Folge 61 - Herzenswege statt Karriereleiter – wie Renate Arthold zur Wertegestalterin wurde
Shownotes
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folge 61 Renate Arthold Hauptteil
(0:00 - 0:08)
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Baba Hamsterrad, Servus Berufung. Und auch heute habe ich wieder einen sehr lieben Gast da.
(0:09 - 0:19)
Hallo und willkommen, Renate Arthold.
Ja, hallo liebe Claudia, vielen Dank für die Einladung. Ja, sehr gerne, schön, dass du da bist.
(0:20 - 0:39)
Und Renate, wir starten mit der ersten Frage. Weißt du noch, was du als Kind werden wolltest?
Ich wollte als Kind Friseurin werden, weil das Stylen für mich damals ganz, ganz wichtig war. Aber das Beruf war damals nicht möglich.
(0:40 - 1:19)
Also ein kreativer Beruf, wie man sieht, musste es sein. Und damals ging es für mich in die große Stadt und ich habe einen ganz anderen Weg gewählt.
Ja, okay. Aber so der erste Zug war mal zum Thema Friseurin. Na gut, schauen wir mal, ob wir das Thema wieder finden im Laufe deines Lebens oder so bestimmte Aspekte davon. Liebe Renate, wie ist es denn dann mit deiner schulischen Karriere vorangegangen? Was hast du so gemacht schulisch?
Also ich habe die Pflichtschule absolviert und für mich waren dann gleich klar keine, höhere Schule, kommt nicht in Frage, weil ich möchte Geld verdienen.
(1:19 - 1:29)
Ich möchte raus aus dem. Die Schule war für mich ein Kommunikationsplatz, wo ich meine Freunde treffe. Also Lernen war nie so mein großes Ding.
(1:30 - 1:38)
Und die Lehrer haben sich wirklich bei meiner Mutter immer wieder beschwert. Auch sie könnte viel mehr, aber sie tut es nicht. Das war für mich nicht von Bedeutung.
(1:38 - 1:49)
Ich habe auch zu den Kindern gehört, die für die Eltern lernen. Und das wollte ich nicht, wie so viele halt. Ich habe dann einen Lehrberuf eingeschlagen, bin dann mit 14 Jahren schon nach Wien.
(1:49 - 2:09)
Ich bin eine Spätgeborene, bin mit dem Jahrgang in die Schule gegangen, bin wirklich mit 14 nach Wien und habe dort bei meiner älteren Schwester gewohnt und habe eine kaufmännische Lehre begonnen, die ich dann fertig gemacht habe. Und danach habe ich mich wirklich ausprobiert. In vielen Berufswelten, sage ich jetzt mal.
(2:09 - 2:18)
Und habe aber auch festgestellt, etwas Neues zu lernen ist für mich ganz normal. Also lebensneugierig war ich immer schon. Ich habe immer schon gerne dahinter geschaut.
(2:19 - 2:38)
Und für mich war es jetzt im Nachhinein auch wichtig, viele Berufssparten kennenzulernen, auch zum Thema Dankbarkeit für mich. Wo mich der Weg auch hingeführt hat. Und auch wirklich Respekt und Wertschätzung vielen Berufsgruppen gegenüber auch zu bemerken, dass alles wichtig ist.
(2:38 - 2:50)
Und dass jeder Mensch wichtig ist und jeder Handgriff wichtig ist. Und das hat mich dann ins Büro geführt. Ich habe dann eine Weiterbildung gemacht, ein Jahr bei der Wirtschaftskammer damals.
(2:51 - 3:00)
Also beim WIFI damals, als ich noch angestellt war. Habe dann umgesattelt und war dann in der Wirtschaftskammer Österreich. Habe dort auch wieder ganz vieles gelernt.
(3:00 - 3:07)
Ich war im Büro, bis mein Sohn dann auf die Welt gekommen ist. Und dann war es für mich klar, nach Wien geht es nicht mehr.
(3:11 - 3:38)
Du kommst ja aus Niederösterreich, oder?
Genau, ich komme aus dem tiefsten Weltviertel, also bin knapp an der Grenze zu Tschechien, also in die Tschechoslowakei. Und bin damals, also eine Wegstrecke in die Arbeit war eine Stunde, also ein Dreiviertelstunden. Und das war wirklich viel Zeit.
Also ich habe acht Stunden gearbeitet und bin um sechs Uhr in der Früh weg. Um sechs Uhr am Abend nach Hause gekommen. Aber das war damals ganz normal.
(3:38 - 3:52)
Das kann man sich nicht vorstellen, das war ganz normal. Und der Job war gut, der hat mir sehr gut gefallen. Und wie gesagt, Neues zu lernen war für mich, weil ich war von den Sparten schon sehr gut gemischt.
(3:53 - 4:12)
Habe auch kurze Zeit in einer Fabrik gearbeitet, auch wirklich festgestellt, wie es ist, immer die gleiche Arbeit zu machen. Und für mich war es ein Übergangsjob. Ich muss ja dazu sagen, ich bin Jahrgang 67, und damals so in die Arbeitslosen zu gehen, hat es nicht gegeben.
(4:12 - 4:23)
Also man hat sich irgendeinen Job gesucht, damit es weiterging. Und ich habe immer ein Auge vorne gehabt. Weiterbildung war damals schon für mich ein Thema.
(4:23 - 4:39)
Also mit 20 habe ich das erste Mal begonnen. Und das hat sich fortgezogen, bis jetzt.
Welche Arten von Weiterbildung hast du da gemacht?
Also wie gesagt, ich habe die Aufschulung gemacht, die bei Verkäufern gelernt.
(4:39 - 4:56)
Habe dann die Aufschulung gemacht für das Büro, habe die Handelskammerprüfung abgeschlossen. Habe dann viele Kurse, Seminare auch zum Thema Persönlichkeitsbildung gemacht. Damals habe ich im Krankenhaus dann zu arbeiten begonnen, nach meinem Sohn im Jahr 2000.
(4:57 - 5:07)
Habe damals den Ordinationshilfenkurs gemacht. Das war so eine Bedingung, dass ich überhaupt damals auf die Warteliste komme. Das konnte man sich heute auch nicht mehr vorstellen.
