten und, und, und. Oder es können auch sein im Unternehmertum.

00:23:45: Du startest gerade mit deinem Business durch und, und, und, und. Und dann klagt dich wer.

00:23:50: Und es ist so eine finanzielle Belastung und es geht schon an die Existenz.

00:23:56: Also immer, wenn diese extremen Ängste kommen, da ist es eben ganz wichtig,

00:24:03: dass man sich Unterstützung holt.

00:24:07: Und das macht mir eigentlich am meisten Spaß.

00:24:11: Oder auch, manche sind so im Burnout und die müssen einen Exit mit der Firma verhandeln.

00:24:16: Dass du die einfach in die volle Kraft bekommst und dass die einen Exit verhandeln

00:24:22: und in jede Situation, vor der sie so Angst haben,

00:24:27: mit so viel mehr Kraft rausgehen und das persönlich für sich nützen.

00:24:32: Also das ist so das schönste Gefühl.

00:24:35: Wow, das stelle ich mir ja überhaupt sehr schwierig vor, weil jemand,

00:24:40: der ein Burnout ist, hat ja auch eigentlich keine Energie mehr für irgendwas, oder?

00:24:45: Genau, also da muss man schon wirklich einfach auf die Kraft den Leuten,

00:24:53: da gebe ich meine Kraft sozusagen, die leichter kann sie eher oder begleite

00:24:57: sie auch bei wichtigen Schritten oder was auch immer oder bin telefonisch immer

00:25:01: erreichbar und das hilft den Leuten schon einmal über diese Hürde drüber zu

00:25:06: gehen und ich habe ein paar Techniken,

00:25:07: wo man kurzfristig sich wirklich mobilisieren kann, wieder in seine volle Kraft

00:25:14: kommen kann und sich dann nachher gut erholen, weil es macht ja auch einen Sinn,

00:25:19: warum der Körper zeigt, dass er jetzt keine Energie mehr hat.

00:25:23: Und man muss sich da nicht denken, man bleibt in der vollen Energie gleich,

00:25:26: sondern es ist halt ein langsamer Prozess, ist auch nicht von heute auf morgen gekommen.

00:25:30: Aber da gibt es Techniken, mit denen man relativ gut durch solche Situationen durchgeht.

00:25:37: Und die Leute haben danach so viel Kraft und so viel Selbstvertrauen,

00:25:42: weil was sie sich eigentlich gar nicht so zutraut hätten und dann schaffen, das ist schön.

00:25:48: Ja, also das ist, ich kann es dir auch aus eigener Erfahrung erzählen,

00:25:52: ich war ja auch schon ein paar Mal im Burnout und wie es mich am härtesten erwischt

00:25:58: hat, war ich zu gar nichts fähig, also wirklich.

00:26:01: Ich bin zwei Wochen auf der Couch meiner Mutter gelegen und habe nur geschlafen

00:26:06: und sie hat mich irgendwie mit Lebensmitteln versorgt, hat für mich gekocht und so.

00:26:11: Mich heißt nicht ansprechen brauchen, mich hat auch nichts interessiert.

00:26:16: Ja, also das ist wirklich eine extreme Situation, wenn du dir vorstellst,

00:26:21: dass du dich eh selbst schon irgendwo im Abgrund siehst und dann kommt noch

00:26:24: so eine Situation dazu, dass du vor Gericht deine Interessen vertreten sollst.

00:26:31: Uff, da stelle ich mir echt extrem hart vor.

00:26:35: Ja, also ich habe auch schon einmal so einen Erschöpfungszustand gehabt.

00:26:39: Also meine Mama ist, seitdem ich 16 bin, manisch schizophren.

00:26:44: Und da hat bei mir dann auch irgendwann einmal die Kraft ausgelassen.

00:26:48: Ich bin einfach nicht mehr aus dem Bett gekommen.

00:26:53: Ich kenne diesen Zustand auch es ist wirklich heftig, wenn man so über seine Grenzen permanent geht,

00:27:05: Wahnsinn,

00:27:08: ich muss dich ganz viel nach Tipps fragen das sind so viele Fragen,

00:27:13: also ich denke mal was wirklich auch eine häufige Situation ist,

00:27:18: es sind ja natürlich Scheidungen,

00:27:21: Und was würdest du da als Tipp generell geben,

00:27:27: selbst wenn man jetzt sagt, ich habe jetzt nicht die Mittel oder so,

00:27:30: ich kann mir jetzt momentan diese Unterstützung nicht leisten,

00:27:33: aber was wäre denn so generell gut,

00:27:36: damit man zumindest ein bisschen mehr Stärke in solchen Verhandlungen hat und

00:27:43: mehr zu den eigenen Anliegen kommt?

