Folge 65 - Female Empowerment - Martina Csencsits-Pfleger im Interview

Shownotes

HR meets Coaching: Martina Csencsits-Pfleger stärkt Frauen auf ihrem Weg zu Karrierezielen und mutigen Gehaltsverhandlungen.

Wenn du mit Martina Csencsits-Pfleger in Kontakt treten möchtest: https://www.visionenschmiede.at Instagram: https://www.instagram.com/visionenschmiede


Schreibe mir gerne, wenn du Fragen hast oder an meinem Angebot interessiert bist über meine Mailadresse oder meine sozialen Medien und abonniere meinen Account.

Mail: office@claudiascheer.at Webseite Facebook Instagram https://at.linkedin.com/in/claudia-scheer-berufscoach YouTube https://www.youtube.com/results?search_query=baba+hamsterrad%2C+servus+berufung

Transkript anzeigen

Hauptteil Folge 65-2

[Speaker 1] (0:00 - 44:32)

Hallo und herzlich willkommen bei "Baba Hamsterrad, Servus Berufung". Und heute habe ich wieder einen sehr, sehr lieben Gast bei mir. Hallo, liebe Martina Csencsits-Pfleger.

Habe ich das jetzt eh richtig ausgesprochen? Super. Ja, super.

Es ist nicht so einfach und noch schwieriger zum Schreiben. Das stimmt, ja. Schön, dass du da bist.

Ja, ich freue mich. Danke für die Einladung. Sehr gerne.

Wir kennen uns ja schon ein bisschen länger. Wir kennen uns von unserem Studium. Wir haben beide den Master in psychosozialer Beratung gemeinsam gemacht.

Und das ist schon mal der erste Hinweis, aus welcher Ecke du kommst. Aber magst du dich selbst ganz kurz vorstellen? Nur so die Grundzüge, damit man ungefähr eine Idee hat, wer du bist.

Okay. Soll ich in chronologischer Reihenfolge starten? Nein, nein, nein.

Nur so ganz grob. Wir kommen eh auf die Details. Okay.

Also ich glaube, das Wichtigste ist, wie du gesagt hast, ich bin psychosoziale Beraterin. Das heißt, ich habe ein Masterstudium da noch angehängt. Und das ist meine Passion, mein Herzensprojekt mit der Visionenschmiede.

Da habe ich mich selbstständig gemacht als Lebens- und Sozialberaterin beziehungsweise Business-Coaching. Und in meinem Hauptberuf bin ich HR-Leiterin, also Abteilungsleiterin von einer HR-Abteilung in einem international tätigen Konzern. Also begonnen hat alles mit einem Wirtschaftsstudium und dann hat sich sehr viel weiterentwickelt.

Ja, da kommen wir noch auf die Details. Dazu später mehr. Dazu später mehr, genau.

Da soll ich gleich alles verraten. Lieber Martina, kannst du dich erinnern, was du als Kind werden wolltest? Ja, ich wollte Lehrerin werden.

Okay. Ein Stammbuch, das war ja früher diese Freundschaftsbücher, wo man reingeschrieben hat, und da hat mir mal eine Freundin ein Foto davon geschickt und da stand tatsächlich drinnen, was willst du werden, wenn du groß bist? Lehrerin.

Und kannst du dich noch erinnern, was das Ansprechende war, was dich da an dem Beruf angesprochen hat? Ich glaube, ich habe in der Volksschule, in der letzten Volksschulklasse, eine Lehrerin gehabt, die mich einfach begeistert hat, weil sie, ja, damals hätte ich es wahrscheinlich nicht so beschrieben, da hätte ich gesagt, die hat uns immer Pickel gegeben, wenn wir was toll gemacht haben, aber die hat genau alles richtig gemacht. Die war empathisch, die hat uns motiviert, obwohl uns das damals ja gar nicht klar war, was da passiert, und die war einfach so, ja, herzoffen.

Und ich glaube, das hat mich damals so begeistert, dass ich mir gedacht habe, ja, das will ich auch mal werden. Und aus meiner jetzigen Sicht würde ich sagen, trifft alles zu auf dich, oder? Pickel habe ich noch nicht ausgeteilt, aber damit kann ich noch anfangen.

Obwohl, in meinen Vision Board Workshops habe ich auch Pickel mit, also warum teile ich euch Pickel aus, wenn ich jetzt richtig drüber nachdenke. Ja, siehst du. Okay, aber du hast ja dann nicht so die Laufbahn für Pädagogik eingeschlagen, oder?

Nein, ich habe ganz klassisch internationale Betriebswirtschaft studiert an der WU. Ich komme ja gebürtig, wie man hört, aus dem Burgenland, und bin dann nach Wien gekommen für das erste Studium, das war eben das Wirtschaftsstudium, und habe dann einen Teil des Studiums im Ausland verbracht. Ich habe dann in den USA studiert, und während des Studiums habe ich mich eben auf HR Management schon, sage ich mal, fokussiert.

Und hast du gedacht, dass das der Beruf ist, oder die Tätigkeit, die du immer ausüben möchtest, oder hast du dann noch irgendwo so Wünsche gehabt, nein, das ist nicht das Optimale, aber ich mache jetzt einmal, schauen wir, wie es weitergeht? Hm, ich muss sagen, ich war da eigentlich relativ, ja, ab einem gewissen Zeitpunkt relativ klar, in welche Richtung es geht. Also ich habe zu Beginn des Studiums, wusste ich nicht, dass ich in einer HR-Abteilung enden will, aber das war so der Weg, der sich irgendwie ergeben hat.