(5:07 - 5:19)
Aber mein Sohn war damals ein Jahr, und habe die Weiterbildung nebenbei gemacht. Und habe aber alles selbst finanziert. Also es war immer ein großes Thema, für mich auch den Weg, den ich einschlage.
(5:19 - 5:39)
Aber es hat damals auch nicht, es hat nur geheißen, welchen Job hast du? Und Verkäuferin wieder auf jeder Ecke gesucht, das war auch damals schon so. Und habe gewusst, okay, das möchte ich auf keinen Fall machen. Ich habe schon immer gespürt, es gibt mehr, aber gleich dem ist es mehr hineinzusteigen, also ich habe diesen Wachstum benötigt, diese Schritte, diesen Weg dazwischen immer wieder.
(5:41 - 5:59)
Und wie mein Sohn dann auf die Welt kam, eben habe ich mich im Krankenhaus beworben, also im Gesundheitsbereich in der Administration. Und dort war ich dann 23 Jahre lang. Habe aber dann intern auch gewechselt, nach zehn Jahren, und habe vor zwei Jahren dann gekündigt und habe den jetzigen Weg eingeschlagen.
(5:59 - 6:41)
Und verrätst du uns den jetzt auch schon was? Damit die Spannung nicht so stark wird?
Ja, ich bin Künstlerin, ich bin Kartendesignerin, ich bin Wertegestalterin und seit kurzem auch diplomierte Mentaltrainerin.
Ja, herzlichen Glückwunsch noch im Nachhinein für die bestandene Prüfung.
Ja, vielen Dank. Es war jetzt ein wunderschöner Weg, der mir auch wieder so viel aufgezeigt hat. Und auch mir persönlich gezeigt hat, wie viel in mir da ist, was für mich selbstverständlich war. Und das hat mir jetzt wirklich sehr, sehr, noch mehr in meiner Mitte geholfen, um noch bewusster da vorwärts zu gehen.
(6:42 - 8:14)
Würdest du das bestätigen oder die Aussage bestätigen, dass wenn man sehr viele unterschiedliche berufliche Erfahrungen macht, man quasi, das ist so wie wenn du von einer breiten Autobahn kommst, und mit jeder Erfahrung wird die Spur ein bisschen enger, weil schon gewisse Sachen ausgeschlossen werden, und dass man dann irgendwann sozusagen auf der Zielgerade endet?
Ja, ich finde dieses vieles Erfahrung sammeln sehr, sehr wichtig, weil das den Horizont auch weitet. Also es bricht auch die Grenzen, oder? Das ist so immer wieder, wo eine neue Grenzsprung passiert, und es kommt noch ein Stück hinzu, und mein Fundus wird immer größer, aber auch, ich weiß, bei vielen steckt so viel Angst vor Veränderung dahinter, ja, Angst vor Neuen und so. Das habe ich sowieso nie so intensiv gehabt, natürlich am Beginn schon, aber jetzt ist es, ich möchte jetzt nicht sagen komplett gefallen, aber es ist viel mehr Leichtigkeit da, weil ich das Vertrauen auch in mir gefunden habe, durch diese vielen Wege auch, du sammelst ja überall etwas anderes, du kommst mit anderen Menschen zusammen, es begegnen dir andere Werte, es ist ein anderes Aufgabengebiet, und das hat es für mich sehr würzig gemacht, ja, wirklich immer wieder da zu schauen, und ich habe auch gemerkt, so alle sieben bis neun Jahre brauche ich immer wieder etwas ganz Neues.
(8:17 - 10:06)
Genau, deshalb ist es eh, wenn du zehn Jahre sozusagen in einer Abteilung geblieben bist, dann hast du es eh lang geschafft, weil die schönste Arbeit, wenn man immer die gleiche macht, wird einem dann irgendwann einmal langweilig, nicht?
Genau, aber in dem Bereich war es schon so, dass es da intern sehr vielfältig war, und darum ist es ein bisschen besser gegangen, und in meinem letzten Job war ich dann zwölf Jahre, da habe ich vor vier Jahren vorher einen neuen Chef bekommen, der genauso wie ich war, ich habe volle Umsetzerqualität auch, also ich habe wirklich so einen Antrieb, dass ich ganz viel umsetzen kann, und mit dem hat es sehr gut gematcht, und da habe ich wirklich ganz viel fürs Leben gelernt, also ganz viel auch für jetzt, was für mich jetzt so wertvoll ist.
Und der Start in die Selbstständigkeit war ja auch mal so ein Projekt am Anfang, oder, das sich entwickeln hat dürfen?
Naja, ich habe das nebenbei gestartet, aber das ist so ein Zufall gewesen, also wir wissen auch, es fällt uns zu, ja, aber eine Freundin von mir war die Glückstrainerin, und die hat mit Start des ersten Lockdowns damals, hat es online gestartet, und hat gesagt, Renate, kommst du dazu? Und da geht es um die positive Psychologie, und dieser ganze Bereich interessiert mich immer schon sehr, und ich habe gesagt, ja, ich komme dazu, und das hat mich wirklich auch gleich Feuer gefangen, und ein paar Monate später hat sie mir gesagt, du Renate, ich bin sehr kreativ, Renate, könntest du mir Glückskarten machen? Und ich habe gesagt, so klein habe ich noch nie gezeichnet, ich habe immer nur große Bilder gemacht, aber schauen wir mal. Und ich habe binnen Tagen 16 verschiedene Motive gezeichnet, und habe dann gemerkt, das hat richtig Feuer gefangen in mir.
(10:06 - 10:42)
Also da hat es wirklich zu lodern begonnen, und die Freundin hat dann schon gesagt, bitte hör auf, wir können uns das gar nicht leisten. War damals noch kein Thema von Selbstständigkeit, überhaupt nicht. Und da habe ich aber schon gewusst, es war so im Juli, ich mache mir die Weihnachtsgarten heuer selber, ich bin so ein Adventfreak, ja, ich liebe diese Zeit, und liebe auch Weihnachtskarten schreiben, und habe mir dann ein paar Monate später Weihnachtskarten, auch innerhalb von ein paar Tagen, 16 verschiedene Weihnachtskarten gestaltet, und habe innerhalb von drei Wochen 800 Karten verkauft.