00:27:46: Durchbringt, weil ganz eine heikle Geschichte sind ja bei Scheidungen oft entweder Geld oder Kinder.

00:27:52: Genau, ja, es wird immer so als emotionales Druckmittel verwendet.

00:27:58: Also da gehe ich aber auch, da steige ich aus, muss ich sagen.

00:28:02: Also wenn jetzt jemand kommt und sagt, sie möchte jetzt dem Mann die Kinder

00:28:06: nicht mehr geben und und und oder umgekehrt auch, ich habe jetzt nicht nur Frauen,

00:28:10: da ist bei mir vom Wertesystem, da ist es aus. So heikel wir auf die Sachen sind.

00:28:15: Ich hatte mal eine Kundin, da ist der Mann dann schwul geworden und so,

00:28:19: ist sicher nicht angenehm, aber trotzdem finde ich immer, dass ein Kind Mama und Papa haben darf.

00:28:25: Und also was man machen kann ist einmal, dass man,

00:28:31: also am besten ist einfach, dass man mir dann ein E-Mail schreibt dann kann

00:28:35: ich so ein paar Video-Tutorials zur Verfügung stellen also wenn man wirklich

00:28:40: finanziell jetzt überhaupt keine Mittel hat, dann,

00:28:44: kriegt man meinen Video-Kurs wenn man nicht hinschreibt das sind einmal die

00:28:49: wichtigsten Faktoren, also einmal diese mentale Vorbereitung,

00:28:54: dann die Vorbereitung an sich, also die Verhandlungsvorbereitung, die ganz wichtig ist,

00:29:00: dass ich einmal mir bewusst bin, was sind meine wahrlichen Interessen,

00:29:06: Bedürfnisse und Werte und was sind die meines Gegenübers.

00:29:12: Und da ist es eben ganz wichtig, dass man diese Interessen und Bedürfnisse miteinander,

00:29:19: verknüpft und sozusagen eine Win-Win-Situation kreieren kann.

00:29:23: Und dass man auch weiß, was sind die Triggerpunkte des Gegenübers,

00:29:27: was sind seine größten Ängste auch, weil die nimmt man halt dann auch in der

00:29:33: Verhandlung, weil das ist sozusagen der Hebel.

00:29:36: Man muss jetzt nicht immer, oder ich empfehle auch niemandem zu drohen,

00:29:39: um mit der Brechstange da reinzugehen, aber man kann es charmant formulieren.

00:29:43: Und wenn man sich da schon einmal,

00:29:46: vorbereitet und auch einfach, dass man gestärkt zu den Terminen geht.

00:29:50: Ich habe jetzt eine Kundin, die hat gesagt, sie würde jetzt noch mit ihrem Mann

00:29:54: zur Mediation fahren gemeinsam.

00:29:56: Ich sage, das macht sicher nicht. Da habe ich gesagt, du nimmst dir ein Taxi.

00:29:59: Weil es zuerst einmal geschaut hat, eine Freundin hat einen Freund Zeitner.

00:30:02: Sie sagt, nein, hat keiner. Dann nimmst du dir ein Taxi und lass dich da hinfahren.

00:30:08: Und in der Zeit, wo du hinfährst, probierst du einfach diese Übungen zu machen, die wir gemacht haben.

00:30:12: Oder du rufst mich an. Also da bin ich dann auch on call und auch während der

00:30:16: Zeit der Mediation, wenn sie mal auf die Toilette geht oder irgendwas braucht.

00:30:22: Also das ist dann einfach auch schon einmal, wie man in die Verhandlung geht

00:30:28: und mit welchem Mindset und auch, dass man einfach positiv optimistisch in eine

00:30:33: Verhandlung geht, weil Angst zieht wieder Angst an.

00:30:36: Das merkt man auch allein von der Körperhaltung, wenn ich in die Angst gehe,

00:30:40: dann bin ich automatisch kleiner.

00:30:41: Wenn ich aber in meiner vollen Kraft und Stärke bin, dann ist das natürlich besser.