Also das Wirtschaftsstudium, das war manchmal wirklich, also ich sage einmal, für mich unlogisch, warum gewisse Dinge, die wir dort als Vorlesungen gehabt haben, waren für mich so, okay, was soll man das jetzt bringen? Dann ging es aber, also im zweiten Teil des Studiums, ging es wirklich auch in Spezialisierungen, und da war eben HR Management eine Spezialisierung. Und ich glaube, was mir so taugt hat, und warum das etwas ist, wo ich auch hinwollte dann, ist, weil du einfach, du arbeitest natürlich mit Zahlen, Daten, Fakten.

Also es wird die Payroll gemacht, es muss die Personalverrechnung gemacht werden. Ich meine, das mache ich jetzt nicht selbst, sondern habe ich Kollegen, Kolleginnen in meinem Team, die das machen. Aber es geht um Entgeltsysteme, es geht um Performance Management, es geht um Nachfolgeplanung, Entwicklung von Mitarbeitern, es geht um Recruiting, um Personalentwicklung.

Das sind einfach so mannigfaltige Dinge. Und es ist, sei es mal, es sind Zahlen, Daten, Fakten, aber immer verbunden mit Menschen, mit Emotionen. Auch das braucht es in meinem Job.

Und ich glaube, das habe ich einfach früh schon gespürt, dass ich nicht nur mit Zahlen, Daten, Fakten arbeiten will und nicht nur irgendwas verwalten will, sondern für mich ist dieses Kreative, auch mit reinzubringen, neue Ideen reinzubringen und auch einfach zuzuhören und den Menschen zuzuhören, was passiert da gerade. Sei es jetzt zum Beispiel in einer Firma, kann es ein Konflikt sein, oder in der Beratung, wenn jetzt jemand in meine Beratung kommt. Es sind unterschiedliche Emotionen da, und das kann man halt gut verbinden.

Und deshalb war für mich HR einfach so ein, ich kann das gar nicht sagen, an irgendeinem Punkt war es für mich einfach klar. Ich habe dann während des Studiums einige verschiedenste Jobs gemacht, die mich auch geprägt haben, obwohl es so Studentenjobs waren, wo ich zum Beispiel Telefoninterviews gemacht habe. Das ist super ausgegangen auf der Uni, von 16 bis 21 Uhr, das waren so politische, wirtschaftliche Umfragen.

Also so die Sonntagsfrage, wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Nationalratswahl wäre. Und das kann ich auch so als Tipp mitgeben, weil jeden Job, den ich gemacht habe, am Weg hin zum HR, jeder Job hat mir was gebracht. Wenn ich jetzt zurückblicke, also ich sage immer, für mich ist jede Verhandlung, wo es heißt, nein, das geht nicht, ist für mich ein Start einer Argumentationslinie.

Aber das habe ich gelernt beim Telefonieren, weil wenn du jemanden eine halbe Stunde dran gehabt hast und du weißt, du hast nur zwei Fragen und derjenige sagt, jetzt muss ich leider auflegen, dann versuchst du alles, dass der oder diejenige dran bleibt und du dieses Interview abschließen kannst, weil du ganz genau weißt, wenn du das Interview abschließt, kriegst du einfach mehr gezahlt. Da habe ich einfach gelernt, auch mit Worten umzugehen. Ich meine, dass ich nicht auf den Mund gefallen bin, das hört man wahrscheinlich, weil ich nicht schüchtern bin.

Ich habe dort irrsinnig viel gelernt. Das kann ich als Tipp mitgeben, egal für Studierende, egal welchen Job man findet. Ich sage gerne, nothing happens without reason.

Also Marilyn Monroe hat schon gesagt, nichts passiert ohne Grund. Alles begleitet einem Leben dann auch später. Also so der eine Job auf jeden Fall.

Es gab dann mehrere verschiedene Jobs, die ich gemacht habe, auch Ferialpraktika und während des Studiums. Ich bin dann relativ schnell in diese HR-Welt eingetaucht und dort geblieben. Ich bin jetzt schon seit 15 Jahren in dem HR-Bereich und seit 2018 leite ich die HR-Abteilung.

Sehr witzig, weil da überschneiden sich gerade so ein paar Dinge von deinem Leben mit meinem Leben auch. Ich habe nämlich neben meinem Studium, meinem Erststudium, acht Jahre auch in der Marktforschung gearbeitet. Und immer, aber keine Telefoninterviews sind für mich überhaupt nicht infrage gekommen, ich habe immer persönliche Interviews gemacht.

Oh, noch besser. Ja, und so wie du sagst, man nimmt damit einiges mit. Also ich habe dann schon oft beim ersten Gruß einschätzen können, ist die Person eine Lehrkraft oder nicht.

Oder wie dick die Person ist. Einfach weil manche ein wirklich spezifisches Verhalten haben. Und das sind schon so Dinge, die wirklich eine gute Schule sind fürs Leben.