(10:43 - 11:04)
Wahnsinn. Und die Rückmeldungen davon, erstens hatte ich unmengen Freude damit, und die Rückmeldungen haben mich so tief im Herzen berührt, dass ich wirklich gemerkt habe, da passiert jetzt irgendwas. Irgendwas haben die Karten an sich, das sind die Menschen, die auf irgendeine Art und Weise berühren, aber das war auch noch, das ist noch nicht so ganz angekommen.
(11:06 - 12:01)
Ich habe es schon gespürt, und mit diesen Feedbacks habe ich natürlich schon weitergearbeitet, und ich persönlich habe gewusst, ich mache da jetzt weiter, ich kann da nicht mehr aufhören. Weil es schon so ist, dass das Thema Persönlichkeitsbildung, Persönlichkeitsentwicklung, interessiert mich seit 20 Jahren intensiv, und da habe ich wirklich mir sehr viel Wissen geholt, Unmengen gelesen, mich ausgetauscht mit vielen Menschen, viele Vorträge angehört, und so weiter, und habe auch bemerkt, vor 20 Jahren war so Positivdenken für manche so fast eine Provokation oder ein Schimpfwort, oder ich weiß jetzt gar nicht, wie ich es sagen soll. Für mich war das immer schon wichtig, das ist die Wirkung des Wortes, weil da kommt ja was davor, der Gedanke kommt zum Wort, und dann geht es in die Tat über.
(12:03 - 13:44)
Ich konnte das mit den Karten aber neutral ausdrücken, und das war für mich dann ein wunderschönes Werkzeug, dass ich dann wirklich bemerkt habe, der eine sagt so ein schönes Bild zur Karte, der Nächste sagt der Spruch ist genau für mich, und der Übernächste sagt, diese Blume, also die berührt mich sehr, also wirklich ganz, ganz vielfältig, und das war für mich dann wirklich ein Startschuss, wo ich nicht mehr zu bremsen war. Und im Jänner drauf kam dann eine Freundin, die eine große Buchhandelskette geleitet hat, eine Filiale, und die hat zu mir gesagt, Renate, ich möchte eine Karte im Geschäft verkaufen. Und das war für mich dann okay.
Bei der Wirtschaftskammer, der liebe Herr hat mir gar nicht gewusst, wo teilt er mich da jetzt zu?
Hast du das Gefühl, zuerst, wenn du jetzt quasi nochmal zurückblickst, hat sich diese Liebe zur Kreativität, hat sich die schon früher ausgedrückt?
Ja, aber auf verschiedenen Arten. Sei es zum Thema Kleidung, und auch Farben waren für mich immer sehr wichtig. Diese Farbfamilien, die Farbnuancen, das war für mich immer so ein Geschmeide fürs Auge, wenn ich so etwas gesehen habe.
Und ich habe unser Haus, ich weiß nicht, wie oft umgestellt, zum Leiden meines Mannes. Ich rückte sehr oft Möbel, wirklich von einem Raum in den anderen, und habe das sehr oft umgestellt. Also das hat sich schon wie ein roter Faden durchgezogen.
(13:44 - 14:08)
Und ich habe schon so 15 Jahre vorher mit großen Bildern zu zeichnen begonnen, hatte auch zwei Vernissagen, aber fühlte mich dort komplett fehl am Platz. Das ist nicht mein, da gehöre ich nicht hin. Aber das war so, für mich war das jetzt, wenn ich zurückblicke, das hat dazugehört zu meiner Entwicklung.
(14:09 - 14:30)
Eben auch zu wissen, das ist es nicht, was mich da erfüllt. Man probiert sich halt aus. Die Farben und die Stifte in der Hand zu halten, ist für mich schon eine Art Verbindung.
Da bin ich in einer Verbindung und da fließt es einfach dahin. Das ist ein wunderschöner Prozess. Superschön.
(14:33 - 15:00)
Und das Format Karte ist ja jetzt eigentlich nicht so ein gängiges Format. Wie glaubst du, lässt sich das noch weiterentwickeln?
Das Format Karte, wie meinst du das jetzt?
Naja, weil du zuerst gesagt hast, große Bilder. Und Karten sind im Vergleich dazu eher klein.
(15:02 - 15:34)
Wie lässt sich das für dich noch weiterentwickeln? Oder glaubst du, dass es bei den Karten bleiben wird?
Ich glaube, aus jetziger Sicht, dass es bei den Karten bleiben wird. Mit meiner Kündigung war es auf einmal so, ich habe zuerst nur einzelne Karten gemacht und habe dann wirklich schon ein großes Sortiment gehabt. Und habe dann aber schon bemerkt, ich möchte ja immer weiterzeichnen, aber was mache ich damit? Und dann kam die Idee, ich bündel es zu Kartensets.
(15:34 - 15:57)
Und kann da zu verschiedenen Themen, zum Thema Weiterentwicklung, zum Thema Wachstum, kann ich Kartensets machen. Also die Karte wird für mich schon weiter bestehen bleiben, aber in zwei verschiedenen Formaten. Das heißt, die Karte im Postkartenformat, aber auch die Karte im Pocketformat.
(15:58 - 16:12)
Weil das wirklich zwei verschiedene Formate sind, die sehr ansprechend sind. Das eine ist sehr handlich, das kann man auch in die Geldbörse geben, also wirklich zur Wiedererinnerung. Das andere ist aber auch ein schönes Bild, das heißt, das stellt man sich am Schreibtisch auf.
(16:13 - 16:33)
Und die Sprüche und die Bilder, aber in beiden vereinbar sind. Und da bin ich gerade dabei, mich wirklich immer mehr zu spezialisieren in diesem Bereich, wo der Kinderbereich ganz ein großes Thema sein wird.
Okay, Kinder sind auch schon auf deine Karten gekommen?
(16:34 - 16:53)
Ja, also den Bereich Kinder möchte ich unterstützen, weil immer mehr Coaches auch auf mich zugekommen sind, dass es da wirklich dringend Bedarf hat. Aber ich auch spüre, Kinder sind unsere Zukunft, oder? Die brauchen unseren starken Rückhalt, die brauchen volle Unterstützung von uns. Und da gebe ich natürlich auch mein Bestes.
(16:54 - 17:06)
Ja, sicher. Ja, ich kann das voll verstehen, weil ich stehe ja auf Karten jeder Art. Und ich habe diverse Boxen schon beieinander zusammengesammelt.