00:30:48: Und bei Frauen würde ich auch empfehlen, dass sie einfach schauen vom Zyklus

00:30:52: her, wenn es irgendwie möglich ist, alles was rund um den Eisprung vorher,

00:30:57: nachher während des Eisprungs verhandeln, wäre einfach besser,

00:31:00: sind wir in unserer natürlichen Kraft.

00:31:03: Also wenn man das irgendwie steuern kann, mache ich manchmal auch,

00:31:07: dass ich Abstimm-Anwältin und Mandantin und so.

00:31:11: Also da kann man schon viel machen. Und die Kraft der Farbe.

00:31:15: Also die Farben haben genauso wie wir selbst, unsere Emotionen haben eine irrsinnige Kraft.

00:31:21: Und wenn ich jetzt eher kühlere Farben anziehe, dann habe ich mehr natürliche

00:31:27: Distanzautorität. Wenn ich wärmere anziehe, dann bin ich empathisch nahbarer.

00:31:33: Je nachdem, was ich halt für Verhandlungsstrategie brauche, hilft mir das,

00:31:37: dass ich auch einmal einfach in die Verhandlung schon einmal mächtig reingehe

00:31:43: mit einer aufrechten Körperhaltung, dass ich mich langsam bewege,

00:31:48: weil alles, was zu schnell ist, nimmt mir auch Kompetenz.

00:31:51: Also, dass ich richtig erscheine, dass ich mir meinen Platz einnehme,

00:31:58: dass ich die Beine nicht überschränkt habe, dass der Energiefluss gut funktioniert,

00:32:04: dass ich meine Unterlagen hier breit aufbreite und einfach selbstbewusst sitze.

00:32:10: Da gibt es eine Übung, also man kann es auch gleich mitprobieren,

00:32:14: Claudia, wenn du mal, also Beine nebeneinander, wenn du mit dem Becken nach

00:32:19: hinten rollst und mit dem Becken nach vorn rollst und dann genau auf deinen Sitzhöckern sitzt,

00:32:26: spürst du das, einmal nach hinten rollen und einmal nach vorne,

00:32:28: und wenn du genau auf diesen Sitzhöckern sitzt, dann hast du eine natürliche,

00:32:33: aufrechte Position, die dir keine Kraft kostet.

00:32:36: Ich von einer Physiotherapeutin habe ich meine Behandlungskurs so schau Wahnsinn.

00:32:46: Und das ist schon einmal, allein wenn ich so aufrecht bin, dann hilft es schon.

00:32:52: Und wenn dann diese ganzen Verletzungen und auch kommen, dass man immer in seiner

00:32:56: Kraft bleibt, hilft es oft, diese Herzatmung.

00:33:00: Also dass man durch das Herz einatmet und ausatmet, dass man hier einfach weicher ist auch und gerade,

00:33:08: weil wenn man oben nämlich zumacht und angespannt ist, dann merkt das das Gegenüber

00:33:13: auch und dann habe ich automatisch nicht so viel Vertrauen.

00:33:17: Und wenn ich aber da einfach offen bleibe und weiß in meinem Herzen,

00:33:21: dass so ein Raum, auch wenn es überall schmerzt und die Triggerpunkte kommen,

00:33:25: ich kann mich immer da wieder zurückziehen, dann ist das so ein schönes Gefühl, das viel hilft.

00:33:32: Aber natürlich, diese Übungen sind immer individuell und man muss immer schauen,

00:33:35: was braucht die Person so am meisten.

00:33:39: Aber ich glaube, das sind einmal ein paar gute Tipps schon, wo man sich...

00:33:46: Ohne Geld zu investieren, nur seine eigene Zeit gut vorbereiten kann.

00:33:52: Super, super. Vielen Dank für diese

00:33:54: Tipps. Ich denke, wenn jemand in ein Gerichtsverfahren verwickelt ist,

00:34:01: Arbeits- und Sozialgericht ist eh oft das Häufigste, dann wird man meistens

00:34:06: auch ganz gut über die Arbeiterkammer vertreten.

00:34:10: Aber es ist doch eine Situation, die für die meisten Menschen nicht alltäglich ist.

00:34:15: Also diese Angst vor dem Unbekannten, denke ich mir, ist auch schon so eine

00:34:20: große Hürde in diesen Geschichten.