Also die Leute eben anders aus zu argumentieren oder auch einfach dazu zu bringen, dass sie dir Beantwortung geben. Ja, auf jeden Fall. Also von dem her, ich blicke immer noch zurück und denke mir, hätte ich das nicht gemacht, würde ich wahrscheinlich heutzutage das und das vielleicht nicht können.

Oder ich wäre nie in diese Richtung gegangen. Von dem her, wie gesagt, ich bin ja wirklich davon überzeugt, dass jeden Job, den man macht, der einen auch was, der bringt einen auch was für die Zukunft. Ja, das würde ich auch unterschreiben.

Also man kann überall was mitnehmen. Absolut, ja. Also du bist jetzt dann direkt sozusagen in die HR-Branche eingestiegen.

Und ich nehme an, du bist nicht sofort als Leitung eingestiegen, oder? Nein, nein. Da war ich noch jung.

Du bist in der Station durchgegangen. Im Recruiting und in der Personalentwicklung bin ich da eingestiegen und habe dann unterschiedliche Richtungen auch noch ausprobiert. Also auch dann in die Organisation, Compliance und dann eben immer mehr in die Richtung HR, also Human Resources, eben mit diesen mehreren Komponenten, mit der Payroll, mit der Personaladministration, Recruiting, Personalentwicklung, auch die interne Kommunikation und Steuerbranding.

Also es ist ein großes, buntes Feld. Ich glaube, das war mir auch immer wichtig. Ich brauche die Abwechslung im Job.

Ich möchte nicht nur... Ich habe zwar Wirtschaft studiert, ich habe Buchhaltungskurse, Kostenrechnungskurse, aber da habe ich schon damals gewusst, nein, das ist nicht meins. Und immer, weil du mir das vorher gefragt hast, das war für mich relativ bald klar, dass das etwas sein muss, was mit Menschen zu tun hat.

Ich habe schon immer gern Menschen beobachtet. Was machen sie? Wie reagieren sie?

Wie sprechen sie? Das hat mich immer schon fasziniert. Und ich glaube, das hat mich dann auch zum nächsten Schritt gebracht.

Ich habe sehr viel Persönlichkeitsentwicklung gemacht. Das mache ich seit 20 Jahren. Und das hat mich immer wieder einen Schritt weitergebracht.

Eben auch in die Richtung Lebens- und Sozialberatung. Viele Freunde sagen, du bist ein Ausbildungsjunkie. Willkommen im Club.

Ja, wir haben ja auch schon einmal darüber geredet. Man lernt nie aus. Für mich wird es wahrscheinlich nie diesen Punkt geben, wo ich sage, so, jetzt höre ich auf damit, etwas Neues zu lernen.

Überhaupt, wenn man jetzt denkt mit Artificial Intelligence, was da alles auf uns zukommt, was wir noch gar nicht wissen. Auch hier, da gibt es so viel noch zu lernen. Das ist für mich ein Credo.

Ich möchte gar nicht Stillstand. Und aufhören, etwas Neues zu lernen. Ich möchte einfach erfahren und einfach ausprobieren.

Weißt du noch, wie du zu der Ausbildung Lebens- und Sozialberatung gekommen bist? Was das Entscheidende war, was dich da interessiert hat? Im Grunde habe ich mit einer Ausbildung angefangen zur systemischen Aufstellungsleiterin.

eigentlich habe ich davor schon sehr viel Persönlichkeitsentwicklung gemacht. Die erste Ausbildung war NLP. Das wollte ich ausprobieren.

Und dann habe ich eine Aufstellung miterlebt. Faszinierend. Dann habe ich gedacht, dann probiere ich das mal aus, was man da alles so lernen kann.

Dann habe ich die Ausbildung gemacht und da habe ich einfach einen Ausbilder kennengelernt, der eben auch LSB-Ausbildung angeboten hat. Dann habe ich die LSB-Ausbildung gemacht und dann die Supervisionsausbildung und den Trainer. So unterschiedliche Komponenten, die einfach mein Gesamtangebot immer erweitert haben.

Es war gar nicht so eine fixe Entscheidung, sondern es war eher so fließend. Es war so, aha, okay, das könnt ihr jetzt auch noch machen. Dann probiere ich das aus.

Dann kam eben das Studium, wo wir uns kennengelernt haben. Das war eigentlich auch Zufall, obwohl Zufall ist ja auch nur, es fällt dir zu, was fällig ist. So ist einfach Schritt für Schritt immer weitergegangen.

Manchmal ist so diese Entwicklung von Ausbildungen ein bisschen so wie Legosteine bauen. Man weiß nicht so richtig, was rauskommt, aber man hat das Gefühl, das passt jetzt gerade richtig, oder? Absolut.

Und manchmal auch wie ein Domino, dass man weiß, was man nicht mehr will, und dann fällt das um. Und man baut vielleicht wieder eine neue Straße auf. Aber es ist, das Bild mit den Legosteinen, das gefällt mir sehr gut, weil man selbst als Mensch entwickelt sich einfach immer weiter, und es ist immer one step more, one step more.

Dann ist man immer so, okay, das kann ich auch noch machen. Und natürlich habe ich mich auf dem Weg absolut verändert. Wenn ich jetzt zurückschaue, vor 20 Jahren, die ich begonnen habe, mit Persönlichkeitsentwicklung und heute, ja, habe ich schon so viel erlebt, und ein Ausbildner von mir hat einmal, hat das so die schwarzen Löcher genannt, durch die man gehen muss.