(17:07 - 17:36)
Ja, aber Sie sind wunderbare Brückenbauer, oder? So wunderschöne Anker, man verbindet so schön die Bilder, kann man so gut verbinden. Und was für mich auch immer sehr wertvoll war, also ich habe immer mit den Rückmeldungen meiner Kunden gearbeitet. Was da so zurückgekommen ist, wirklich zwischen den Zeilen zu lesen, okay, was braucht es? Und gute Worte zu finden, fällt mir überhaupt nicht schwer, also im Gegenteil, das fällt mir ganz, ganz leicht.
(17:36 - 17:56)
Und mit Worten auch wirklich zu spielen und das Herz zu berühren. Aber auch diese Reise vom Hirn ins Herz ist in meinem Job, also in meinem ganzen Business ganz, ganz wichtig. Und das ist immer wieder eine besondere Reise, weil manchmal sind wir so viel im Kopf, aber unser Herz weiß sehr viel besser.
(17:57 - 18:24)
Und wieso hast du jetzt noch diese Ausbildung zur diplomierten Mentaltrainerin angeschlossen? Das kam jetzt auch dazu, das war jetzt nicht wirklich Plan, wie gesagt, Weiterbildung steht für mich immer Programm. Aber jetzt muss es halt heißen, dass das jetzt so dazu passt. Ich habe voriges Jahr eine Weiterbildung in Frühling gemacht und habe da die Trainerin kennengelernt und habe dann bemerkt, okay, das matcht für mich, das ist gut.
(18:24 - 18:41)
Ich mag Tiefgang sehr, also ich habe das gern, wenn wir hinschauen. Und ich mag so gern dahinter zu schauen, weil dann kriegt alles ein ganz anderes Bild. Und habe dann bemerkt, dass das in ihrer Ausbildung auch drinnen ist und habe mich dann dazu entschlossen, diesen Weg zu gehen.
(18:41 - 18:56)
Aber wirklich noch mit keiner Option, was ich damit machen könnte, das war überhaupt kein Thema. Weil ich mittlerweile auch weiß, wenn mein Gefühl da ist, dann weiß ich, okay, das bringt mir immer was. Also irgendwas ist immer dabei, wo ich einen Mehrwert habe.
(18:57 - 19:09)
Aber auch neue Menschen kennenzulernen, das ist für mich auch besonders schön. Sich in so einer Gruppe vorzubewegen, ein Jahr lang, das macht was mit uns. Ja, genau, das hilft auch sehr an Weiterbildungen.
(19:09 - 19:25)
Ja, und das ist das Schöne, was man dann auch danach mitnimmt. Aber für mich war das eine besondere Reise jetzt in diesem Jahr, weil, wie gesagt, gestartet habe ich mit null Optionen, was könnte ich damit machen. Sondern ich war einfach einmal neugierig, okay, was kommt da.
(19:25 - 19:36)
Das erste halbe Jahr habe ich gemerkt, okay, das weiß ich schon, das kenne ich schon. Also es war sehr viel da für mich. Aber deine Freundin hat zu Beginn wirklich gesagt, Renate, das brauchst du nicht.
(19:36 - 19:48)
Das habe ich noch gar nicht so richtig verstanden, wie sie das jetzt so sagt. Natürlich habe ich gewusst, okay, es ist vieles da. Aber dieses Wort selbstverständlich hat mich wirklich wieder einmal aufmerksam gemacht.
(19:48 - 20:07)
Es ist so viel für uns selbstverständlich, aber es ist nicht selbstverständlich, dass wir so viel schon in uns tragen. Und das hat mir dieses Jahr wirklich intensiv gezeigt, dass ich wirklich bemerkt habe, was für mich schon alles logisch und klar ist. Ein Grundwissen, das hat mir dieser Weg jetzt gezeigt.
(20:07 - 20:26)
Und natürlich auch der viele Tiefgang, der war, das war schon ganz besonders. Nach einem halben Jahr kamen dann schon Gedanken, was könnte ich denn danach damit machen. Und jetzt momentan ist es wirklich so, dass ich dieses Wissen intensiv mit meinen Kundengesprächen einsetze.
(20:26 - 20:43)
Weil die Menschen wirklich zu mir kommen und eine Beratung benötigen, weil mein Sortiment schon sehr groß ist. Und da man auch oft nicht gleich weiß, was ist jetzt passend für mich. Ich habe Kopfkissenkarte auch gemacht für die Hotels und Businesskarte für Unternehmer.
(20:43 - 20:57)
Das braucht immer wieder Beratergespräche. Und das ist für mich sehr, sehr schön, die Menschen und auch meinen Kunden, da das wirklich mit auf die Reise zu geben, wenn sie sich von mir etwas holen. Das sind immer wertvolle, gute Gespräche darin, wo ich merke.
(20:57 - 21:19)
Aber mein Mann hat gesagt, Renate, das hast du schon vorher gemacht, aber jetzt noch bewusster. Und das hat mich natürlich sehr gestärkt. Es ist ja so, dass ich aus dem Gesundheitswesen komme, und dort hat es natürlich ganz ein anderes Vokabular, so wie wir uns auf der bewussten Ebene weiterentwickeln oder bewegen.
(21:20 - 21:46)
Und ich habe schon gemerkt, da war irgendwas noch geschlossen. Und das hat mir das Jahr jetzt schon sehr geöffnet, mein Herz da offen hat, darüber zu sprechen, was mich wirklich noch mehr bewegt, und mit dem rauszugehen. Weil ich schon losgehe für eine bessere Welt, sage ich jetzt mal, aber ich möchte damit viel Gutes bewegen und wirklich den Menschen da was anbieten, wo sie vorwärtskommen.
(21:47 - 22:07)
Ich bin keine Kartenverkäuferin, sondern ich bringe da Botschaften in die Welt und mit meinen Produkten ein Stück Wertschätzung und schaffe auch Wertschätzung in Verbindung mit dem. Und Glück, diese drei Gs, sind für mich auch sehr wichtig. Also Glück, Gesundheit und Genuss.
(22:10 - 22:33)
Glaubst du, dass mit deiner jetzigen Tätigkeit auch nochmal in den Gesundheitsbereich irgendwas Unterstützendes schaffen kannst? Weil das könnten wir ja alle ganz gut brauchen zum Thema Gesundheit.