00:34:25: Genau, und das vergessen halt ganz viele Anwälte auch, also Anwältinnen, Anwälte,

00:34:30: weil die gehen tagtäglich, also tagtäglich jetzt vielleicht nicht,

00:34:33: aber sehr häufig gegen Gerichtszene,

00:34:35: dass man denen einfach einmal erklärt oder dass man auch vorab,

00:34:38: man kann ja die meisten Gerichte vorher besuchen und sich auch mal in eine Verhandlung reinsetzen,

00:34:46: geht halt bei familiären Sachen nicht, aber dass man da, das mache ich dann auch manchmal,

00:34:52: also jetzt schauen wir uns das einfach einmal vorher an.

00:34:55: Und schauen wir uns das einmal an, dann setzen wir uns einmal rein,

00:34:58: dann merkt man eigentlich schon einmal, vielleicht hat man auch Richterin Richter

00:35:02: schon vorab und dann kann man sich das schon einmal einfach anschauen,

00:35:05: wie die Person ist, weil du sagst es richtig,

00:35:08: dieses Unbekannte, wenn man nicht genau weiß oder meine Anwältin hat mir dazu

00:35:13: mal als den Richter beschrieben,

00:35:14: ich habe ein komplett falsches Bild davon gehabt, weil sie empfindet das anders als ich.

00:35:20: Und das hilft dann schon einmal, dass man einfach den ganzen Prozess ein bisschen

00:35:25: erklärt aus der Laien-Sicht,

00:35:27: weil ich bin ja jetzt keine Anwältin, kein Anwalt, aber einfach wie ich es empfunden

00:35:32: habe und was so wichtig ist und auch nicht mit diesem juristischen Vokabular,

00:35:38: sondern mit meinem Vokabular, das nimmt einfach einmal extrem viel Angst.

00:35:43: Ja, das kann ich mir gut vorstellen.

00:35:46: Und wenn du schon mal weißt, wie jemand so ungefähr tickt, also das kenne ich

00:35:52: eben auch aus dem Profiling, so ist jemand sehr klar strukturiert oder ist eher

00:35:57: mehr so empathisch oder chaotisch oder so,

00:36:02: dann ist ja das auch einfacher, wenn du dich auf das einstellen und mitschwingen

00:36:06: kannst oder dagegenhalten, je nachdem, wie man die Situation erfordert hat.

00:36:11: Ja, das ist nämlich was ganz, ganz Wichtiges, was du sagst, weil ich muss mich

00:36:14: ja immer auf mein Gegenüber einstellen, weil ich möchte mein Gegenüber abholen.

00:36:19: Und wenn der sehr klar strukturiert Zahlen, Daten, Fakten Mensch ist.

00:36:24: Dann muss ich ihm das natürlich liefern,

00:36:26: weil der kann jetzt mit meiner emotionalisierenden Art nichts anfangen.

00:36:30: Hingegen ist aber jemand sehr empathisch und sehr emotional,

00:36:38: dann kann ich natürlich hier, und so macht man halt diese Verhandlungsstrategie,

00:36:43: also wir machen auf der einen Seite mal ein Profiling von einem selbst und dann

00:36:48: vom Gegenüber und dann weiß man schon einmal, ah, okay, wie bin ich?

00:36:54: Weil es gibt ja, also die einen sind sehr empathisch und die anderen sind sehr

00:37:00: wettbewerbsorientiert in der Verhandlung.

00:37:03: Und in einer Verhandlung ist es dann so, wenn ich sehr wettbewerbsorientiert

00:37:07: bin, dann ist mir das eigentlich egal, was mein Gegenüber über mich denkt.

00:37:10: Dann mag ich nur mein Ziel sozusagen erreichen mit allen Mitteln.

00:37:14: Und wenn man da einfach schon einmal weiß, wie ist mein Gegenüber und ich weiß,

00:37:19: ich bin sehr empathisch, ich muss da wirklich aufpassen, dass ich nicht zu viel

00:37:24: hergib von meiner Verhandlungszone,

00:37:26: dann hilft es einfach schon einmal.

00:37:29: Und das nicht persönlich zu nehmen, sondern zu sagen, ah, der andere ist einfach

00:37:34: so, weil der ist so gestrickt, für den ist das das Wichtigste, dass er gewinnen will.

00:37:42: Wow. Ich glaube, ich muss da echt jetzt schauen, dass es nicht so lange dauert.

00:37:50: Das ist wahnsinnig interessant. Vielen Dank für deine vielen Tipps.