Ja, das prägt einen, und das baut aber auch eine Basis auf, auf der man wirklich gut aufbauen kann. Das stimmt. Und du hast dich dann ja auch selbstständig gemacht, mit deinem Unternehmen Visionenschmiede.

Wie kam es zu dem Titel, also zu dem Firmennamen Visionenschmiede? Das war spannend, das klingt ein bisschen spooky, aber da habe ich eine geführte Meditation gemacht, im Rahmen einer sehr intensiven Persönlichkeitsentwicklungsausbildung. Und da kam mir in dieser Reise, sag ich mal, kam einfach dieser Name, Visionenschmiede.

Und damals war das noch, da hatte ich noch eine ganz andere Vorstellung davon, was es sein soll. Ich habe damals sehr viel, also ich schreibe auch sehr gern und schreibe Texte und habe dann auch für eine Freundin auch Texte für die Website geschrieben und da war immer so diese Vision, was ist da noch mehr? Wie kann ich andere unterstützen, das zu sehen, was ihre Vision ist?

Und so hat das begonnen. Also der Name kam zu mir, wenn man so will. Und ja, jetzt hat es sich einfach entwickelt und über die Jahre mit jedem dieser, ich verwende jetzt dein Bild, weil es so super passt, mit jeder Ausbildung, mit jeder Entwicklung von mir hat sich auch die Visionenschmiede weiterentwickelt.

Weil die ist ja nicht erst entstanden, als ich mich selbstständig gemacht habe, sondern der Name war schon, den gibt es eigentlich schon seit 10 Jahre her, glaube ich. Ist mir der kam der zu mir, ist mir der zugeflogen und dann hat es sich einfach entwickelt. Am Anfang habe ich mich noch gar nicht damit selbstständig gemacht, sondern es war einfach die Vision da, vielleicht so.

Die Idee, in eine Richtung zu gehen und durch meinen Weg damals hat sich das einfach entwickelt. Und jetzt ist es wirklich, ja, also ich merke so, dass mein Angebot sich sehr viel weiterentwickelt hat auch und mit all den Tools und dem Werkzeugkoffer, den ich für mich entwickelt habe, also sei es jetzt Aufstellung oder Supervision, Coaching, der Business-Bereich oder auch nicht der Business-Bereich, hat sich einfach das Angebot auch, ist es sehr vielfältig geworden. Aber mein Herz geht einfach, wahrscheinlich aus dem HR-Management kommen, einfach, weil ich da so viel mitbekommen habe, es geht einfach zu Frauen, wenn man so will.

Female Empowerment, also ich habe in der Visionenschmiede Klientinnen, die kommen, weil sie ihren Karriereschritt machen wollen, also weil sie kurz davor sind, einen Karriereschritt zu machen oder ihn schon gemacht haben, je nachdem. Und ja, wie es so ist in der Wirtschaft, dann sich selbst fragen, okay, kann ich das wirklich und werde den Job kriegen und ich bin jetzt in einem Alter, wo zwischen 30 und 40 wird wahrscheinlich jede Frau beleuchtet, könnte sie Kinder bekommen, könnte sie uns ausfallen? Natürlich, das ist von der Wirtschaftsseite gesehen, sage ich mal, ganz natürlich.

Auf der anderen Seite für Frauen kann das auch sein, dass es nicht so einfach ist, sich dann wirklich auch, sage ich mal, auf eine Führungsposition zu bewerben. Und da wir wirklich Klientinnen bei mir, wo wir auch den CV durchgehen, das ist immer so ein bisschen der Startpunkt, weil am Anfang merkt man so, dass jeder nur so ein bisschen zurückhaltender ist, unterschiedlich natürlich von Person zu Person, da beginnt man mal bei dem faktischen, bei dem CV und dann geht es vom Lebenslauf bis hin zu wirklich, okay, ein Durchspielen, wie man die Gehaltsverhandlung durchführt. Normalerweise sitze ich hier auf der anderen Seite, also in meinem unselbstständigen Beruf sitze ich auf der anderen Seite und verhandle für die andere Seite. Und deshalb ist es so witzig, dass dann in meiner Selbstständigkeit Frauen bei mir sitzen und ich bleibe in meiner Rolle und verhandle dann mit ihnen.

Und es ist einfach ein Spiel, man kann sie ausprobieren und ja, ich habe dann, am meisten freue ich mich, wenn mich dann jemand anruft und sagt, wissen Sie was? Ich habe es probiert. Ich habe XY Euro verlangt und das kriege ich jetzt.

Das ist für mich immer, ja, da geht es gar nicht um den Erfolg, sondern das berührt mich einfach innerlich immer, wenn man denkt, yes. Weil die Klientin vielleicht für, ich sage jetzt irgendwelche Zahlen, 3000 Euro hat sie sich vorgestellt und dann schauen wir nach, Kollektivvertrag, okay, was wäre da, wie würde man den Job jetzt einstufen, aha, okay. Und dann sage ich so, ja, dann könnten sie ja das, das, das verlangen.