Ja, genau, das kann ich mir auch gut vorstellen. Aber wie gesagt, ich bin ja sehr offen und weiß, das Richtige wird kommen.
(22:34 - 22:47)
Und wenn es sich gut anfühlt, dann mache ich es natürlich. Und ich sehe natürlich auch, was los ist, aber jetzt ist der Kinderbereich sehr vorrangig. Und der dehnt sich jetzt gerade wirklich sehr, sehr aus.
(22:47 - 23:07)
Und das macht mir auch eine Riesenfreude, mich da illustratorisch, wie sagt man das so, komplett ausleben zu können, weil das ist auch so eine schöne innere Kinderarbeit. Ja, wirklich mich da kunterbunt auszuleben in allen möglichen Facetten. Ich weiß jetzt nicht, ob du schon was davon gesehen hast.
(23:07 - 23:14)
Und wirklich auch bei den Kindern. Die Kinder müssen oft schon so vernünftig sein. Aber dass die Kinder noch Kinder sein dürfen, ich glaube, das ist ganz wichtig.
(23:15 - 23:25)
Wir Erwachsenen arbeiten an unserem inneren Kind noch immer wieder. Und ich glaube, die Kinder dürfen schon Kinder sein, das dürfen wir ihnen mitgeben. Aber auch die Grundwerte damit zu unterstützen.
(23:25 - 23:40)
Und wie gesagt, Wertearbeit ist in meinem Business ganz stark drin. Also ich habe ja immer die Bilderbücher von meiner Tochter geliebt. Die hat ja Umfängen gehabt, weil sie mir so gut gefallen haben.
(23:40 - 23:53)
Und da waren diese Illustrationen, die waren wirklich super. Ja, die machen was miteinander. Wenn man sie anschaut, das berührt irgendwie, das bringt so eine Heiterkeit, eine Fröhlichkeit.
(23:53 - 24:01)
Und die braucht man auch jeden Tag. Und da darf ja auch immer etwas, was normal ist, ganz anders sein. Genau.
(24:01 - 24:20)
Ja, genau. Und da wirklich auch immer wieder auch mal was einzubauen, was nicht so der Norm entspricht. Und das Schöne ist, da habe ich jetzt erst eine Karte angeschaut, wo ich wirklich mit Luftballonen, ich habe das illustriert aus Menschen, dass das bewegte Luftballonen sind.
(24:20 - 24:55)
Und wirklich ein Luftballon mit so einer Riesenbrille und einen, der nur zwei Haare hat. Das ist ja vollkommen egal, wie jeder ist, sondern es geht wirklich darum, wie gehen wir in die Welt? Oder wie begegnen wir jeden neuen Tag? Oder wie man die Augen aufmacht, um wirklich zu sagen, okay, was sehe ich jetzt? Sehe ich jetzt das Gute oder was nehme ich auch? Das entscheide ich und das möchte ich auch mitgeben. Auch bei meinen Workshops ist mir das ganz wichtig, dass ich da wirklich so ein bisschen streuen kann an dem, dass es auch ganz stark in unserer Hand liegt.
(24:56 - 25:08)
Der Zugang von Kindern zu solchen kreativen Dingen ist halt da, finde ich, sehr offener. Ja. Die dann halt auch mit einer gewissen spielerischen Neugierde rangehen.
(25:09 - 25:31)
Da ist irgendein Monster mit zwei Köpfen, aha, interessant, sieht der jetzt doppelt so viel oder so? Da kommen dann die Fragen. Da können wir echt noch was lernen im Sinne von allem eine Chance zu geben und zu schauen, was kann daraus werden. Genau, und vor allem, wir sollten den Kindern da öfter zuhören.
(25:31 - 25:50)
Dann würden wir ein bisschen auf andere Ideen kommen, als was unser Kopf mit unseren Glaubensmustern uns versagt. Ja, die haben einen ganz anderen Blick, aber weil sie noch nicht so viele Muster in sich haben, wie wir gesammelt haben auf unserem Weg. Aber auch davon können wir uns lösen, das wissen wir ja, oder? Ja, sicher.
(25:51 - 26:32)
Das finde ich immer sehr spannend, wenn man mit so kleinen Kindern zusammen ist, wenn man da ein bisschen ihre Offenheit und Neugier mitkriegt. Ja, und ich habe jetzt mit Pädagogen eben auch zu tun, sei es mit Elementarpädagogen oder in der Volksschule auch, und da auch zu bemerken, mit welcher Vielfalt die an die Kinder herangehen können und wie schön, alleine wenn sie zu erzählen beginnen, wie das Gesicht leuchtet, wenn die von den Kindern erzählen, auch wie sie mit den Karten da vorgehen. Das bemerke ich auch natürlich, dass das ein ganz wichtiger Teil ist, aber auch wir Eltern, wir gehören auch zu dem ganzen Prozess dazu.
(26:32 - 26:41)
Ja, natürlich. Die Pädagogen, ja genau. Naja, das muss auch entsprechend unterstützt werden.
(26:42 - 27:12)
Ja, wenn du einem Jahr ein Handy in die Hand gibst, anstatt ein Bilderbuch mit ihm gemeinsam zu lesen.
Genau. Was ich jetzt mittlerweile schon auch Rückmeldung bekomme, ist, dass Kinder, dass in der Schule mit dem Kartenset, das mit den Lehrern sich fortbewegt, mit diesem 18-Jährigen-Klassenzimmer, aber auch das Kartenset von Zuhause zeitgleich auch gelebt wird oder mit unterstützt wird, dass die Kinder da wirklich von beiden Seiten getragen werden.
(27:12 - 27:33)
Und das finde ich echt toll, weil genau das wollen wir ja. Also sie sollen ja nicht zwei verschiedene Seiten leben, sondern dass sie wirklich dort die Grundwerte sind, die gleichen, uns gegenseitig zu unterstützen, dass wir ein Bitte und Danke sagen, dass wir lächeln, dass wir zusammenhalten, niemanden ausschließen. Das sind die Grundwerte, aber die gibt es auch bei uns Erwachsenen.