00:37:55: So, wir haben jetzt diese Situation durchgesprochen. Okay, jetzt möchte ich

00:38:04: noch ganz kurz noch diesen Turn zu beruflicher Veränderung mit dir besprechen.

00:38:13: Es sind ja ganz oft Frauen, die, du hast selbst gesagt, fünf Umstrukturierungen mit vier Jahren,

00:38:22: die, wenn es um Beförderungen, um Aufstieg, um dass man mit einem Projekt befasst wird oder betraut wird,

00:38:34: die das wohl gerne möchten, aber das oft nicht so vermitteln können,

00:38:39: dass sie tatsächlich zum Zug kommen.

00:38:41: Was wären da dein wichtigster Tipp dazu.

00:38:47: Ja, also da ist es immer ganz wichtig, dass ich mir meiner Fähigkeit nochmal bewusst bin auch,

00:38:54: auch das Gegenüber analysiere, also meine Vorgesetzte, meinen Vorgesetzten auch

00:38:58: und genau das ist genau das gleiche wie in einer Verhandlung und dass ich die

00:39:03: Dinge wirklich benenne und wenn ich was Gutes gemacht habe,

00:39:07: dass ich es auch sage und kommuniziere, weil man denkt immer,

00:39:11: ah das fällt eh auf, nein es fällt nicht auf.

00:39:14: Und der, der nach mehr fragt, bekommt automatisch mehr.

00:39:18: Weil es ist, wenn man Mitarbeiter hat und der eine steht die ganze Zeit auf

00:39:23: der Tacken und wie immer seine Gehaltserhöhung und so, das ist natürlich anstrengend,

00:39:27: aber der wird tendenziell dann einfach mehr bekommen.

00:39:30: Also ich habe das dann immer ausgeglichen, weil ich immer geschaut habe.

00:39:34: Aber es ist so, die, die anstrengender sind, fordernder sind, die bekommen auch mehr.

00:39:40: Also wer nicht fragt, bekommt auch nichts. Und da ist schon einmal die erste

00:39:44: Hürde, weil ich habe Leute, die haben 20, 30 Jahre nie nach einer Gehaltserhöhung gefragt und so.

00:39:51: Und einfach nach mehr zu fragen, und bin ich es überhaupt wert?

00:39:56: Und da geht es halt ganz viel um das Thema Selbstwert. Und die meisten von uns

00:40:00: haben jetzt kein Selbstwertsystem, was super gut ist.

00:40:05: Aber wenn ich jetzt einen gut normalen Selbstwert habe, dann sehe ich alle meine

00:40:10: Stärken und meine Schwächen ausgeglichen.

00:40:13: Und dann ist das für mich in Ordnung.

00:40:16: Und habe ich aber ein geschwächtes Selbstverständnis, gebe ich natürlich automatisch

00:40:20: schon Macht ab in der Verhandlung.

00:40:22: Ich traue mir nicht so viel zu, ich sehe mehr meine Schwächen als meine Stärken

00:40:27: und da muss man ganz viel daran arbeiten, dass man sich einmal seiner Stärken,

00:40:34: seiner Talente überhaupt bewusst wird.

00:40:36: Und in der Berufswelt wird er sehr oft noch mit diesem alten Führungsstil,

00:40:40: dass man die Leute runterdrückt und so.

00:40:43: Und da wird halt immer mehr und mehr und mehr und je nachdem,

00:40:46: was für eine Führungskraft man halt auch hat und wie gut man schon mit seinen Triggern umgehen kann.

00:40:53: Ist es tendenziell, dass die Leute oft so verunsichert sind und dann erzählen

00:40:57: mir die, was die alles können, denke ich mal, wow.

00:41:01: Und dann verkaufen die sich so unter ihrem Wert. Das heißt, das Erste ist einmal,

00:41:04: ich muss mir wirklich meinen Wert bewusst sein und den Wert,

00:41:08: den ich der Firma sozusagen schenke.

00:41:12: Also es nutzt nicht, dass ich irgendeinen Wert habe, der der Firma jetzt nichts

00:41:15: bringt, sondern ich muss immer, deswegen wieder Verhandlungsvorbereitung aus

00:41:19: Firmensicht, was bringe ich der Firma, was macht mich so einzigartig und jeder ist einzigartig.

00:41:26: Und es gibt auch keinen Unterschied zwischen Beruf und Privat,

00:41:31: weil ich bringe immer meine Persönlichkeit mit.