Und die ist dann wirklich mit der Summe reingegangen und hat es auch bekommen und war, der Anruf, die war ganz selig und ja, sie hätte sich das nicht gedacht. Auf der anderen Seite kenne ich natürlich, als HR-Leitung bin ich immer in den Zeitgesprächen, also immer dann, wenn wir, Vorselektion schon passiert ist und dann wirklich die, die drei, vier, fünf besten Kandidaten, Kandidatinnen haben, bin ich in den Zeitgesprächen und ich, du erlebst es öfters, dass da jemand sitzt und sagt, ja, ich möchte XY Euro verdienen, aber ich bin noch verhandlungsbereit. Okay. Und mein Business-Coach in Herz schreit, nein, bist du nicht.

Und ja, genau da setze ich an, weil es ist nicht immer nur, sind nicht immer nur die Firmen, also es gibt ganz viele Unternehmen, die Frauen fördern, die Frauen einstellen auch, also ich möchte auch immer optimistisch sein und möchte nicht nur das Negative unterstreichen, sondern auch, es gibt wirklich ganz viel, da bewegt sich ganz viel, wir sind noch nicht dort, wo wir sein sollten, aber da bewegt sich ganz viel und ich merke immer mehr, ich habe Klientinnen, die haben innerlich selbst diese okay, vielleicht kann ich es nicht und vielleicht macht es jemand anderer besser und die schauen sich die Zehn, die Ausschreibung, die Job-Ausschreibung an und sagen, ja, aber von den Zehn Punkten kann ich eigentlich wirklich nur zwei.

Und dann gibt es auch Beratungen, wo wir da sitzen und dann wirklich daran arbeiten, an jedem Punkt, okay, haben sie das wirklich noch nie gemacht. Zum Beispiel Führung, man führt sich immer selbst als Erster, jeder hat Erfahrung in der Führung, wenn man sich jetzt nicht so streng sieht, dass es immer ist, ein Team zu führen und dann arbeitet man mal so durch, okay, welche Kompetenzen hat diejenige und am Ende unterm Strich, ja, natürlich kann man nicht alles, wer kann alles, ich kann auch nicht alles, ich will auch gar nicht alles können, aber ich weiß, was ich kann und dann weiß ich, dass ich viel lernen kann.

das ist ja auch immer diese Überzeugung, dass man sagt, okay, ich kann es jetzt noch nicht, ich kann es noch nicht und dieses noch nicht ist ganz wichtig, weil, ja, ich weiß nicht, ob ich jemals ein Salto können werde, aber wahrscheinlich, wenn ich trainieren würde und wenn ich, keine Ahnung, irgendwelche Techniken lerne, schaffe ich es vielleicht. Also dieses, ich kann es noch nicht und ich kann mir Menschen suchen, die mich dabei unterstützen, ich kann, ja, ganz viele Schritte setzen, dass ich es vielleicht doch schaffe. Das ist immer so das Wichtige, genau.

Ja, das finde ich auch ganz wichtig, weil, ich glaube, jede achte Frau oder so verhandelt ihr Gehalt, so ungefähr war diese Zahl und das ist halt schon ein Wahnsinn und alle anderen nehmen, was sie kriegen oder lassen sie nur runterhauen, Oma. Also, das ist wirklich nicht... Da darf man sich ganz viel von vielen, nicht alle, aber vielen männlichen Kollegen oder Bewerbern abschauen oder im Freundeskreis einfach sagen, du, wie machst du das, wenn du die bewirbst?

Da kann man ganz viel lernen. Einfach, ja, ich sehe das oft, dass da einfach mehr Selbstvertrauen da ist. Auch wenn es nicht immer, wie soll ich sagen, on paper wirklich da ist, faktisch da ist, dass derjenige wirklich alle Erfahrungen hat und wirklich alles kann.

Aber das ist einfach ein mehr Selbstvertrauen da. Aber ich möchte ja gar nicht, das soll jetzt nicht ein Männer-Bashing sein, aber es ist einfach, ich glaube, ich reduziere es jetzt auf zwei Geschlechter, also ich sage jetzt Mann-Frau. Aber wenn man da wirklich sagt, okay, was kann man vom anderen Geschlecht lernen?

Vielleicht ist es für eine Frau mehr, Selbstvertrauen zu haben bei der Verhandlung. Und eine männliche Führungskraft kann sich vielleicht von einer weiblichen Führungskraft abschauen, die emotionale Führung. Das heißt jetzt nicht, dass alle Männer nicht emotional führen können.

Ich kenne männliche Führungskräfte, wo ich mir denke, wow. Aber wenn man einfach schaut, das soll kein Kampf sein. Wenn man einfach schaut, okay, was kann der eine, was kann der oder die andere, was kann ich da mitnehmen?

Es soll jetzt kein Kampf sein, sondern ein Miteinander, das man voneinander lernt. Ich finde, jede Frau, und ich sage das immer in meinen Coachings, es geht nicht darum, dass der Job, dass ein Mann den Job kriegt und der macht ihn besser und der Mann hat dann den Job bekommen und hat mir den Job weggenommen. Man kann auch dieses Netzwerk nutzen und sagen, okay, ich kenne jemanden, ich kenne einen Mann, der in einer Führungsposition ist, bei dem ich mich dann bewerbe, der mich schon kennt als Person und weiß, wie ich arbeite, wie gut ich bin in meinem Job und mich dann einstellt.