(27:33 - 27:51)
Und das sage ich auch immer wieder, ich bin schon kontaktiert worden, ob das auch für schwierige Teams geht. Da habe ich mir alle Sätze durchgelesen und habe gesagt, ja, eigentlich schon. Weil genau das geht es, wenn wir den inneren Unfrieden in uns tragen, dann dürfen wir uns diese Sätze alle mal durchlesen.
(27:52 - 28:07)
Und finden uns da ganz sicher wieder drinnen. Es ist nicht umsonst, dass so manche Führungskraft dann kommt und sagt, bei mir in der Abteilung geht es zu Wiener im Kindergarten. Ja, genau.
(28:09 - 28:21)
Das kommt nicht von irgendwo. Wir Erwachsenen glauben, die Kinder müssen es lernen, aber wir müssen es immer wieder erneuern. Für uns gehört es auch dazu, dieses gesunde Miteinander.
(28:22 - 28:40)
Und es geht ganz stark um dieses Wir-Gefühl. Dass sie auch spüren, was die Gemeinschaft für eine Kraft hat, was sie gemeinsam bewirken können, wenn man zusammenhält, weil der Ausschluss auch sehr krass ist, der da stattfindet. Aber auch nicht nur bei den Kindern, sondern allgemein.
(28:41 - 28:50)
Wer da nicht so dazugehört, aber es ist ein ganz heikles Thema. Ja. Aber ganz ein wichtiges.
(28:51 - 29:43)
Okay. Wann sollte man sich denn an dich wenden, wenn man glaubt, man braucht einen Schuss Kreativität oder vielleicht Karten für einen bestimmten Zweck? Was wären da so Gelegenheiten, wo du sagst, da wäre es vielleicht eine Idee, Karten anzudenken oder mit mir zu reden und wir entwickeln etwas für diese Situation?
Genau. Es besteht die Möglichkeit einer Designerkarte und da geht es vor allem darum, um Menschen, die ein Business haben, also um EPUs, wenn die sagen, okay, ich möchte eine Karte, die wirklich einen Wiedererkennungswert hat und das haben meine Karten, man kennt sie vom Style her und das ist auch eine Karte, die nicht auf die Seite gestellt wird.
(29:44 - 30:21)
Meine Karten sind auch so ein Mittelding zwischen Visitenkarte und Flyer, darum ist es für Unternehmer sehr gut. Zum einen, ich habe ein Riesensortiment an über 400 Karten, wo man sich selbst eins auswählen kann und das kann man personalisieren, weil ich auch der Meinung bin, da gibt es so viele Menschen mit tollen Werten, die noch sichtbarer sein dürfen und meine Karten können das mit unterstützen, um diese spezielle Sichtbarkeit noch mehr in die Welt zu tragen oder um dieses Licht noch mal strahlen zu lassen. Das ist das eine.
(30:21 - 31:09)
Das andere ist, wenn es wo im Herzen irgendwo brennt, dann können meine Karten mit unterstützen. Meine Karten können nicht alles lösen, sie geben Lösungsaufgaben, weil es sind sehr oft Sätze drauf, wo ein Satz genügt und man muss aber auch dazu sagen, die Illustrationen auf jedem Kartenset sind immer speziell abgestimmt. Es ist kein Zufall bei keinem Kartenset, sondern manches Kartenset benötigt einfach mehr Farbe und mehr Illustrationen rundherum, weil wenn es um die Glaubenssätze geht, da geht es schon manchmal ins Eingemachte, wo wir uns selbst erwischen und manches Kartenset hat wirklich nur ein kleines grünes Herz, wo es klar um das Wort geht.
(31:10 - 33:54)
Wenn man ein Ziel vor Augen hat, wenn man sich verändern will, wenn es um Seelbotschaften geht, das heißt, wenn Menschen wachsen möchten, die sich gerne verändern möchten und die auch bemerken, mit denen kann ich jetzt nicht mehr, aber irgendwo möchte ich jetzt mal anfangen, dann sind sie bei mir richtig, wenn sie kreativ sein möchten, aber auch der Meinung sind, sie können nicht zeichnen, dann sind sie auch bei mir richtig in meinen Workshops, weil genau da geht es nicht ums Zeichnen und das Perfektionismus ist für mich ein Wort, das ich mir abgekoppelt habe von der lieben Corinna Hintenberger, das ist perfekt, unperfekt, den Perfektionismus bewusst einzusetzen, weil ich komme auch aus der Ecke, ich habe das auch gut kennengelernt und wir dürfen auch wohl unperfekt sein und wenn es um das Thema Kinder geht, habe ich vieles, was ich dazu anbieten könnte, aber wie gesagt, auch um die eigenen Werte zu verstärken, also der Visionskarten-Workshop gibt es online, also es gibt alle drei Workshops auch online, den Erfolgskarten-Workshop, den Weihnachtskarten-Workshop, der jetzt stattfindet in den nächsten Wochen, den gibt es im Atelier und das ist wirklich wunderschön, wo wir in kleiner Gruppe da eintauchen. Mir persönlich geht es auch darum, dass die Menschen sich verbinden, die bei mir sind, das heißt, man kann es natürlich auch mit Freundinnen machen, es ist alles möglich, man kann auch diesen Termin extra buchen, wenn man sagt, okay, ich habe eine kleine Gruppe, das möchte man gerne gemeinsam machen, unsere Weihnachtsfeier gemeinsam geht auch, aber dass die Menschen sich kennenlernen und sowas, im voriges Jahr sehr schön, dass wer da gesessen hat und gesagt hat, ich habe Kieferprobleme, daneben ist die Therapeutin für Kieferentspannung gesessen, vis-a-vis, wer gesessen hat und gesagt, ich würde so gerne zu Shiatsu gehen und auf der anderen Seite ist die Shiatsu-Trainerin gesessen und so, hat sich alles miteinander verboten und ich liebe es, das bin auch ich, also ich bin auch wirklich eine totale Vernetzerin, weil es geht uns, es darf uns allen gut gehen, also wenn ich wen kenne und ich überzeugt bin, ich empfehle das immer weiter und so arbeite ich auch mit meinen Kunden vorwärts. So kann ich auch meinen Mehrwert dazu bieten und ein gesundes Miteinander ist mir da auch wichtig und das merkt man dann, das trägt Früchte und wenn das jeder auch wieder hinausträgt und wieder hinausträgt, dann kann man schon etwas Besonderes bieten, das klingt jetzt vielleicht ein bisschen naiv, nein, das sehe ich nicht so, sondern im Kleinen beginnt es.