00:41:34: Das war vielleicht früher einmal, wo man gesagt hat, man muss genau zwischen

00:41:37: beruflich und privat trennen.

00:41:40: Das ist überhaupt nichts, sondern ich bringe immer mich selbst mit in die Firma,

00:41:46: mit meiner Erfahrung, mit meinen Fähigkeiten, mit meinen Talenten,

00:41:50: die ja schon in der Kindheit, wie wir vorher herausgefunden haben, begründet sind.

00:41:54: Und das ist dieses Einzigartige und dass ich einmal spüre, meine Persönlichkeit

00:42:01: und auch wenn ich so positiv bin und was das für positive Effekte auf mein Umfeld hat.

00:42:08: Früher, also gerade im Zuge der...

00:42:11: Alles zu optimieren, ist ja der Mensch so ein bisschen im Hintergrund und immer

00:42:15: höher, schneller, weiter.

00:42:17: Aber jetzt geht es immer mehr um den Menschen und was bringt der Mensch und

00:42:23: gerade mit KI und, und, und.

00:42:25: Also da ist es ja so wichtig, diese Persönlichkeit des Menschen und das unterscheidet einen.

00:42:32: Und um das geht es, dass man das einmal vorab weiß und dann,

00:42:36: dass man halt genau weiß, wie tickt meine Vorgesetzte, Wie tickt mein Vorgesetzter

00:42:42: und wie kann ich da mein Ziel erreichen?

00:42:48: Oder eine Dame, die hat nie die höhere Führungsebene geschafft.

00:42:53: Und dann habe ich gesagt, lass dir mal Feedback geben von deinen Kollegen.

00:42:57: Such einmal und auch von einem Vorgesetzten. Also als sie zurückkommt,

00:43:00: sagt sie, das ist so peinlich.

00:43:02: Sag ich, was ist denn so peinlich? Ich sage, die haben gesagt,

00:43:05: ich renne wie ein aufgescheuchtes Händel durcheinander. Ich verlasse meinen

00:43:09: Sitzplatz, alle Zettel fliegen, die Tür fliegt zu und und und.

00:43:14: Und da hat man gar nicht mit der an der Kompetenz, weil die wir wirklich gut arbeiten müssen,

00:43:19: sondern dass sie einfach langsamer ist, weil durch dieses immer schneller und

00:43:25: diesen Stress, den Künstlichen, in den sie sich vermitteln, hat die einen richtigen

00:43:28: Tunnelblick auch bekommen und ihre Kompetenz hat darunter gelitten.

00:43:33: Weil ich wirke ja viel souveräner und kompetenter, wenn ich den Überblick habe,

00:43:38: wenn ich in Ruhe bin und wir glauben immer, je mehr, dass wir arbeiten,

00:43:43: desto höher ist die Position, aber es stimmt ja gar nicht.

00:43:47: Sondern es geht darum, im richtigen Moment die richtigen Dinge zu machen und

00:43:52: es ist wesentlich mehr wert für eine Firma, als wenn ich mich permanent antrenne.

00:43:57: Also ich sage jetzt nichts, dass ich, also ich möchte mich klar differenzieren

00:44:02: von faul sein und die Firma ausnutzen und nichts machen, aber solche Kunden

00:44:05: habe ich eh nicht, also ich habe meistens die, die sich selbst schon fast in das Burnout treiben,

00:44:11: die einen sehr hohen Anspruch haben,

00:44:13: aber da geht es darum wirklich, sich zum Konzentrieren und schauen,

00:44:21: also ich sage immer, diese Marktwertsteigerungsfaktoren für sich zu nützen.

00:44:27: Das finde ich jetzt wirklich spannend, weil wahrscheinlich geht es vielen Frauen

00:44:32: so, dass sie eigentlich das Gefühl haben, so rein von der Kompetenz und die

00:44:38: müssten schon lange mal befördert worden sein.

00:44:41: Mir ist es mein ganzes Arbeitsleben gegangen.

00:44:47: Wie gibt es das, dass ich nie für eine Führungsposition in Erwägung gezogen

00:44:50: werde, obwohl ich ganz wahnsinnig viel leiste und,

00:44:58: auch durchwegs gutes Feedback habe. Aber da haben wir es wieder,

00:45:02: wer nicht fragt, der kriegt auch nichts.