Oder auch eine Freundin. Was ich damit sagen will, ist, dass viele Männer in Führungsrollen auch Frauen unterstützen und man das auch nutzen kann. Da ist ja eigentlich diese Gabe, die wir als Frauen haben, sich zu vernetzen, spielt uns ja da sozusagen in die Hände.

Absolut, ja. Das merke ich auch. Ich habe einerseits natürlich mein Lebens- und Sozialberater-Netzwerk, wo ich wirklich Frauen an meiner Seite habe, wo ich weiß, okay, kurzer Anruf, kurze Message und da tut sich ein Blumenstrauß auf an Möglichkeiten, aber eben genauso im HR.

Ich kenne sowohl HR-Manager als auch HR-Managerinnen, wo ich sage, wow, da passiert ein Austausch. Ich habe jetzt erst auch eine Veranstaltung gehabt, wo eine HR-Managerin hat gesagt, wir haben das entwickelt, ich schicke euch das. Das ist so gewinnbringend, wenn man sich austauscht und untereinander unterstützt.

Und das ist ja schon eher eine, wie soll ich es nennen, ein weiblicher Skill. Dieses Vernetzen, wie du gesagt hast, dieses Miteinander, dieses Herzoffene. Nicht, dass das Männer nicht können, aber die machen es irgendwie ein bisschen anders.

Das ist eine absolute Ressource. Das stimmt, ja. Witzig, heute in der Früh war ich bei einem Vernetzungstreffen und da kam genau dieses Thema.

Es waren Frauen und ein Mann und da gab es genau dieses Thema, wie machen Männer das, dass sie sich vernetzen, weil so Vernetzungstreffen, da sind immer nur ganz wenig dabei und so. Wie machen Männer das? Die müssen es irgendwie anders machen.

Und da war die Theorie, dass die das vielleicht nonverbal machen, weil viele Männer nebeneinander sitzen und gar nichts miteinander reden. Muss ich mal beobachten. Ja, wir haben das sehr spannend gefunden.

Ja, ich habe schon gesehen, dass es so mitkriegt, so bei einem Bier und so wie am Stammtisch, diese Variante. Nonverbal hätte ich jetzt noch nicht mitbekommen, aber das werde ich beobachten. Wie gesagt, ich kenne auch männliche Führungskräfte oder einfach im Freundes-Bekannten-Kreis, wo ich sage, wow, das ist ein richtiger Netzwerker.

Ich habe da einen Bekannten, der ist so ein Netzwerker, der hat mich schon mit Menschen verbunden, wo ich sage, ich hätte ihn nie im Leben kennengelernt, wenn er mir nicht gesagt hätte, du, melde dich bei dem oder bei der. Ja, ich glaube, manche machen es auch so, dass sie wirklich auch miteinander sprechen und gut vernetzen und dann gibt es wahrscheinlich ganz viele andere Möglichkeiten noch. Ja, spannend.

Da müssten wir mal die Männer befragen, wie sie das wirklich machen. Ja, das funktioniert. Ich trinke gar kein Bier, aber ich kann ja eine Limonade trinken.

Genau, das geht mit Aperol auch. Genau. Ja, also du hast also deinen Schwerpunkt jetzt quasi auf die Beratung und Unterstützung von Frauen gelegt und auch auf Verhandlungen, Gehaltsverhandlungen, Positionsverhandlungen, auch, ob man sich für eine Stelle bewirbt, ob man ausreichend qualifiziert ist dafür.

Also auch da gibt es ja Untersuchungen, dass Frauen zum Perfektionisten was neigen und quasi wirklich jeden Punkt erfüllen möchten, bevor sie sich überhaupt einmal bewerben. Was wäre denn dein heißester Tipp, wenn Frauen, die gerade in so einer beruflichen Umbruchphase sind und sagen, okay, ich will mich jetzt neu orientieren, ich will das und das machen, ich bringe verschiedenste Berufserfahrungen mit, aber vielleicht nicht das ganz einschlägige, was ich jetzt machen will. Da kriege ich ja oft so diese Rückmeldung von wegen, ich muss bei null anfangen oder so.

Das kann ich nie mein Leben finanzieren damit, wenn ich jetzt nochmal mit null anfange. Was wäre so dein Tipp oder deine Einschätzung in so einer Situation? Das ist nur ein Tipp, ich glaube, mit einem Tipp komme ich nicht aus.

Also ich glaube... Es muss auch mehr sein. Das Wichtigste ist, einmal zu wissen, was kann ich alles?

Was mache ich alles? Da hilft wahrscheinlich Zettel, Kuli und aufschreiben, was habe ich schon alles gemacht? Einfach einen Brainstorm an, was habe ich schon alles gemacht in meinem Leben?

Ich höre das oft, okay, ich möchte mich mit 50 noch neu orientieren. Da hat man ja schon irrsinnig viel gemacht. Und was meine Erfahrung ist, man vergisst schnell, was man eigentlich alles kann.

Und da meine ich jetzt wirklich auch, okay, ich ordne gerne Dinge. Andere sagen, ja, das mache ich ja sowieso. Oder ich weiß, wie ich was organisiere.