(33:55 - 34:15)
Und das unterstützt vor allem die mentale Gesundheit auch. Genau und der Kreis schließt sich da jetzt wirklich, es trägt alles dazu bei, zu meiner eigenen Gesundheit, zur ganzheitlichen Gesundheit und die ist wichtig, die brauchen wir jeden neuen Tag. Ja, bitte, sag mal.
(34:16 - 34:58)
Somit wenn ich zurückschaue, bin ich unendlich dankbar für jeden Weg, aber auch jede Prüfung, die sich in den Weg gestellt hat. Also es waren schon heftige Zeiten dazwischen, wo ich heute weiß, die waren extrem wichtig, weil die haben mir den Blick zum Wesentlichen immer wieder neu gezeigt, aber auch gezeigt, wo ich noch hinschauen muss und das haben wir alle in uns und mit der ganzen Erfahrung ist es schön weiterzugehen, weiterzureisen.
Du hast vorhin gesagt, auch wegen Weihnachten und so, bittest du deine Workshops auch quasi als Weihnachtsfeier für Unternehmern an?
Genau, das ist auch möglich, da hatte ich auch erst vor kurzem eine Anfrage.
(34:59 - 35:16)
Es ist auch möglich, diesen Weihnachtskarten-Workshop bei mir im Atelier als Weihnachtsfeier anzubieten. Also für acht Plätze habe ich Raum, einen wunderschönen Raum und das grenzt gleich ans Atelier an. Es ist wirklich ganz eine besonders schöne Stimmung, wo ich auch gut verpflegen kann.
(35:16 - 35:58)
Also ich arbeite da auch mit Unternehmerinnen zusammen, die auch die Werte so ähnlich haben wie ich und das fließt dann auch noch mit ein, damit man da eine besondere Qualität bieten kann. Aber zum Weihnachtskarten-Workshop möchte ich auch noch hinzufügen, mir liegt sehr viel am Herzen, das Thema Vorweihnachtszeit auch wirklich anzusprechen, dass das nicht so im Außen stattfindet, natürlich schon ein bisschen, aber auch im Inneren, dass diese Zeit eine ganz besondere Zeit ist und das gebe ich auch wirklich auf dem Weg auch mit. Was das Highlight des Weihnachtskarten-Workshops ist, man kreiert eine Karte und bekommt sie dann in 15-facher Form vom Druck von mir zurück.
(35:58 - 36:18)
Man kriegt dann danach einen Weihnachtspackerl, wo diese druckfertigen Karten drinnen sind und das ist schön. Man braucht sich nicht mehr um Weihnachten kümmern, also um die Weihnachtspost. Der Weihnachtskarten-Workshop findet ja schon Mitte November statt, das heißt, damit man rechtzeitig in Weihnachtsstimmung kommt, das höre ich nämlich auch sehr oft, ich komme nicht in Weihnachtsstimmung.
(36:19 - 36:36)
Spätestens wenn du bei mir rausgehst, aber auch beim Besuch in der Weihnachtszeit, bist du in Weihnachtsstimmung. Dazu habe ich auch einen wunderschönen Adventkalender, also meine 31. Dezember-Gedanken, die auch genau diese Werte, über die wir die ganze Zeit gesprochen haben, mitgeben.
(36:38 - 36:50)
Auch Herzschmeichelein braucht man. In diesem Adventkalender sind auch Weihnachtskarten involviert, die kann man davon nehmen. Es soll alles mit Mehrwert sein.
(36:53 - 37:08)
Wie kann man sich mit dir verbinden? Über deine Website?
Genau, man kann sich mit mir verbinden über die Website. Telefonnummer steht auf der Website. Man kann sich via Instagram, via Facebook mit mir verbinden, via Mail.
(37:09 - 37:16)
Es gibt auch das offene Atelier. Jetzt hast du mich gleich erwischt. Moment.
(37:19 - 37:33)
Ich mache nur einmal im Monat mein Atelier auf, weil ich bin ja kein Supermarkt, wo man regelmäßig einkaufen geht. Das ist einmal im Monat an einem Freitag von 11 bis 18 Uhr. Ich sage aber zu allen bitte dazu, die meisten haben da keine Zeit.
(37:34 - 37:49)
Aber die kontaktieren mich dann und ich habe mein Atelier bei mir zu Hause. Somit können wir jetzt einen Termin ganz leicht ausmachen und ich habe dann persönliche Betreuung und Beratung von mir. Manchmal braucht es das eh, weil es ein bisschen mehr zu besprechen gibt.
(37:49 - 38:03)
Aber ich sage jetzt gleich den Termin. Der nächste ist am Freitag, den 7. November. Und ich bin auch vier Tage im Dezember auf einem besonderen Weingut in Traunfeld.
(38:03 - 38:12)
Weingut Regner. Dort findet man mich auch vier Tage lang mit allem, was ich habe, nehme ich dort mit. Das ist eine wunderschöne Reise dorthin.
(38:13 - 38:20)
Das kann ich auch jedem sehr empfehlen. Ganz ein besonderer Hof-Advent ist das. Ein Hof-Advent, genau.
(38:23 - 38:33)
Eine wunderschöne, ganz besondere Ausrichtung. Da bin ich vier Tage dort. Immer von 14 bis 20 Uhr findet man, aber da findet man schon auf meiner Webseite die Info.
(38:35 - 38:47)
Ich vernetze mich auch immer wieder gern mit anderen Kolleginnen. Eben eine Kakao-Zeremonie gibt es auch im November, wo ich dann auch ein neues Kartenset dort vorstellen werde. Lieb schon diese Reise.
(38:47 - 38:59)
Diese Vernetzung gegenseitig, aber auch um uns gegenseitig zu unterstützen. Und dadurch aber wirklich mehr Menschen zu erreichen. Und diesen Mehrwert auch von diesem wunderschönen Miteinander.
(38:59 - 39:19)
Wenn die Werte sich gut verbinden, dann ist das wunderschön. Und auch die Gespräche, die da im Vorfeld schon stattfinden, das ist immer so ein Philosophieren, das ich sehr, sehr mag. Was zu meinem Unternehmen auch dazugehört, was ganz, ganz wichtig ist und wertvoll ist, sind Auftragsarbeiten.