00:45:06: Also das ist ein ganz, ganz wesentlicher Tipp, würde ich mal sagen. Ja, super.

00:45:12: Silke, vielen, vielen Dank für deine vielen wertvollen Tipps.

00:45:17: Jetzt hätte ich noch gern einen Ausblick in die Zukunft.

00:45:21: So, wenn wir uns in drei Jahren nochmal treffen würden, was denkst du,

00:45:27: wie wird es bei dir laufen und was konntest du für die Welt verändern?

00:45:36: Was konnte ich für die Welt verändern?

00:45:42: Und zwar, dass noch viel mehr Leute mit Leichtigkeit und Freude verhandeln und

00:45:50: dass sie verhandeln nicht als etwas Schlimmes oder sehen, was Angst macht.

00:45:55: Und dass viel mehr Menschen ihren eigenen Wert erkennen und den nach außen transportieren

00:46:06: und für ihren Wert einstehen.

00:46:08: Also dass einfach noch mehr Menschen dabei zu unterstützen,

00:46:15: in ihre volle Kraft zu kommen, in ihr Potenzial zu kommen und die dann rückblickend

00:46:22: sagen, wow, vor der Verhandlung habe ich mich echt gefürchtet,

00:46:26: aber das war ein Meilenstein,

00:46:28: jetzt schaffe ich alles in meinem Leben.

00:46:31: Super, das ist super, sehr gut.

00:46:34: Wenn man jetzt mit dir zusammenarbeiten möchte, auf welchen Kanälen geht das am besten?

00:46:40: Am besten schreibt man ein E-Mail oder ein WhatsApp und wir vereinbaren uns

00:46:47: einmal einfach einen Gesprächstermin, wie auch immer, telefonisch.

00:46:52: Das findet man alles auf deiner Website, nehme ich an, oder?

00:46:55: Ja, das findet man alles auf meiner Telefonnummer, meine E-Mail-Adresse findet man auf meiner Website.

00:47:02: Also telefonisch reagiere ich immer am schnellsten, muss ich dazu sagen. Ah, okay, gut.

00:47:09: Also, wird gleich notiert. Gut, wir werden das natürlich in den Show Notes verlinken.

00:47:15: Und eine Frage noch zum Abschluss. Hast du eigentlich vor, dein Wissen irgendwann

00:47:19: mal in ein Buch zu gießen?

00:47:22: Ja, also ich habe schon einmal ganz zu Beginn drei Bücher geschrieben,

00:47:28: aber die haben sich natürlich weiterentwickelt und ich habe jetzt Video-Tutorials gemacht.

00:47:32: Also mein ganzes Wissen ist in Video-Tutorials und ja, du drückst jetzt auch

00:47:37: an. So viele sagen immer, ich soll ein Buch schreiben.

00:47:39: Ich glaube, das wird heuer mein Projekt noch werden in Eberden Winter.

00:47:45: Super, super, super. Also da freue ich mich schon drauf. Also ich bin wirklich

00:47:50: ganz hin- und hergerissen von diesem Thema. Ich finde das wahnsinnig spannend.

00:47:56: Gut, Silke, vielen lieben Dank, dass du da warst und dass du dein wertvolles

00:48:03: Wissen auch mit uns geteilt hast. Es war mir wirklich eine große Freude.

00:48:08: Danke dir, Claudia. Danke für die vielen tollen Fragen. Sehr, sehr gerne.

00:48:14: Und an alle unsere ZuhörerInnen, Ich hoffe, ihr könnt euch von dieser Folge viel mitnehmen.

00:48:24: Und ihr wisst jetzt, wo ihr hingehen müsst, wenn ihr Fragen habt in Bezug auf

00:48:29: Verhandlungen oder schwierige Themen, die eine Verhandlung benötigen,

00:48:34: dann sehr gerne zur Silke.

00:48:41: Und ansonsten, wenn euch diese Folge gefallen hat, und es war zumindest ein

00:48:46: Tipp dabei, der euch irgendwie weiterbringt, dann schenkt bitte diesen Podcast

00:48:50: 5 Sterne, da freuen wir uns besonders drüber,

00:48:53: beide, Silke und ich und,

00:48:57: vielen Dank, dass ihr wieder zugehört habt, empfehlen sie Folge weiter für alle,

00:49:01: die das vielleicht brauchen können und ansonsten freue ich mich,

00:49:05: wenn wir uns wieder hören in zwei Wochen. Baba!

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