Wirklich die kleinsten Details und sich das einmal aufzuschreiben, das kann man selber, da braucht man jetzt nicht unbedingt ein Coach oder ein Coaching dazu. Aber einfach zu schauen, was kann ich alles? Und dann wirklich zu klustern.

Und da hilft die AI ja top, wenn man sagt, okay, was sind da wirklich die Skills dahinter? Ich kann mich toll organisieren, ich weiß, ich bin redegewandt, ich kann mit Zahlen arbeiten, ich kann auch, sage ich jetzt mal, das ist oft in der Beratung, Mütter, die sagen, ja, ich habe ja noch nie geführt. Und dann sagt sie, ja, also ich habe zwei Kinder und er erzählt so von sich und ich so, okay, man kann es auch anders nennen, aber man kann es auch Führung nennen, wenn man die Kinder führt, sage ich jetzt bitte unter Anführungszeichen.

Aber wenn man einfach sagt, ja, okay, da gewisse Führungsqualitäten zuzuhören und und und und und, die können sie schon. Überlegen sie das mal, was sie schon alles gemacht haben. Also da back to the roots, was habe ich schon alles gemacht?

Und das ist jetzt schon mal ein großer Punkt, einfach zu wissen, was kann ich alles? Weil man vergisst es und genau so kreiert man auch für sich dieses Selbstbewusstsein, zu sagen, ja, das habe ich schon mal gemacht. Ja, das kann ich eigentlich.

Ah ja, stimmt, das habe ich auch gemacht. Ich höre das oft. Ah ja, stimmt.

Ja, stimmt, das habe ich auch gemacht. Okay, also wenn sie es schon einmal gemacht haben, dann können sie es auf jeden Fall noch einmal machen. Also ich glaube, dieses back to the roots, das wäre für mich, wenn ich mir jetzt, ich habe jetzt mehr im Kopf, aber das wäre, glaube ich, mal das Wichtigste zu schauen, was kann ich alles?

Was habe ich gemacht? Und was ich da noch ergänzen würde, das ist also gerade Frauen gehen oft durch Phasen in ihrem Leben, die krisenbehaftet sind. Also so als junge Mutter ist es nicht einfach.

Man geht da wirklich durch viele krisenhafte Situationen. Und auch im Berufsleben kann es sein, dass man schon viele Dinge gemeistert hat. Und das kann einem, wenn man sich da noch einmal darauf besinnt, auch ordentlich Selbstbewusstsein geben.

Absolut. Ja, das stimme ich dir absolut zu. Also das sind, ja, gibt es ganz viele, also ich glaube, viele verbinden nicht, dass, also ich sehe manchmal, dass so dieses Private, man ist ja ein Mensch, egal, ob man im Privatleben ist oder im Businessleben, man ist trotzdem eine Person.

Und das macht mir aus, mein gesamtes Leben, mit Kindern, mit Partner, mit vielleicht Pflege von Angehörigen, selbst mit Haustieren. Also das alles, das gesamte Potpourri, das man so hat, das macht einen aus. Und dann, ja, wie meiste ich Krisen?

Ich meine, ich glaube, einer Mama, die weiß ich nicht, einen extremen Schlafmangel hat und das eine Kind in den Kindergarten, das andere in die Schule, dann in die Arbeit, dann nach Hause kochen, den Haushalt hoffentlich gemeinsam mit dem Partner, mit der Partnerin zu schupfen und das alles zu machen und nebenbei noch eine Krise zu meistern in der Arbeit und beim Kind und dort. Nein, aber hallo. Da muss ich mir als HR-Leiterin nicht überlegen, ob die Krisen schupfen kann oder ob die sich durchsetzen kann oder ob die weiß, wie sie kommuniziert und wie sie in kürzester Zeit etwas auf die Beine stellt.

Also es gibt ja, ich habe da mal eine Studie gelesen, da wurde die Arbeitszeit, weil es ja immer diese Diskussion gibt, die teilzeitarbeitenden Mütter und die kriegen ja nichts weiter und das hört man ja oft auch so in den Medien, dass das halt einfach ja, Vollzeitarbeit ist notwendig und da gab es eine Studie, also, wie viel dann wirklich in dieser kürzesten Zeit weitergebracht wird, wenn man es vergleicht mit jemandem, der in Vollzeit arbeitet und es ist spannend, weil eigentlich, wenn man sich wirklich konzentriert, diese, ich sag jetzt eben was, 20 Stunden, 25 Stunden und da konzentriert arbeitet, ja, dann geht schon was weiter auch.

So ist es nicht, die Studie hat mir gefallen, weiß jetzt leider nicht mehr, auf Englisch war die, aber das war wirklich spannend zu sehen, ist vielleicht auch nicht so, wie manche glauben. Also wenn man Mütter mal genauer befragt, was sie so an einem Tag alles leisten, dann glaube ich das sofort, weil also, müssen ja hoch effizient arbeiten, damit sie sozusagen die Dinge alle schupfen können, also, das würde ich sofort unterschreiben und ich wage jetzt auch zu behaupten, dass wir wahrscheinlich unsere Arbeit auch in vier Tagen machen könnten, obwohl man fünf Tage zur Verfügung hat, ja, wenn man die ganzen Ineffizienzen rausnimmt. Auf der anderen Seite, Pausen sind auch wichtig.