(39:19 - 39:27)
Das heißt, ich mache ganz besondere Bilder für meine Kunden. Das sind besondere Wünsche. Vor kurzem habe ich erst eines gemacht.
(39:28 - 39:52)
Seine Ehefrau gekommene Mann hatte einen runden Geburtstag und sie ist mit ein paar Zeilen gekommen, wo wirklich Schicksalsschläge passiert sind, die sie schon ein bisschen gereimt hat. Da bin ich aber sofort diejenige, die sofort umschwingt. Okay, das können wir jetzt nicht so einbauen, sondern was ist daraus Gutes entstanden? Was hat sich danach verändert? Ich habe diese Frau wirklich gelöchert.
(39:52 - 40:20)
Sie hat gesagt, sie hätte gerne ein Bild, ein besonderes Bild, ein breiteres Bild, also ein flaches, aber ein breiteres. Und irgendwie so vielleicht ein bisschen der rote Faden. Sie weiß jetzt nicht, wie es sein soll und entstanden ist, dass ich aus dem, was ich aus ihr alles herausgekitzelt habe, welche Farben hat er gerne, was macht er gerne, was sind seine Hobbys, wie ist er als Mensch, dass ich daraus ein zwölf Strophen langes Gedicht geschrieben habe.
(40:20 - 40:35)
Dieses Gedicht waren dann die Stationen seines Lebens. Das Bild ist einen Meter breit geworden, 45 cm hoch. Das hat dann zusätzlich noch ein Passepartout bekommen und einen Rahmen.
(40:35 - 40:53)
Darin verpackt, in der Mitte stand sein Name und der Weg des Lebens. Das wird dann auch auf die Website kommen. Da habe ich den roten Faden des Lebens durchgezogen und jede Strophe war eine Lebensstation von ihm, wo etwas Markantes war, was wir dann wirklich in Jahreszahlen gefasst haben.
(40:54 - 41:15)
Es hat sich rund um seinen Namen gezogen mit Illustrationen, die er gerne hat. Er mag die Natur sehr gerne, die Farben der Natur sehr gerne, er bewegt sich sehr gerne draußen. Er ist ein Genussmensch, er ist bei bestimmten Vereinen dabei, was ihm wichtig ist, er lebt es ja bewusst.
(41:16 - 41:30)
Jedes Detail, was da eingebaut ist, ist von ihm durch und durch. Ich habe sogar seinen Lieblingstraktor mit eingebaut. Da habe ich vorher noch erkundigt, was das ist und den habe ich dann abgezeichnet.
(41:30 - 41:43)
Ich mache alles frei Hand, d.h. ich schreibe auch ohne Lineal. Ich bin ein totaler visueller Mensch und habe mich da austoben dürfen. Das ist ein Riesenprojekt geworden.
(41:43 - 41:53)
Mein allergrößtes bis jetzt ist eine illustrierte Biografie. Das ist ein richtiges Herzkraftwerk. Das habe ich am Montag erst ganz fertig gesehen.
(41:54 - 42:10)
Das hat mich wirklich sehr berührt, dass ich auf so eine Art und Weise Menschen im Herzen berühren darf. Es war auch sie sehr berührt von dem Ganzen, was da jetzt entstanden ist. Auch so eine Art Liebeserklärung an ihren Mann.
(42:10 - 42:23)
Das habe ich sehr, sehr schön gefunden. Ich werde ja in 2 Jahren 60. Wenn man schon lange mit seinem Partner am Weg ist, ist es nicht mehr so selbstverständlich, eine Liebeserklärung immer wieder zu machen.
(42:24 - 42:40)
Das freut mich sehr, dass ich genau so etwas unterstützen kann. Die Liebe trägt uns durchs Leben und mit der Liebe sollten wir immer wieder verbunden sein. Auch für solche Werke nehme ich mir auch gerne Zeit.
(42:40 - 42:54)
Ist das Werk schon übergeben worden?
Nein, das findet erst am Dienstag statt. Aha. Ich bin zur Feier eingeladen.
(42:54 - 43:08)
Ich werde am Abend als Überraschungsgast kommen, weil sie der Meinung ist, er sollte mich unbedingt kennenlernen. Ich freue mich auch sehr, weil ich das Gefühl habe, ich kenne es sehr gut aus den Erzählungen. Das ist eine tolle Idee.
(43:12 - 43:27)
Sehr schön. Ich werde das natürlich alles in den Shownotes unterbringen. Wer dich gerne mal persönlich kennenlernen will, der kann das bei diesen Gelegenheiten machen.
(43:27 - 43:39)
Genau, jederzeit gerne. Es hat mich sehr gefreut, dass du da warst. Möchtest du abschließend noch einen Tipp an unser Publikum geben? Ja.
(43:40 - 43:53)
Zu welchem Thema auch immer?
Ja, hör auf dein Herz. Wenn der Zweifel sich einschaltet, dann musst du noch mehr auf dein Herz hören. Dann ist die Stimme des Herzens noch nicht stark genug.
(43:55 - 44:12)
Das ist auch so ein Motto, das sich bei mir wirklich durchzieht. Wenn der Zweifel wirklich anklopft, das ist sehr oft der Fall, dann wirklich noch mehr aufs Herz hören. Dann noch mehr schauen, wo muss ich mich noch mehr überzeugen, dass ich das glaube, dass ich immer wieder losgehe.
(44:13 - 44:35)
Wir haben ganz viel Potenzial in uns, wir haben ganz viel Talente in uns, aber die sind oft zugeschüttet. Ich gehe dafür los, dass ich auch ein bisschen mithelfe, das freizuschaufeln mit meinem Design, mit meinem ganzen Unternehmen. Super.
Das sind perfekte Schlussworte. Vielen Dank, dass du da warst. Danke für die Einladung.
(44:35 - 44:52)
Sehr gerne. Und unseren lieben ZuhörerInnen, auch vielen Dank fürs Einschalten, fürs immer wieder Einschalten. Empfehlt uns gerne weiter, was unsere tollen Gäste da machen.
(44:54 - 44:58)
Ansonsten hoffe ich, dass wir uns in zwei Wochen wieder hören. Baba.
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