Ja, auf jeden Fall, also ich denke mal, selbst, ich sage mal, ein Gespräch mit einem Kollegen, ja, es wird, manchmal ist das so die Diskussion, naja, das ist ein, das Tratschen in der Kaffeeküche oder was weiß ich wo, aber manchmal werden da, also das ist ja nicht nur, okay, man redet über irgendwas, sondern manchmal werden da ja wirklich Probleme von einer anderen Seite betrachtet, ja, und man redet drüber und findet vielleicht eine Lösung auf eine ganz andere Art und Weise, als wenn man jetzt in einem Meetingraum sitzt und alle angestrengt sind und es ist eine andere Atmosphäre und es gibt vielleicht ein anderes Setting, also das heißt nicht, dass da nicht gearbeitet wird, ja, also von dem her, ja, ich bin da immer, ich versuche das immer sehr individuell zu sehen, ja, natürlich gibt es wahrscheinlich in vielen Firmen Mitarbeitende, die mehrere Stunden damit verbringen, jetzt einfach zu tratschen und da wirklich ineffizient sind, aber nicht jedes Getratsche oder jedes Gespräch bedeutet, ist gleich ineffizient, ja, sondern da gibt es auch, das habe ich auch mal gelesen, dass in den, bei einem Seminar in den Pausen, wenn die die Teilnehmenden miteinander reden und sagen, was hast du erlebt und aha, wie geht es dir, dass da ganz viel Learning passiert, ja, und das gebe ich jetzt einfach in den Arbeitskontext rein und so, in einer Firma ist es nichts anderes, ja, also es muss nicht gleich Ineffizienz bedeuten, es ist immer, ich glaube, in unserer Gesellschaft ist das sehr schnell, diese Boxen, wo man jemanden reingibt, also dieses, okay, Tratschen ist ineffizient und die Mütter sind überhaupt so und die Männer sind so und die Frauen sind so und die Führungsgeräte sind so, ja, und ich glaube, wenn man da ein bisschen mehr sich in die Schuhe des anderen versetzt und sagt, aha, okay, in welcher Situation ist der gerade oder die gerade, aha, okay, da versteht man auch mehr, ja, aha, okay, deshalb reagiert er oder sie so, ja, also ich glaube, diese, ja, emotionale Intelligenz, ja, einfach zu sagen, okay, ich sehe, es ist gerade stressig, dann komme ich nicht vielleicht und haue da nochmal ein Reporting drauf und sage, mache das auch noch, sondern sage, aha, okay, wie können wir es vielleicht anders einteilen, wie können wir daran arbeiten, aber ich muss den Menschen sehen und nicht einfach nur dieses Konstrukt, das ich mir geschaffen habe, um Menschen quasi in Boxen reinzustecken.

Stimmt, ja, und es ist, Gespräche sind ja auch eine Form der Verarbeitung, also das ist ja nicht nur der Austausch, sondern gerade bei so Weiterbildungen findet die Verarbeitung auf dem Gespräch statt. Ja, mit Sicherheit, ja. Ja, liebe Martina, wenn jemand mit dir zusammenarbeiten möchte, wie kann man dich erreichen?

Also man findet mich über meine Website, über Social Media. Ist die Webseite heißt Visionenschmiede, oder? Genau, www.visionenschmiede.at, dann auch über die diversen Social Media Kanäle, also über Instagram, Facebook, auch auf LinkedIn und ja, das sind so die Kanäle, also über E-Mail natürlich, Handy und so weiter. Kein WhatsApp, kein WhatsApp, okay. Nein, aber ja, am besten ist es einfach Nummer anrufen und ja, so kann man zusammenarbeiten. Es sind auch viele, also mir ist es eher selber wichtig, ja, weil ich war selber auch schon bei Coaches, wo ich mir denke, ah, das fühlt sich jetzt doch nicht so gut an, ja, oder Beraterinnen und Beratern und deshalb mache ich es auch so, dass es einfach ein 15-minütiges, meistens ist es circa 15 Minuten, wenn es länger ist, auch kein Problem, so ein Vorgespräch, wo man sagt, okay, dass man sich mal hört, dass man die Stimme hört, dass man einfach sagt, okay, kann ich mit derjenigen oder nicht? Genau, das bitte ich auch an.

Genau, das klärt meistens schon einige Themen vorab, also ja. Ja, ist auch ganz wichtig, ne? Genau, und außerdem kann man sich natürlich diese Folge vom Podcast anschauen, dann kann man das quasi live erleben.

Ja, genau. liebe Martina, vielen herzlichen Dank, dass du da warst und uns da aus deinem Leben und Arbeitsleben berichtet hast und so wertvolle Tipps gegeben hast. Ja, vielen, vielen Dank für die Einladung nochmals, es hat wirklich Spaß gemacht.

Ich freue mich schon, mich dann selbst zu sehen. Ja, schauen wir. Sehr, sehr gerne und ich bedanke mich auch bei unserem lieben Publikum fürs Zuhören, fürs Einschalten, fürs immer wieder Einschalten und wenn ihr jemanden kennt, der diese Folge unbedingt anschauen sollte oder anhören sollte, dann bitte empfehlt uns auch weiter.

Weihnachten, Mart, wir freuen uns auch über Sterne und ansonsten hoffe ich, dass wir uns in zwei Wochen wiedersehen. Baba.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.